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Ein kreativer Schnellschuss war das - könnte man sagen. Aber zwei Wochen Vorplanungsphase hab ich mir dann doch gegönnt. Durch die Advents-Basteleien stand die Näherei doch stark zurück.
Meine letzte Tasche ist nun schon etwas her. Glücklichersweise habe ich mit dem Erwerb der Taschenspieler 3 CD von Farbenmix ein gutes Sortiment an Taschen-Schnittmustern, auf das ich für meine Pläne zurück greifen konnte. Von der Qual bei der Stoffwahl fange ich mal lieber gar nicht erst an. Wie auch immer, nachdem die Schnitt-Teile an einem Nachmittag zugeschnitten und am Abend mit Vlieseline H630 bebügelt wurden, konnte ich in einem Rutsch die Tasche in einer Nacht- und Nebel-Aktion fertig nähen. Gleich am nächsten Tag durfte sie mich zu einem Kurzurlaub nach Hamburg begleiten.
Aus dem schönen Hotel stammen die Fotos. Man sieht ganz gut, dass das gute Stück eine Menge Volumen für einen Kurztrip fassen kann und trotzdem recht handlich erscheint. Jedenfalls unendlich besser als meine erste Idee, mit meiner Sporttasche zu verreisen. Und hübscher wahrscheinlich auch...
Für einen verlängerte Städtereise ist sie mit Sicherheit ebenso praktisch, denn es war noch Platz in der Tasche und ich hatte bei Weitem nicht alles an, was ich mitgenommen hatte ;o))
Innen habe ich noch einen Schlüsselfinder integriert. Haben geht vor brauchen. Ist so jedenfalls besser versteckt, als wenn man einen Schlüssel in den Außentaschen aufbewahren wollte.
Noch ein Wort zu den Stoffen. Der Oberstoff ist ein Canvas von einem - wie es scheint - französischen Label, den ich mit H630 verstärkt habe. Der Bodenstoff ist der Taschenstoff Moskau in Anthrazit, beides bei dawanda erworben. Für eine Tasche haben beide Stoffe eine schöne, feste Qualität. Den Boden selbst habe ich noch mit Soft & Stable verstärkt. Für noch mehr Stand müsste man bei allen Teilen H630 besser komplett mit Soft & Stable ersetzen. Den großen 110 cm langen 9 mm extra breiten Reißverschluss mit Krampenschiene (Kunststoff) habe ich als O-Form/2-Wege-Reißverschluss bei Schneidereibedarf Werner online bestellt. Danach habe ich sehr lange gesucht und bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Das Gurtband ist aus Baumwolle und 4 cm breit und ebenfalls über dawanda bestellt worden. Den Innenstoff habe ich mir aus meinem Dänemark-Urlaub mitgebracht.
Verlinkt bei RUMS und TT - Taschen und Täschchen.
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Dienstag, 19. Dezember 2017
Weihnachtliche Deko: Stoff-Sterne
Vor vier Jahren wurde ich auf meiner Mutter-und-Kind-Kur mit dem Stoff-Stern-Nähvirus infiziert. Omas Nähmaschine verstaubte damals noch im Karton auf dem Schrank. Aber irgendwie wusste ich gleich, wenn ich das anfange, höre ich vielleicht nie wieder damit auf. Und so kam es auch. In jedem Jahr entstanden so bisher um die 20 Sterne in der Vorweihnachtszeit und sogar an den Festtagen selbst. Denn manche Besuche werden ja gern zwischen den Feiertagen mit einem kleinen Präsent in der Tasche geplant.
In diesem Jahr wollte ich ein paar dieser Exemplare zeigen. Gearbeitet wird rein von Hand mit der Paper Piecing - Methode. Auf einem Vorlageblatt sind Rauten eingezeichnet, die ich mir jedes Jahr einmal ausdrucke und an den Teilungslinien zerschneide. Dann gibt es noch eine größere Vorlage für die Stoff-Stücken, die geschnitten werden müssen. Dazu eignet sich auch super ein Patchwork-Lineal. Das Schneiden wird mit einem Rollschneider erheblich vereinfacht. So kann man sogar mehrere Stofflagen mit einem Schnitt zerteilen. Als Unterlage aber bitte unbedingt eine Schneidematte verwenden!!!
Für einen Stern benötigt man 12 Stoffstückchen (nach Vorlage), Band für die Aufhängung, zwei Perlen oder Knöpfe und Füllwatte sowie passendes Garn. Außerdem benötigt man natürlich auch die 12 Papierrauten (nach Vorlage) und Stecknadeln.
