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Dienstag, 12. Januar 2021

Die Designer-Küchenschürze - Ein Upcycling-Projekt

Eine meiner Freundinnen wünschte sich zum Neubezug ihrer Wohnung eine selbstgenähte Küchenschürze von mir. Nicht irgendeine, sondern eine aus Jeansstoff. Tolle Idee! Ich hatte sofort ein Patchwork-Design im Kopf, das ich tatsächlich genauso umsetzen konnte.



Zuerst habe ich die Gesäßtaschen einer helleren Jeans inkl. umliegendem Stoff ausgeschnitten und mich dabei dann an der Größe dieses Flickens für alle anderen Flicken orientiert. Mir schwebte in Kombination dann auch eine Jeans mit dunklerer Waschung vor. 



Die Steppnähte hätten jetzt auch blau sein können, aber da die Stoffläden zu sind, hab ich genommen, was da war, also Gelb. Für den Schnitt habe ich auf meine zusammengenähten und abgesteppten Flicken meine vorhandene Küchenschürze aufgelegt und mit 2,5 cm Nahtzugabe mit Kreide abgezeichnet und ausgeschnitten.


Die Säume und die Einfassung der Bindebänder mit einem Beleg finde ich ja besonders gelungen. Die Bindebänder sind übrigens die Innenbeinnähte (Kappnähte) von zwei gleichfarbigen Hosen. Passte super ins Up-/Recycling ;o)




Meine Freundin wollte, dass die Schürze hinten durch zwei Ösen zugebunden werden sollte. Das habe ich mit den größten Ösen, die ich hatte, auch so umgesetzt und es passt und sitzt wunderbar!



Schnitt: von eigener Küchenschürze abgenommen
Stoff: Reste von zwei (oder drei?) ausrangierten Jeans, 14 mm Ösen, Jeansgarn zum Absteppen


Verlinkt bei CreadienstagHandmade on Tuesday sowie Dings vom Dienstag und wieder bei Patchen und Quilten.

Dienstag, 14. Januar 2020

Neulich in der Tuscherei

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Ja, ähm, so ganz neulich war das jetzt nicht, sondern Ende November, aber hey, es kommt auf die Perspektive an! ;o)) Das letzte Mal habe ich mich am Keramik bemalen im Februar versucht, da bin ich mit neulich schon ganz gut in der Zeit.


Meine Ma' hat sich zu Weihnachten maritime Suppenschüsseln gewünscht. Bei meinem ersten Anlauf im Oktober habe ich das zeitlich nicht mehr so geschafft. Da musste ich Kürbisse erschaffen. Damals konnte ich aber reichlich Fotos machen und mich mit meiner Mutter abstimmen, welche Schüsselform sie denn bevorzugen würde. Es gibt ja zig Möglichkeiten in unserer Tuscherei...


Ganz verliebt war ich in ein Siebdruck-Seepferdchen (ähnlich wie das hier). Ungeheuer filigran und so mystisch wie in Papas alten Büchern über Meeresungeheuer und sonstiges Seemannsgarn. Und obwohl die Schale der Wahl schon recht gerade Wände hatte, hat es mit dem Auflegen der Siebdruckfolie leider nicht ganz geklappt. Schnäutzchen und Schwanzspitze haben die Rundung nicht überstanden. Also habe ich alles abgewischt und dank der kreativen Unterstützung der Tuscherei-Inhaberin bin ich bei Anker mit Fischschwarm gelandet.


Die Farbwahl stand von Anfang an für mich fest. Das Aufregendste war jetzt nur noch, die Außenwände möglichst homogen in der entsprechenden Farbe zu bemalen. Drei deckende Schichten müssten das schon sein, um ein einheitliches Farbbild zu erhalten. Ich finde, es ist schon ganz gut geworden. Man sieht noch die Handarbeit, aber erst bei ganz genauem Hinsehen.


Könnte ich mir jetzt noch gut in Petrol für uns zu Hause vorstellen. Naja, ich hab ja Gutscheine zum Geburtstag bekommen... Da lässt sich sicher was realisieren. Freue mich jetzt schon darauf.


