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Donnerstag, 22. August 2019

Julika-Shorts im Doppelpack ODER senfgelbe Hosen-Buddies

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Eine liebe Freundin von mir, schickte mir neulich ein Foto mit einer kurzen gelben Hose mit den Worten: "Die will ich!". Zufällig erkannte ich das Foto und wusste, wo es her kam und dass ich hier eine kurze Hose vom Julika-Jumpsuit aus der Feder von Danie / Prülla sah.


Und irgendwie gefiel mir das Bild so gut, dass ich dachte, wir könnten ja Hosen-Buddies werden ;o)) So von Landeshauptstadt zu Bundeshauptstadt kann man ja auch mal eine Verknüpfung dieser Art herstellen *lach*. Deswegen auch sorry, es gibt hier keine Partnerlook-Fotos. Die Ferien- und Urlaubszeit ist vorbei, das nächste Treffen gibt es erst in kälteren Tagen wieder.


Auf jeden Fall hab ich mich sehr gefreut, dass ich hier die Nadel ansetzen konnte und zwei tolle fröhlich-senfgelbe Julika-Shorts für uns zaubern konnte. Lustigerweise gab es auch hier wieder eine Panne besonderer Art. Weil mir ja immer die Ösen so gern ausreißen - auch mit Wonder Dots - und ich keine SnapPap-Stückchen außen zu sehen haben wollte, habe ich diese diesmal hinter die Ösen gelegt, also auf die linke Stoffseite. Dann habe ich mit der Ösenzange ordentlich zugedrückt... Und die Öse zerquetscht *aaargh!* Wobei ich wohl fast von Materialermüdung sprechen kann, denn das Gegenstück der Ösenzange (das Kunststoff-Teil) war reichlich demoliert.


Zum Glück konnte ich die Öse, weil sie tatsächlich immernoch Luft hatte und wackelte, mit einer kleinen Schere wieder raushebeln. Nach dem Kauf eines neuen Ösensatzes mit Werkzeug klappt das Einsetzen wunderbar und bombenfest.


Schon fetzig, so im Doppelpack...


Das Gummiband, das ich für meine Hose gewählt habe, ist 3 cm hoch und man sieht schon, dass es sich im Bund abzeichnet. Daher werde ich in Kürze etwas breiteres Band kaufen und es ersetzen. Ich habe diesmal auch wieder die Enden des Bauchbündchens versäubert und nicht durchgängig zusammen genäht. Im inneren Teil der Bündchennaht habe ich somit eine Öffnung, durch die ich nach Bedarf das Gummiband zum enger machen heraus holen kann (oder eben wechseln...).


Irgendwie bin ich gerade von den eigenen Fotos nicht wirklich angetan, daher habe ich an diversen Spots versucht, diesen Knaller-Farbton einmal einzufangen. Stattdessen habe ich mir reichlich Falten eingehandelt, weil ich auch gleich noch die Unkräuter in den Beeten nebenher beseitigt habe. (Und ja, dabei hatte ich dann die Hände mal nicht in den Taschen...  ;o))


An der Backfront hätte ich eigentlich - und jetzt fällt es mir wieder ein - noch ein wenig basteln müssen. Da steht oben wieder etwas Stoff ab. War erst bei meiner blauen kurzen Stricksweat-Julika vor zwei Jahren auch schon so. Das hatte ich damals aber gleich gelöst...


Wie die Falten aufspringen ist schon echt süß. Das sorgt aber auch an der breitesten Stelle für die nötige Weite ;o))



Schnitt: Jumpsuit Julika von Prülla, Kurzversion, einmal mit Ösen und Kordel und einmal mit innenliegendem Gummiband
Stoff: Sommersweat LISA in Curry von Stoffwelten.de, Ösen Prym, Kordel Stoff und Stil, Gummiband aus dem örtlichen Stoffladen


Verlinkt bei Sew la la sowie bei Du für Dich am Donnerstag.

Donnerstag, 25. Juli 2019

Viskose-Sommerhosen - Velaras im Doppelpack!