Für die Papierrauten druckt und schneidet man wie gesagt die A4-Vorlage entsprechend aus. Für die Stoffstückchen gibt es ebenfalls eine Vorlage zum Ausschneiden. Man kann aber auch ein Patchwork-Lineal (wie dieses hier) benutzen und mit dem Rollschneider schnell und einfach mehrere Lagen Stoff erst in 5 cm hohe Streifen schneiden. Anschließend legt man das Patchwork-Lineal an der 60°-Markierung an die Oberkante der Stoffstreifen und schneidet links und rechts am Lineal entlang. Dann wird das Lineal bis zur 45°-Markierung an den Rand des linken Schnittes geschoben und dann schneidet man am rechten Rand noch einmal ab. Je nachdem, wieviele Stofflagen man gelegt hat, erhält man 2+x Stoffrauten. Für einen Stern benötigt man 12 davon.
Nun legt man je eine Papierraute mittig auf ein Stoffstück und steckt es mit einer Stecknadel fest. Wenn alle 12 Stück gesteckt sind, nimmt man einen Heftfaden und eine Nadel und beginnt die Stoffränder um das Papierstück zu legen und heftet beide Stofflagen und Papier zusammen. Die Ecken immer schön einschlagen, damit alles gut anliegt. Sonst passen die Stücken am Ende nicht zueinander.
Sind alle Rauten geheftet, kann das Nähen beginnen. Zwei Rauten mit den schönen Seiten zueinander legen und von der breitesten Stelle (die Mitte sozusagen) zur Spitze beginnend mit kleinen Stichen zusammen nähen. Ist man an der Spitze angekommen, nimmt man eine weitere Raute zur Hand und legt diese mit der Spitze dort an (rechts auf rechts!) und näht an der gegenüberliegenden Seite zur gerade genähten Naht die dritte Raute von der Spitze an die mittlere an. Das setzt man so fort bis man sechs Rauten zu einem Stern zusammen gefügt hat. Dann den ganzen Vorgang für die zweite Seite wiederholen. Dabei auf die Platzierung der Stoffmuster achten, wenn man mehr als 2 sich abwechselnde Muster verwendet.
Sind beide Hälften fertig, kann man diese rechts auf rechts aufeinander legen und beginnen, die Außenseiten zusammen zu nähen. Dabei nähe ich gern schon ein verknotetes Schleifenband nach innen gelegt mit fest (der Knoten mit den Enden schaut beim Zusammennähen oben raus). An einer Stelle lässt man eine Wendeöffnung. Ich nähe immer bis 1 cm hinter eine Spitze und auf der gegenüberliegenden Seite auch.
Dann schneidet man an allen Spitzen die Nahtzugabe schräg weg. Bitte vorsichtig dabei sein und nicht in die Naht schneiden! Anschließend werden die Heftfäden vom Papier entfernt und das Papier aus den Rauten gezogen. Dann kann der Stern gewendet werden. Die Spitzen schön ausformen und anschließend mit Füllwatte ausstopfen. Die Wendeöffnung mit Stecknadeln sichern und per Hand mit dem Matratzen-Stich schließen.
Zu guter Letzt wird in die Mitte eine Perle oder ein schöner Knopf genäht. Dabei gern ein bisschen fester ziehen, so dass sich eine leichte Wölbung nach innen ergibt. Das schenkt dem Stern eine schöne Form. Fertig ist das gute Stück. Viel Freude beim Nachmachen und Verschenken wünsche ich!
Vorlage Papier: hier downloaden (aber hier könnt Ihr Euch for free eigene Triangles gestalten, für größere oder kleinere Sterne)
Vorlage Stoffgröße: hier downloaden
Detailfotos und eine Bild-für-Bild-Anleitung erstelle ich noch und verlinke sie hier im Blog.
Verlinkt bei Creadienstag und HandmadeonTuesday zu den anderen kreativen Dienstags-Werken.
In diesem Jahr wollte ich ein paar dieser Exemplare zeigen. Gearbeitet wird rein von Hand mit der Paper Piecing - Methode. Auf einem Vorlageblatt sind Rauten eingezeichnet, die ich mir jedes Jahr einmal ausdrucke und an den Teilungslinien zerschneide. Dann gibt es noch eine größere Vorlage für die Stoff-Stücken, die geschnitten werden müssen. Dazu eignet sich auch super ein Patchwork-Lineal. Das Schneiden wird mit einem Rollschneider erheblich vereinfacht. So kann man sogar mehrere Stofflagen mit einem Schnitt zerteilen. Als Unterlage aber bitte unbedingt eine Schneidematte verwenden!!!