Verlinkt zu anderen Dienstags-Kreationen bei:
Handmade on TuesdayCreadienstag sowie Dings vom Dienstag.


Donnerstag, 9. Januar 2020

Chobe Bag fürs Upcycling

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Die Chobe-Bag hat mich von Anfang an fasziniert. Da konnte ich noch gar nicht nähen bzw. hatte mich noch nicht länger mit einer Nähmaschine beschäftigt. Jetzt hat es mich endlich gepackt und dank der vielen positiven Rezensionen zum Schnittmuster musste ich zugreifen. Mir schwebte ein Modell in fröhlichem Schwarz-Grau vor.


Sicherlich könnte man die Tasche in der Form auch ohne das Schnittmuster nähen. Aber ich muss sagen, auf die hilfreichen Tipps von Elke würde ich ungern verzichtet haben. Auf den Henkel bzw. Handtaschengriff bin ich besonders stolz.


Außerdem habe ich hier bis auf die Nieten wirklich nix neu gekauft. Mein Kollege hat mir lustigerweise den Tampen aus dem Baumarkt mitgebracht und wollte auch kein Geld dafür haben. Der Innenstoff ist schon gut abgelagert und durfte endlich aufgebraucht werden. Meine Winterstiefel hätte ich schon letztes Jahr wegwerfen sollen, aber das Echtleder daran hielt mich zurück. So schönes Leder und hier noch ganz kostenlos... Die Jeans wurden an sich auch nur für diesen Zweck aufgehoben, echt wahr.


Ein kleiner Wermutstropfen war nur, dass ich nicht darauf geachtet hatte, unelastischen Jeansstoff zu benutzen. Dafür habe ich dann aber die Mehrweite, die sich durchs Nähen und Absteppen ergeben hatte, am Ende weg geschnitten. So passten Vorder- und Rückenteil wieder gut zueinander.


Der Handgriff ist in Handarbeit gefertigt. Das empfohlene Jeansgarn war nicht in passender Farbe zur Hand. Also griff ich zu einem festeren Seidengarn, das ich im Hause hatte. Ich habe es gleich zweifädig vernäht, um noch mehr Stabilität zu haben, denn mein Leder war tatsächlich nicht ganz so weich, wie es vielleicht sein sollte. Eine sehr meditative Arbeit war das. Für mich schon ein Kunstwerk.


Innen habe ich noch in Eigenregie einen kleinen Schlüsselfinder integriert. Auch hier konnte ich auf meine alte Schlüsselband-Sammlung zurück greifen, um mir den kleinen Karabiner für Umme abzuzwacken. Die Innentasche aus der Hosentasche ist doch total klasse oder?! Und so easy zu nähen. Einfach eine ganz tolle Idee.


Schnitt: Chobe Bag von Elle Puls
Stoff: ausrangierte Jeanshosen in Grau und Schwarz, meine ausgedienten schwarzen Lederstiefel, Putzlappen als Einlage, Fleecerest als Einlage und 30 cm Tampen aus dem Baumarkt sowie Ösen, Nieten und SnapPap als Verzierung, Innenstoff aus meinem Fundus


Verlinkt zu Upcycling love von Firlefanz, Du für Dich am Donnerstag, Old Jeans - new Bag, Happy Jeans von Bine's Stern.


Dienstag, 7. Januar 2020

Schlüsselanhänger - ultimativ fix

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Zum Weihnachtsfest gehört bei uns - wie bei vielen anderen wahrscheinlich auch - der Besuch von Freunden mit dazu. Da kommt bei uns seit Jahren ein Teil unseres Freundeskreises zusammen. Mit Kindern natürlich. Turbulenter Trubel am Tannenbaum. Leckeres Essen. Gute Unterhaltung. Garantiert keine Missstimmung ;o))

Und obwohl wir uns ja keine Geschenke machen wollen, weil es ja schon Geschenk genug ist, beisammen sein zu können (und das ist so!), komme ich niemals nicht umhin, doch etwas mitzubringen. So habe ich dieses Jahr an Weihnachten selbst viel mit Papier gebastelt und nicht wirklich genäht. Bei mir auf dem neu erweckten Instagram-Account habe ich bisher diese Basteleien gezeigt.