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Bei Hitze ein absolutes und unbedingtes Muss: leichte Sommerstoffe. Bei zu viel Haut gibt es auch schnell mal einen Sonnenbrand, bei zu viel Stoff schwitzt man zu schnell. Mit Viskose aber quasi ausgeschlossen! Eine kleine Ausnahme würde ich bei Lochstickerei-Batist machen... ;o)


Jahre ist es her, dass ich mal eine sommerliche Viskose-Hose hatte. Ich erinnere mich kaum. Wahrscheinlich vor 20 Jahren und mit blumigem Druck... Blümchenstoffe sind ja schon lange nicht mehr so meins, aber eine Viskose zu finden, die nicht Uni ist, aber auch kein blühender Garten war jetzt gar nicht so einfach.


Bei Stoff und Stil hab ich was gefunden, was direkt auch im Angebot war und mit Blättern konnte ich mich schon eher anfreunden. Meinem Mann ist der Druck immernoch zu wild, aber er muss sie ja auch nicht tragen ;o)


Das Schnittmuster für die Velara-Hose von Schnittgeflüster schlummert schon ein paar Monate auf meiner Festplatte. Letzten Sommer hatte ich keine Zeit dafür. Die Hose ist im Nähvolk schon bekannt, es gibt sie in der Variante für dehnbare Stoffe und für Webware. Ich habe für die Viskose die Webware-Version zugeschnitten. Beide Abnäher vorn und hinten habe ich genäht. Schöne tiefe Eingrifftaschen (bzw. Leistentaschen) sind auch mit dabei. Den Fake-Hosenschlitz habe ich zweimal abgesteppt. So finde ich das "vorn" beim Anziehen schneller ;o))


Im Bund ist nur ein 3 cm hohes Gummi drin, dafür habe ich das Schnitt-Teil für den Bund entsprechend verschmälert (10 cm hoch). Außerdem habe ich die kurzen Bund-Seiten erst versäubert und dann mit einer Lücke im Geradstich zusammen genäht. Wenn man nämlich eine Lücke bis knapp hinter der späteren Bruchkante beim Bund lässt, kann man den Bund zuerst komplett an die Hose nähen (mit der Lücke oben bzw. zur späteren Innenseite gewandt), um dann das Gummi dadurch einzuziehen. 


Natürlich kann man auch beim Bund annähen eine Lücke lassen und diese dann nach Einziehen des Gummis schließen, aber man verschließt sich dann auch Korrekturmöglichkeiten. Meiner Erfahrung nach geben so einige Gummibänder ihre Rücksprungkraft bald auf und dann hängt der Bund durch. Voll doof, wenn man dann viel auftrennen muss. So habe ich immer eine kleine Lücke, um das Gummiband später auch problemfrei anzupassen.


Der Schnitt sollte leger fallen, liegt aber ab dem Knie enger an. Das wollte ich bei meiner Sommerhose nicht. Nach Hinweisen in der Anleitung habe ich die Hosenbeine an den Unterschenkeln auf je 25 cm Weite (inkl. NZ) verbreitert. Offensichtlich hat das Zuschneiden auf dem Teppichboden dafür gesorgt, dass die untere Stofflage doch nicht ganz im Fadenlauf lag und somit habe ich einen recht interessanten Fall an den Beinen dazu bekommen. Ich mag das trotzdem!


Weil ich noch Stoff und Muße übrig hatte, gab es gleich hinterher noch die kurze Fassung der Velara für mein Tochterkind. Da sie mittlerweile gut in die 34 passt, habe ich diese Größe zugeschnitten, auch alle Abnäher genäht und nun kommt sie nur gaaanz knapp rein! Habe leider nicht in die Maßtabelle geschaut... Die Madam will die Hose trotzdem anziehen und sollte es zu schwierig werden, kommt der Bund ab, die Abnäher hinten werden aufgelöst und ein neuer Bund kommt ran. Stoff ist noch da, yeay!




Schnitt: Velara von Schnittgeflüster (oder hier), Größe 42 mit verbreitertem Unterschenkel für mich, Größe 34 mit kurzem Bein für das Tochterkind
Stoff: Blätter-Viskose von Stoff und Stil (leider nicht mehr online, obwohl gerade erst gekauft...)


Verlinkt bei Sew la la sowie bei Du für Dich am Donnerstag und auch bei Made for Girls by Sewing-Elch  und Kiddikram/Lunaju.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Jeanshose Hazel mit Schlag

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Einen sonnigen Me Made Mittwoch haben wir heute. Ein Beitrag zu einem leichten Kleidchen wäre toll. Das Kleid ist fertig, die Fotos auch. Nur ist der Datenträger noch zwei Wochen unter Verschluss ;-\ Kommt also nächsten Monat, mein luftiges Kleidchen nach einem Burda-Schnitt.