Für einen Stern benötigt man 12 Stoffstückchen (nach Vorlage), Band für die Aufhängung, zwei Perlen oder Knöpfe und Füllwatte sowie passendes Garn. Außerdem benötigt man natürlich auch die 12 Papierrauten (nach Vorlage) und Stecknadeln.
Für die Papierrauten druckt und schneidet man wie gesagt die A4-Vorlage entsprechend aus. Für die Stoffstückchen gibt es ebenfalls eine Vorlage zum Ausschneiden. Man kann aber auch ein Patchwork-Lineal (wie dieses hier) benutzen und mit dem Rollschneider schnell und einfach mehrere Lagen Stoff erst in 5 cm hohe Streifen schneiden. Anschließend legt man das Patchwork-Lineal an der 60°-Markierung an die Oberkante der Stoffstreifen und schneidet links und rechts am Lineal entlang. Dann wird das Lineal bis zur 45°-Markierung an den Rand des linken Schnittes geschoben und dann schneidet man am rechten Rand noch einmal ab. Je nachdem, wieviele Stofflagen man gelegt hat, erhält man 2+x Stoffrauten. Für einen Stern benötigt man 12 davon.
Nun legt man je eine Papierraute mittig auf ein Stoffstück und steckt es mit einer Stecknadel fest. Wenn alle 12 Stück gesteckt sind, nimmt man einen Heftfaden und eine Nadel und beginnt die Stoffränder um das Papierstück zu legen und heftet beide Stofflagen und Papier zusammen. Die Ecken immer schön einschlagen, damit alles gut anliegt. Sonst passen die Stücken am Ende nicht zueinander.
Sind alle Rauten geheftet, kann das Nähen beginnen. Zwei Rauten mit den schönen Seiten zueinander legen und von der breitesten Stelle (die Mitte sozusagen) zur Spitze beginnend mit kleinen Stichen zusammen nähen. Ist man an der Spitze angekommen, nimmt man eine weitere Raute zur Hand und legt diese mit der Spitze dort an (rechts auf rechts!) und näht an der gegenüberliegenden Seite zur gerade genähten Naht die dritte Raute von der Spitze an die mittlere an. Das setzt man so fort bis man sechs Rauten zu einem Stern zusammen gefügt hat. Dann den ganzen Vorgang für die zweite Seite wiederholen. Dabei auf die Platzierung der Stoffmuster achten, wenn man mehr als 2 sich abwechselnde Muster verwendet.
| Es lebe die Artenvielfalt! ;o) |
Sind beide Hälften fertig, kann man diese rechts auf rechts aufeinander legen und beginnen, die Außenseiten zusammen zu nähen. Dabei nähe ich gern schon ein verknotetes Schleifenband nach innen gelegt mit fest (der Knoten mit den Enden schaut beim Zusammennähen oben raus). An einer Stelle lässt man eine Wendeöffnung. Ich nähe immer bis 1 cm hinter eine Spitze und auf der gegenüberliegenden Seite auch.
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| Vorjahreswerke in einheitlicher Optik |
Dann schneidet man an allen Spitzen die Nahtzugabe schräg weg. Bitte vorsichtig dabei sein und nicht in die Naht schneiden! Anschließend werden die Heftfäden vom Papier entfernt und das Papier aus den Rauten gezogen. Dann kann der Stern gewendet werden. Die Spitzen schön ausformen und anschließend mit Füllwatte ausstopfen. Die Wendeöffnung mit Stecknadeln sichern und per Hand mit dem Matratzen-Stich schließen.
Zu guter Letzt wird in die Mitte eine Perle oder ein schöner Knopf genäht. Dabei gern ein bisschen fester ziehen, so dass sich eine leichte Wölbung nach innen ergibt. Das schenkt dem Stern eine schöne Form. Fertig ist das gute Stück. Viel Freude beim Nachmachen und Verschenken wünsche ich!