 

Heute soll es aber um Genähtes gehen. Aus meiner Sicht kann hier jeder auch ohne Nähmaschine und auch ohne Plotter gleiches zaubern. Ich habe nämlich fix noch Schlüsselanhänger gebastelt. Zunächst nur für die Herren, denn die Damen wurden mit Naturkosmetik bedacht. Für meine Mama, meine Nachbarin und meine Cousine sind dann aber auch gleich Schlüsselanhänger entstanden.

 

Schlüsselbandrohlinge gibt es schon in mehreren Shops zu ergattern. Filz gibt es im Bastelladen oder in Kurzwaren- oder Stoffläden. Der Filz wird auf die Breite des Schlüsselbandrohlings geschnitten. Die Länge ist Geschmackssache. Bei den dunkelblauen Anhängern (3 cm breit) habe ich es bei 20 cm belassen. Die lilafarbenen für die Ladies habe ich in der Breite von 3 cm bei 20 cm und in der Breite von 2,5 cm bei ca. 24 cm abgeschnitten.


Mit dem Plotter habe ich mir ausgedachte Sprüche aus Plotterfolien (Flexfolie in Roségold und Flockfolie in Rot) ausgeschnitten. Natürlich könnte man sich auch einfach mit einem Motiv-Stanzer die Motive ausstanzen, wenn man keinen Plotter hat oder jemanden kennt... Sprüche und Motive werden dann entsprechend der Folien-Anleitung auf den Filz gebügelt.


Für eine schönere Optik habe ich die Kanten am Filz jeweils knapp mit einem längeren Geradstich abgesteppt. Dann den Filzstreifen einklappen, den Rohling darauf schieben, mit einem Filzrest vor der Kombizange schützen und mit der Kombizange dann den Rohling schließen. Fertig!

 

Total cool oder?! Für die Schlüsselanhänger habe ich dann noch passende Schächtelchen gebastelt, damit sie zum Rest der kleinen Mitbringsel passen. So sind sie erst einmal vor Staub geschützt und falls sie doch nicht gefallen, können sie bei Gelegenheit gleich weiter verschenkt werden.

Material: 2 mm Filz aus dem örtlichen Stoffladen, Plotterfolien von Happy Fabric und 30 mm sowie 25 mm Schlüsselbandrohlinge mit Schlüsselring von Snaply

 
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Dienstag, 27. August 2019

Geburtstagskarte zum 18.

Der Sohn unserer Freundin wurde endlich 18. Seit zwei Jahren schon mache ich ihn älter, als er ist, weil ich ihn aufgrund seines schon recht erwachsenen Verhaltens älter geschätzt hatte. Schön für ihn, für mich natürlich vollkommen peinlich. Hätte ich mir ja auch wirklich mal merken können...


Auf jeden Fall wollte ich ihm zu seinem Wunsch-Geschenk auch eine Karte basteln. Die hat in Summe natürlich viel mehr Zeit in Anspruch genommen, als das Geschenk selbst. Wirklich kurios, wo man doch schöne (handmade) Karten mittlerweile auch kaufen kann. Mal von meinen beiden Karten-bastelnden Freundinnen ganz abgesehen. Aber nein, diesmal wollte ich selbst was machen. Denn der 18. ist ja auch wirklich ein ganz besonderer Geburtstag.