Dafür habe ich meine neue Jeanshose mit Schlag mitgebracht. Genäht nach dem Schnittmuster Hazel von Prülla. Ich habe Sie vor zwei Wochen zu einer Gartenparty genäht, wo das Motto Die wilden 60er war. Schlaghose geht da schon oder? Der Jeansstoff tauchte irgendwann im Familienbestand auf. Keine Ahnung, wo der her kam. Eigentlich wollte ich ihn weg geben, wurde aber davon abgehalten. Er hatte damals noch den typischen Jeans-Look, mittelblau mit leichten Wascheffekten. Mir zu langweilig. Für ein Probestück aber doch ganz toll, irgendwie. Irgendwann bekam ich mal Wäschefarbe im Stoffladen bei Mira in Rostock geschenkt. Einmal Navyblau bitte! Bronze- bzw. kupferfarbene Accessoires, wie Knöpfe, Nieten und Jeans-Steppgarn besorgt und los geht's. 

Hier noch ohne Knöpfe!

Genäht habe ich laut ebook in Größe 38. Einen dritten Abnäher habe ich zum Verschmälern der hinteren Hosenbeine jeweils hinzu gefügt. Das muss ich beim nächsten Mal ändern und die Hosenteile noch schmaler zuschneiden. Es mangelt einfach an Masse, um die Abnäher auszufüllen... Die hinteren Hosenbeine werden ja zuerst zusammen genäht und die echte Passform ergibt sich leider erst nach dem Ansetzen des Bundteiles. Wenn man bis dahin schon alles genäht und abgesteppt hat (macht sich später auch echt schlecht), merkt man eigentlich zu spät, dass man an der Passform noch was zu ändern hat. Die Seitennähte hatte ich aber durchaus erst geheftet und dann später gesteppt. Es war aber leider immernoch zu viel Stoff in der hinteren Mitte. 

Das Soluvlies ist hier noch nicht ausgewaschen...

Ich werde diesen Mangel aber bald ausgleichen und abnähen und die Steppnähte dann neu setzen. Damit wird damit meine dritte Rolle Jeans-Steppgarn fällig...


Die Gesäßtaschen habe ich nach einer Idee von Sylvia / MucksyMaus auch mit einer Doppelsteppnaht versehen. Hier habe ich mir eine Tasche auf Papier abgezeichnet, den Bogen per Hand schwungvoll drauf gemalt und dann auf ein darüber gelegtes Stück Soluvlies durchgepaust. Das dann nochmal spiegelverkehrt gepaust für die andere Seite. Das Soluvlies habe ich auf das Taschenteil gelegt und bin mit der Zwillingsnadel dem Bogen gefolgt.


Den Bund habe ich vor dem abschließenden Absteppen erst mit Heftfaden fixiert. Das erspart einem nicht nur das lästige Pieksen mit den Stecknadeln, sondern bringt auch die nötige Stabilität in die Angelegenheit, so dass nichts verrutscht.


Das Einzige, was mich an der Hose so richtig fuchsig gemacht hat, waren die Gürtelschlaufen. Die waren einfach verflixt dick und die Maschine wollte da nicht mehr durch. Ich hatte eine Menge Fadensalat auf der Rückseite, der sich auch übelst verknotet hat. Mehrfach musste ich trennen, weil die Naht auch einfach schief wurde, da der Stofftransport gestreikt hat. Mit Müh und Not habe ich die letzte Schlaufe mit dem letzten Bisschen Jeansgarn der zweiten, nachgekauften Rolle besiegt. Diverse Opfer waren bis dahin zu beklagen: abgebrochene Jeansnadeln und verbogene Nähnadeln, beim Versuch, die Fäden per Hand zu vernähen (außerdem eine abgebrochene Zahnkante, weil ich mit den Fingern die Nadel nicht durch den Stoff ziehen konnte... macht man ja auch nicht...).


Zum Schnitt zurück: Die Jeans ist sehr bequem, finde ich. Die wahre Begeisterung suchte mich tatsächlich erst nach dem Anbringen des Bundes heim. Die Weite unten am Bein ist nicht zu weit und macht trotzdem einen schlanke Silhouette. Der Bund ist hoch genug, die Taschen vorn sind stylisch und nicht übertrieben - auch wenn ich meinen Autoschlüssel dort nicht direkt unterbringen möchte...