Vorlage Papier: hier downloaden (aber hier könnt Ihr Euch for free eigene Triangles gestalten, für größere oder kleinere Sterne)
Vorlage Stoffgröße: hier downloaden
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Dienstag, 12. Dezember 2017
Mit Hoodie-Kleid La Silla in den Weihnachtstrubel
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Eigentlich, ja eigentlich hatte ich für dieses Hoodie-Kleid so gar keine Zeit. Eigentlich wollte ich meine Reisetasche nähen. Eigentlich wollte ich auch Stoff-Sterne für Weihnachten nähen. Und vor allem wollte ich eigentlich endlich mal abends Fernsehen gucken. Jetzt müssten ja wieder alle Weihnachtsklassiker durchlaufen von Stirb langsam (kommt immer um die Weihnachtszeit!), Die Geister, die ich rief und Schöne Bescherung.
So ist das manchmal mit den Plänen... Aber zwei Abende konnte ich trotzdem dafür opfern. Zu La Silla muss ich wahrscheinlich gar nichts mehr sagen. Genäht mit allen vorgesehenen Abnähern. Kam mir etwas komisch vor, in Sweatstoff Abnäher zu nähen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht komplett geradeaus nähen zu können. Da der Schnitt für eine Körpergröße von 168 cm konzipiert ist und die Abnäher am Schnittteil auch zu hoch saßen, habe ich den Schnitt unterhalb der Achsel und oberhalb des Abnähers um 3 cm verlängert. Das Rückenteil habe ich natürlich an der selben Stelle verlängert. Die Abnäher am Rücken dann ebenfalls ;o))
Unten am Saum habe ich nicht die Schnittlinie für das kurze Hoodie-Kleid verwendet, sondern die lange Version, diese aber um 5 cm verkürzt, da ich mit einem schwarzen Bündchen abschließen wollte. Auch die Ärmel habe ich verkürzt, das schwarze Bündchen dafür verlängert. Das lag daran, dass ich aus meinem Stoffstück auch noch einen Loop-Kragen nähen wollte.
Diesen habe ich mir aus dem Schnittmuster vom Kinder-Hoodie Himmlischer Vince (von Himmelblau) geschnitten. Nur in der Halsansatznaht habe ich mich an der La Silla-Kapuzen-Schnittlinie orientiert. Der Loopkragen sollte von Anfang an innen aus schwarzem Jersey und außen aus dem Kleider-Stoff genäht werden. Ösen und Kordel sollten als kleiner dezenter (ey, bei dem Stoff?!) Eyecatcher unten ans Bündchen. Die Ösen habe ich mit SnapPap unterlegt. Während die Armbündchen aus schwarzem Jersey sind, ist das Saumbündchen aus Bündchenware. Trotz der höheren Dehnbarkeit ist es für meinen Geschmack einen Tick zu eng geworden. Zumindest entsteht so kein zusätzliches Kälteproblem *lach*
Ich fühle mich sehr wohl in meinem "Kaktus"-Kleid (ja, wirklich, es erinnert mich irgendwie an einen Kaktus). Den Loop-Kragen kann ich auf verschiedene Art und Weise legen, so dass mal mehr und mal weniger vom schwarzen Innenstoff zu sehen ist. Bis auf den Kopf kann ich ihn sogar ziehen...
Schnitt: La Silla von Schnittgeflüster, genäht in Gr. 42
Stoff: Sommersweat Honeycomb Jade von Apfelschick (in der Farbe leider schon ausverkauft), schwarzer Jersey von Hilco, schwarzes Bündchen aus der Restekiste
Ich will hier noch erwähnen, dass der Schnitt ausdrücklich nicht für Sommersweat oder Jersey konzipiert ist. Mir gefällt aber die leicht locker sitzende Passform mit dem Sommersweat sehr gut. Genug Platz für Lebkuchen und Adventskalenderschoki.... ;o)) Aus Kuschelsweat wird es aber im nächsten Winter mit Sicherheit eine neue La Silla geben!
Verlinkt bei Me Made Mittwoch.
Eigentlich, ja eigentlich hatte ich für dieses Hoodie-Kleid so gar keine Zeit. Eigentlich wollte ich meine Reisetasche nähen. Eigentlich wollte ich auch Stoff-Sterne für Weihnachten nähen. Und vor allem wollte ich eigentlich endlich mal abends Fernsehen gucken. Jetzt müssten ja wieder alle Weihnachtsklassiker durchlaufen von Stirb langsam (kommt immer um die Weihnachtszeit!), Die Geister, die ich rief und Schöne Bescherung.
So ist das manchmal mit den Plänen... Aber zwei Abende konnte ich trotzdem dafür opfern. Zu La Silla muss ich wahrscheinlich gar nichts mehr sagen. Genäht mit allen vorgesehenen Abnähern. Kam mir etwas komisch vor, in Sweatstoff Abnäher zu nähen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht komplett geradeaus nähen zu können. Da der Schnitt für eine Körpergröße von 168 cm konzipiert ist und die Abnäher am Schnittteil auch zu hoch saßen, habe ich den Schnitt unterhalb der Achsel und oberhalb des Abnähers um 3 cm verlängert. Das Rückenteil habe ich natürlich an der selben Stelle verlängert. Die Abnäher am Rücken dann ebenfalls ;o))
Unten am Saum habe ich nicht die Schnittlinie für das kurze Hoodie-Kleid verwendet, sondern die lange Version, diese aber um 5 cm verkürzt, da ich mit einem schwarzen Bündchen abschließen wollte. Auch die Ärmel habe ich verkürzt, das schwarze Bündchen dafür verlängert. Das lag daran, dass ich aus meinem Stoffstück auch noch einen Loop-Kragen nähen wollte.
Diesen habe ich mir aus dem Schnittmuster vom Kinder-Hoodie Himmlischer Vince (von Himmelblau) geschnitten. Nur in der Halsansatznaht habe ich mich an der La Silla-Kapuzen-Schnittlinie orientiert. Der Loopkragen sollte von Anfang an innen aus schwarzem Jersey und außen aus dem Kleider-Stoff genäht werden. Ösen und Kordel sollten als kleiner dezenter (ey, bei dem Stoff?!) Eyecatcher unten ans Bündchen. Die Ösen habe ich mit SnapPap unterlegt. Während die Armbündchen aus schwarzem Jersey sind, ist das Saumbündchen aus Bündchenware. Trotz der höheren Dehnbarkeit ist es für meinen Geschmack einen Tick zu eng geworden. Zumindest entsteht so kein zusätzliches Kälteproblem *lach*
Ich fühle mich sehr wohl in meinem "Kaktus"-Kleid (ja, wirklich, es erinnert mich irgendwie an einen Kaktus). Den Loop-Kragen kann ich auf verschiedene Art und Weise legen, so dass mal mehr und mal weniger vom schwarzen Innenstoff zu sehen ist. Bis auf den Kopf kann ich ihn sogar ziehen...
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| Nur Spaß, ne? |
Schnitt: La Silla von Schnittgeflüster, genäht in Gr. 42
Stoff: Sommersweat Honeycomb Jade von Apfelschick (in der Farbe leider schon ausverkauft), schwarzer Jersey von Hilco, schwarzes Bündchen aus der Restekiste
Ich will hier noch erwähnen, dass der Schnitt ausdrücklich nicht für Sommersweat oder Jersey konzipiert ist. Mir gefällt aber die leicht locker sitzende Passform mit dem Sommersweat sehr gut. Genug Platz für Lebkuchen und Adventskalenderschoki.... ;o)) Aus Kuschelsweat wird es aber im nächsten Winter mit Sicherheit eine neue La Silla geben!
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Weihnachtliche Deko: Zapfenkränze
Neben meinem Walnuss-Kranz habe ich für den Schul-Adventsbasar auch einen Zapfen-Kranz gebaut und mit der Elternrats-Gruppe sind weitere, sehr schöne Exemplare entstanden.
Die Zapfen wurden von meiner Familie in weiser Voraussicht bereits zum Ende des Sommers gesammelt, damit sie schön trocken sind. In feuchtem, frischen Zustand lassen sich die Zapfen nicht gut bzw. gar nicht verkleben. Also, besser trockene nehmen.
Auch hier habe ich wieder zuerst die Zapfen in einer Runde um den Styropor-Rohling (mit brauner Acrylfarbe bemalt) herum gelegt und erst dann Schritt für Schritt selbige mit Heißkleber angeklebt. Runde um Runde kommt man so zum Ziel. Anschließend werden die Zwischenräume mit Nobilis-Tanne oder auch Moos aufgefüllt. Ich habe hier Nobilis-Tanne verwendet. Die hält die Nadeln am besten. Da könnte man den Kranz sogar noch im Original-Zustand im nächsten Jahr so verwenden. Nach Herzenzlust können nun kleine Dekorationen angeklebt werden: Kugeln, Streuartikel aus Naturmaterialien, Schleifen und, und, und....
Zur Inspiration habe ich einmal die fertigen Exemplare unserer Bastelrunde am Verkaufsstand fotografiert:
Hier im Detail...