Schnitt: Hose Hazel von Prülla, genäht in Gr. 38
Stoff: fester Jeansstoff ohne Elasthan-Anteil, selbst eingegefärbt
Knöpfe und Nieten in Kupfer/Bronze: von Prym, aus dem örtlichen Stoffladen


Den Schnitt werde ich also definitiv nochmal nähen. Die vorgesehenen Anpassungen dabei umsetzen und andere Stoffe ausprobieren. Etwas edles wäre toll und bestimmt auch eine weiße Hose mit schmalerem Bein...

Und nun ab zu anderen wunderbaren Nähwerken bei der Me Made Mittwoch-Runde im Juni.

Dienstag, 25. September 2018

Bermuda-Shorts für meinen Mann

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Ein wunderschöner Herbsttag heute oder?! For Men only - kurze Hosen heute! Die neuen Bermuda-Shorts, die ich für meinen Mann genäht habe, müssen heute auch an die Sonne. Ein Wunschprojekt seinerseits... (seit Weihnachten... buuuuuhuuu!).


Ebenfalls die Farbe war Wunsch meines Mannes. An sich wollte ich liebend gern zu Popeline greifen, aber die habe ich auch nach längerer Suche nicht in dieser Farbe finden können. Bezugsquellen für tolle einfarbige Popeline-Gewebe nehme ich übrigens dankend entgegen.


Der Schnitt war meinem Mann eigentlich egal und ich hatte leider beim Schnitt-Kauf so gar nicht darauf geachtet, dass eben dieser oben mit Bündchen und Gummizug abschließt. Das mochte mein Mann nun wieder gar nicht leiden. Daher habe ich ihm einen festen Bund aus dem Hosenstoff konstruiert. Gürtelschlaufen könnten später noch ergänzt werden, aber eigentlich trägt mein Mann seine Hosen ohne Gürtel. Außerdem wollte er noch gern einen Hosenschlitz mit Reißverschluss. Den habe ich dann mal bei der Vorgänger-Bermuda aus recyceltem Segeltaschen-Stoff abgekupfert (Zeitreisende bitte hier entlang).


Am aktuellen Modell monierte mein Mann, dass die Taschen - vorn wie hinten - viel zu klein für Männerhände sind. Auch für Frauenhände, wie ich finde. Das lässt sich bei der nächsten Runde auf jeden Fall gut anpassen.


Weiterhin habe ich nach der ersten Anprobe ohne Bund noch Abnäher vorn hinzu gefügt. Natürlich vor allen Dingen, weil hinten die Taschen schon aufgesteppt waren, herrjeee... In den Bund habe ich seitlich je einen breiten Hosengummi auf Länge gezogen eingenäht. Leute, das war harte Arbeit, da versagt auch das Deo den Dienst... Nun sitzt die Hose aber schön dort, wo sie sitzen soll.

Bund einseitig verstärkt und festgestepptem Gummiband

Bund umgeschlagen und geheftet


Und einzig, weil es ein Prototyp ist, durften da orangefarbene KamSnaps dran. Im echten Leben hätte ich auf jeden Fall zu Knöpfen gegriffen. So alles Ton-in-Ton ist schon recht unspektakulär, aber so bleiben die Fehlstiche erstmal unsichtbar. Die nächste Version aus Softshell wird bereits verlangt. Mit neuem Schnittmuster-Versuch, dann aber mit Kontrastnähten, versprochen.


Schnitt: Herrenhose Steppo von Textilsucht, gekürzt und aus Baumwolle genäht, eigener Bund
Stoff: Baumwollstoff in Orange (keine Ahnung, wo ich den bestellt hab ;o))



Verlinkt zu Für Söhne und Kerle, Creadienstag sowie Handmade on Tuesday.

Donnerstag, 9. August 2018

Sommerbasic Leinenhose

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Bei dem aktuell sehr heißen Wetter, aber auch an weniger schweißtreibenden Sommertagen gibt es aus meiner Sicht ein ultimatives Sommerbasic: die Leinenhose.


Ich habe zwei. Eine beige-naturfarbene, vor ca. 20 Jahren gekauft, und eine schwarze, vor fünf Jahren von meiner Freundin aussortiert. Eben jene schwarze Leinenhose hat sich jetzt gleich an mehreren Stellen in Wohlgefallen aufgelöst. Irreparabel ;-(

Leinenhosen sind sehr luftig, man schaut irgendwie immer schlank(er) darin aus und bei heißem Wetter kleben die Beine nicht so unschön aneinander. Das schafft kein Rock.