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| Mit Kugeln, Baumwolle und Streuartikel aus Holz |
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| Nur mit Kugeln und Moos |
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| Mit Moos, Holzperlen und kleinen gedrahteten Bast-Bändern. |
Dieser Kranz wurde von einem Papa gebastelt und fand die meisten Bewunderer:
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| Grundlage hier: Strohrohling UND Styroporkranz, dafür aber auch große Zapfen |
Dienstag, 5. Dezember 2017
Weihnachtliche Deko: Kranz aus Walnüssen
Ja, endlich beginnt sie, die Vorweihnachtszeit! Und wie schön ist es, dass ich endlich nicht mehr nur für uns basteln kann, sondern auch viele neue Ideen für andere umsetzen darf. So geschehen für den Adventsbasar unserer beiden Schulkinder. Die Eltern treffen sich zu Bastelrunden und die Ergebnisse werden dann beim Dorf-Adventsmarkt verkauft. Die Erlöse kommen dem Schulförderverein zugute und so haben später alle Kinder etwas davon, denn dieser finanziert neue Spielgeräte und Lehrmittel, die vom Schulbudget nicht mehr abgedeckt werden können.
In diesem Jahr wollte ich gern weihnachtliche Kränze basteln. Meine erste Idee war ein Kranz mit Walnüssen. Da wir einen Walnussbaum im Garten haben, steht die Rohstoffquelle quasi vor der Tür. Die nicht verbrauchten Walnüsse aus den Vorjahren eignen sich zum Basteln ganz hervorragend!
Als Unterlage dient hier ein Styroporrohling, der auf der Unterseite ganz flach ist. Es gibt sie aber auch komplett gerundet. Damit der Rohling später nicht so weiß hervorblitzt, habe ich ihn vorab mit brauner Acrylfarbe bemalt und trocknen lassen.
Die Walnüsse und Baumkugeln habe ich jeweils reihum einmal angelegt und dann mit Heißkleber befestigt. Da ist man locker schon mal eine Stunde beschäftigt. Anschließend muss man sich für die Dekoration entscheiden. Solange ich das nicht für unseren Tisch tun muss, fällt mir die Dekoration wesentlich leichter. Bedingt durch die Auswahl der Weihnachtskugeln ist die Dekoration schon komplett. Natürlich könnte man hier und da noch etwas Glitzer drauf streuen ;o)
Der Kranz kann mit einer entsprechenden Befestigung auch als Türkranz verwendet werden. Aus Gewichtsgründen würde ich ihn eher für einen Platz auf dem Tisch oder einer Anrichte empfehlen. Mit einer schönen Kerze dazwischen ist die Deko gesichert. Da der Rohling zumeist nur einen bis zwei Euro kostet, ist dieser Kranz wirklich für kleines Geld zu realisieren, selbst wenn man die Nüsse kaufen müsste.
Ich habe noch die Idee für einen Walnuss-Kranz in Gold mit entsprechenden Kugeln. Dafür müssen die Walnüsse (vorzugsweise im Freien oder in der Werkstatt) mit Goldspray vorbereitet werden. Unser Goldspray war leider alle, also gibt es die Umsetzung erst im nächsten Jahr zusehen.
Wer noch weitere Ideen dazu hat, kann gern einen Kommentar hinterlassen. Ich würde mich freue, neue Ideen im nächsten Jahr davon umsetzen zu können. Rosa! Rosa hab' ich auch noch im Kopf...
Meiner lieben Kollegin, die diesen Walnuss-Kranz zugunsten des Schulfördervereins gekauft hat, danke ich für die schönen Bilder!
Die gebastelten Zapfen-Kränze stelle ich in einem separaten Beitrag noch einmal vor.
Verlinkt bei all den anderen kreativen Dienstags-Werken bei Creadienstag und Handmadeontuesday.
In diesem Jahr wollte ich gern weihnachtliche Kränze basteln. Meine erste Idee war ein Kranz mit Walnüssen. Da wir einen Walnussbaum im Garten haben, steht die Rohstoffquelle quasi vor der Tür. Die nicht verbrauchten Walnüsse aus den Vorjahren eignen sich zum Basteln ganz hervorragend!
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| Mein Walnuss-Kranz im neuen Zuhause... |
Als Unterlage dient hier ein Styroporrohling, der auf der Unterseite ganz flach ist. Es gibt sie aber auch komplett gerundet. Damit der Rohling später nicht so weiß hervorblitzt, habe ich ihn vorab mit brauner Acrylfarbe bemalt und trocknen lassen.
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| ... hier noch in der Entstehungsphase |
Die Walnüsse und Baumkugeln habe ich jeweils reihum einmal angelegt und dann mit Heißkleber befestigt. Da ist man locker schon mal eine Stunde beschäftigt. Anschließend muss man sich für die Dekoration entscheiden. Solange ich das nicht für unseren Tisch tun muss, fällt mir die Dekoration wesentlich leichter. Bedingt durch die Auswahl der Weihnachtskugeln ist die Dekoration schon komplett. Natürlich könnte man hier und da noch etwas Glitzer drauf streuen ;o)
Der Kranz kann mit einer entsprechenden Befestigung auch als Türkranz verwendet werden. Aus Gewichtsgründen würde ich ihn eher für einen Platz auf dem Tisch oder einer Anrichte empfehlen. Mit einer schönen Kerze dazwischen ist die Deko gesichert. Da der Rohling zumeist nur einen bis zwei Euro kostet, ist dieser Kranz wirklich für kleines Geld zu realisieren, selbst wenn man die Nüsse kaufen müsste.
Ich habe noch die Idee für einen Walnuss-Kranz in Gold mit entsprechenden Kugeln. Dafür müssen die Walnüsse (vorzugsweise im Freien oder in der Werkstatt) mit Goldspray vorbereitet werden. Unser Goldspray war leider alle, also gibt es die Umsetzung erst im nächsten Jahr zusehen.
Wer noch weitere Ideen dazu hat, kann gern einen Kommentar hinterlassen. Ich würde mich freue, neue Ideen im nächsten Jahr davon umsetzen zu können. Rosa! Rosa hab' ich auch noch im Kopf...
Meiner lieben Kollegin, die diesen Walnuss-Kranz zugunsten des Schulfördervereins gekauft hat, danke ich für die schönen Bilder!
Die gebastelten Zapfen-Kränze stelle ich in einem separaten Beitrag noch einmal vor.
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Samstag, 2. Dezember 2017
Neue Monster und Füchse für den Kühlschrank
Jedes Jahr findet auf dem Adventsbasar im Schulort meiner Kinder ein Verkauf zum Wohle des Schulfördervereins statt. Dafür basteln die Eltern der Schulkinder - meist auch zusammen mit den Kindern - Weihnachtliches und Dekoratives, aber auch Kulinarisches. Dieses Jahr wurde ich gebeten, Kühlpack-Hüllen zu nähen.
Das habe ich dann in Form von kleinen, frechen Monstern und knuffigen Füchsen auch gern getan. Bei der Ohren-Form habe ich immer mal variiert. Auch bei den Zähnen - je nach Kühlpack-Größe.
Da ich aufgrund der unterschiedlichen zur Verfügung gestellten Größen den Schnitt anpassen musste, kann ich dazu jetzt auch ein Tutorial schreiben. Falls Interesse besteht, einfach einen Kommentar hinterlassen und ich lege mich ins Zeug.
So können jetzt kleine und größere Wehwehchen mit etwas Ablenkung gekühlt werden. Ich hoffe trotzdem, dass sie nicht allzu oft zum Einsatz kommen müssen ;-)
Verlinkt bei Made4Boys und Kiddikram / LunaJu. Und auch bei Made4Girls.
Das habe ich dann in Form von kleinen, frechen Monstern und knuffigen Füchsen auch gern getan. Bei der Ohren-Form habe ich immer mal variiert. Auch bei den Zähnen - je nach Kühlpack-Größe.
Da ich aufgrund der unterschiedlichen zur Verfügung gestellten Größen den Schnitt anpassen musste, kann ich dazu jetzt auch ein Tutorial schreiben. Falls Interesse besteht, einfach einen Kommentar hinterlassen und ich lege mich ins Zeug.