Das Schöne an so einem Verlust ist dann die Möglichkeit, sich eine neue, selbst genähte Hose zu erschaffen. Schwarzes Leinen war in den örtlichen Stoffläden leider gerade nicht zu bekommen. Sehr dunkles Petrolfarbenes aber! Die Stoffqualität ist eine ganz andere. Eher fest und etwas schwerer, als meine schwarze Hose. Das hielt mich jetzt von einem Versuch aber nicht ab.


La Taissa von Schnittgeflüster habe ich schon vor einer ganzen Weile aus reiner Begeisterung für das Titelbild erworben. Das kam jetzt zum Einsatz. Nach eBook habe ich eine Größe 40 genäht und in der Länge um 5 cm verlängert (ich bin 1,76 m groß).

Zwei Abnäher sind original, der Rest Knitterfalten ;-)

Das Nähen ging ganz schnell. Ca. zwei Stunden habe ich wohl gebraucht. Jetzt habe ich sogar Taschen an der Hose! Jippie!!! Mir gefällt auch der Fake-Reißverschluss, auch wenn er nicht direkt als solcher auffällt.


Die Hose ist nun schon mehrfach bei sehr hohen und mittleren Sommertemperaturen getragen und für sehr tauglich befunden worden. Mein Tipp wäre noch, vor dem Vernähen von festerem Leinen genau prüfen, ob es eine glattere und eine kratzigere Seite gibt. Die glattere unbedingt als Innenseite verwenden ;-))

Ist auch Strand-tauglich...

Schnitt: Hose La Taissa von Schnittgeflüster
Stoff: Leinen aus dem örtlichen Stoffladen

Verlinkt bei DfDaD #11 und Sewlala.

Donnerstag, 2. August 2018

3/4-Hose aus Chambray

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Eine wirklich luftig leichte Baumwollhose in 3/4-Länge im Boyfriend-Style habe ich mir mal vor Jahren bei Kleiderkreisel erworben. Die liebe ich total und mittlerweile ist sie wirklich auch sehr abgetragen. Eine neue musste her.


Bei Britta von Frau Wundersam habe ich neulich einen Jumpsuit aus Chambray bewundert. Woanders hatte ich mal gelesen, dass sich Chambray nicht als Hosenstoff eignet. Hier wurde ich offensichtlich eines Besseren belehrt und daher habe ich mir einen grauen Chambray bei der Eulenmeisterei bestellt, der in Natura noch sehr viel dunkler war. Macht nix, bei Bildschirm-Käufen muss so viel Spiel drin sein.


Dieser Chambray ist vor allem viel fester, als jener für meine Hemdbluse MaCalla und so  habe ich hier gute Hoffnung, dass alles hält.

Ich liebe diese Struktur!

Alle Kanten habe ich vor dem Zusammennähen (außer die Taschen) vorab mit der Overlock versäubert. Die Taschen habe ich gleich mit der Ovi zusammen genäht. Für alle anderen Teile war meine Nähmaschine zuständig. An den Seitennähten, dort, wo sich die Taschen in die Naht stoßen, habe ich doppelt übergesteppt.


Auch die Möglichkeit, einen Fake-Reißverschluss einzubauen, hat mich bei diesem Hosenschnitt begeistert. Leider habe ich dabei auch eine nicht allzu alte Zwillingsnadel geopfert... #Dummheiteigene


Der Hosenbund mit innenliegendem Gummiband ist etwas weniger hoch als im Original-Schnitt vorgesehen. Ich kam etwas mit den Schnittteilen durcheinander und außerdem messe ich die Breite des Bundes immer gern noch einmal nach. Also in der Höhe fehlen eigentlich ein paar Zentimeter.


Die Beinabschlüsse sind Bündchen aus dem selben Chambray genäht. Innen liegt auch hier ein breites Gummiband. Alternativ könnte man auch mit Gummifaden smoken. Beim nächsten Mal vielleicht?

Begeisterung für den Fotospot nicht nur bei mir...

Schnitt: Pumphose Nicki von Zierstoff, Größe 40, Variante 1 für Webware
Stoff: Chambray uni grau von der Eulenmeisterei, 1,50 m und noch viel Rest übrig...

Verlinkt bei DfDaD #10 und Sewlala.