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| Hier mit Kühlpack-Füllung |
So können jetzt kleine und größere Wehwehchen mit etwas Ablenkung gekühlt werden. Ich hoffe trotzdem, dass sie nicht allzu oft zum Einsatz kommen müssen ;-)
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Dienstag, 21. November 2017
Sternen-Hoodie
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Für den 4-jährigen Sohn meiner ebenfalls nähenden Freundin Sandra durfte ich einen Hoodie aus Sternen-Sweat nähen, den sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat *zwinker*. Da kommt man natürlich ganz schön ins Schwitzen, hier darf ja nun mal gar nichts schief gehen... Ähem, irgendwas ist ja immer, so auch in diesem Fall. Wer die fehlerhafte Stelle findet, darf sie gern behalten ;o))
Der Wunsch lautete: Ein Raglan-Hoodie mit Bauchtasche und Kapuze. Der Himmlische Vince von Himmelblau ist ja mein Alltime-Favourite und wurde dafür in Größe 116 (ohne NZ) zugeschnitten. Damit es nicht noch zufällig nach Schlafanzug aussieht, habe ich hellgraues Bündchen für die Eingriffstaschen und die Fake-Paspel verwendet. Das Bündchen ist ja so butterweich, ein wahrer Traum, das zu verarbeiten. Und Sweat nähe ich sowieso total gern, weil meine Nähmaschinen sich sehr gut mit ihm vertragen.
Für die Kapuze habe ich graues SnapPap rund ausgeschnitten und zweimal drum herum auf den Kapuzenaußenstoff genäht. Dann habe ich eine 8 mm Öse eingeschlagen. Das hält wie Bombe.
Der Anfang der Kapuzenkordel ist jeweils um die Öse herum fest genäht, so dass da nix raus rutschen kann. In dem Alter sollte man einfach auf Nummer sicher gehen, denke ich. Aber trotzdem sind die Kordeln doch noch etwas lang. Meine Freundin wird sie dann auf ein praktisches Maß verkürzen.
Beim Kapuze annähen habe ich einen Jersey-Streifen mitgefasst, um die hintere Kapuzennaht schön sauber einzufassen. Dabei habe ich ein kleines Jersey-Viereck mit eingenäht, dort konnte ich ganz praktisch die Größenangabe drauf stempeln. So ganz perfekt ist es nicht geworden, aber noch ausreichend ;o)
Aus dem restlichen Sweat wird nun ein Kleid für mein Tochterkind entstehen. Ich werde berichten...
Schnitt: Himmlischer Vince von Himmelblau, genäht in Größe 116 (ohne NZ)
Stoff: Dunkelblauer Sternen-Sweat von Buttinette, Schlauch-Bündchen von Hilco, graues SnapPap von Snaply
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Für den 4-jährigen Sohn meiner ebenfalls nähenden Freundin Sandra durfte ich einen Hoodie aus Sternen-Sweat nähen, den sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat *zwinker*. Da kommt man natürlich ganz schön ins Schwitzen, hier darf ja nun mal gar nichts schief gehen... Ähem, irgendwas ist ja immer, so auch in diesem Fall. Wer die fehlerhafte Stelle findet, darf sie gern behalten ;o))
Der Wunsch lautete: Ein Raglan-Hoodie mit Bauchtasche und Kapuze. Der Himmlische Vince von Himmelblau ist ja mein Alltime-Favourite und wurde dafür in Größe 116 (ohne NZ) zugeschnitten. Damit es nicht noch zufällig nach Schlafanzug aussieht, habe ich hellgraues Bündchen für die Eingriffstaschen und die Fake-Paspel verwendet. Das Bündchen ist ja so butterweich, ein wahrer Traum, das zu verarbeiten. Und Sweat nähe ich sowieso total gern, weil meine Nähmaschinen sich sehr gut mit ihm vertragen.
Für die Kapuze habe ich graues SnapPap rund ausgeschnitten und zweimal drum herum auf den Kapuzenaußenstoff genäht. Dann habe ich eine 8 mm Öse eingeschlagen. Das hält wie Bombe.
Der Anfang der Kapuzenkordel ist jeweils um die Öse herum fest genäht, so dass da nix raus rutschen kann. In dem Alter sollte man einfach auf Nummer sicher gehen, denke ich. Aber trotzdem sind die Kordeln doch noch etwas lang. Meine Freundin wird sie dann auf ein praktisches Maß verkürzen.
Beim Kapuze annähen habe ich einen Jersey-Streifen mitgefasst, um die hintere Kapuzennaht schön sauber einzufassen. Dabei habe ich ein kleines Jersey-Viereck mit eingenäht, dort konnte ich ganz praktisch die Größenangabe drauf stempeln. So ganz perfekt ist es nicht geworden, aber noch ausreichend ;o)
Aus dem restlichen Sweat wird nun ein Kleid für mein Tochterkind entstehen. Ich werde berichten...
Schnitt: Himmlischer Vince von Himmelblau, genäht in Größe 116 (ohne NZ)
Stoff: Dunkelblauer Sternen-Sweat von Buttinette, Schlauch-Bündchen von Hilco, graues SnapPap von Snaply
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