Von meiner Freundin hatte ich gehört, dass bald zum Friseur will, sich eine neue Frisur verpassen lassen. Unwillkürlich kam mir der Hipster Look vor mein geistiges Auge. Der junge Mann ist eigentlich eher in der Metal-Szene unterwegs als dass er sich zum Hipster erklären lassen konnte, aber egal. Die Welt steht ihm offen und so kam ich dann auch auf meinen Text in der Innenseite. Augenzwinkernd natürlich ;o))


Die Vorlagendatei für die Hipster habe ich kostenlos im WWW bekommen und diese quasi in mein Plotterprogramm gescannt. Den Text habe ich dann geschrieben, mir eine passende Schriftart gesucht und alle Buchstaben enger zusammen geschoben (es gibt glücklicherweise eine Funktion dafür) und diese miteinander "verschmolzen". So fährt der Plotter nicht ALLE Kanten ab und ich habe am Ende keinen üblen Buchstabensalat. Im Sinne der Kunst blieb nur ein bisschen Buchstabensalat ;o)


Mit einem Klebebandroller habe ich die aus schwarzem Tonkarton geplotteten Teile auf meinen Kartenrohling gebracht. Später kamen noch eine Menge lieber Worte dazwischen und alles wurde dann zusammen übergeben.


Grafikdatei for free: Hipster Men Style von den Vektortwins über Freepik
Plotter: Silhouette Cameo 2
Material: Tonkarton

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Dienstag, 15. Januar 2019

Kuori Nummer zwei

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Hach ja, wenn was gut läuft, dann kleine Projekte... Nachdem ich zu Weihnachten schon eine Kuori genäht hatte, kam von meiner Ma' die Anfrage, ob sie auch eine bekommen könnte. Klaro!


Hier habe ich für außen ausschließlich Kunstleder verwendet. Innen einen festeren Baumwollstoff von Stoff und Stil, den ich aber auch noch einmal mit Vliesline H630 verstärkt habe. Das Klappenteil habe ich beim Kunstleder mit S320 verstärkt - da hatte ich nichts anderes im Haus.


Statt Gummiband habe ich hier einen Magnetverschluss verwendet. Weil's von außen einfach so stylisch ausschaut ;o)) Letzten Endes muss man sich das aber wirklich gut überlegen. Beim Absteppen der Klappe hatte ich doch etwas Schwierigkeiten... Die Autorin hat wohl nicht umsonst keinen Magnetverschluss im ebook erwähnt.


Schnuffgeliges kleines Projekt für Zwischendurch. Sehr empfehlenswert für schnellere Erfolge... Und wenn ich da auf meine ToDo-Liste schaue... Dieses Jahr werden die Projekte aufwändiger!


Schnitt: Freebook Kuori von Hansedelli
Stoff: Reste aus einem Kunstleder-Paket (kupfer, dunkelblau und grau metallic) von Nähstoffreich, Innenstoff Baumwolle Eulen, vor langer Zeit gekauft bei Stoff und Stil


Verlinkt bei: TT - Taschen und Täschchen und Handmade on Tuesday.


PS: Die kleine Schlaufe für eine mögliche Befestigung an einem Karabiner (Schlüsselfinder) habe ich selbst ergänzt.

Freitag, 28. Dezember 2018

Mug Rug Parade zu Weihnachten...

Als kleine Geschenke für Leute, die man nicht groß, sondern von Herzen beschenken möchte, eigenen sich diese süßen Mug Rugs wunderbar - dachte ich mir so. Eine Patchwork-Vorlage dafür fand ich hier bei Verena von einfach bunt.


Damit ich auch ein bissl was wegschaffe, habe ich gleich vier von den Rugs zugeschnitten. Am längsten dauerte bei mir wieder die Stoffwahl, aua!


Für die zwei lila-grauen Rugs habe ich mir aus einem Baumwoll-Chambray zwei 70 cm lange und 4 cm breite Streifen geschnitten. Den Fadenlauf habe ich dabei nicht beachtet, da es nur Ecken und keine Rundungen gibt.





Bei den anderen beiden konnte ich auf vorhandenes Schrägband zurück greifen. Bei der Vlies-Einlage habe ich Reste verwendet und mir diese quasi zurecht gepuzzelt. Das merkt man nach dem Quilten später nicht mehr. Gequiltet habe ich in den Nahtschatten (sofern ich das tatsächlich geschafft habe) und mit 2 cm Abstand parallel daneben. Nur auf dem Herz habe ich nicht gequiltet - außer einmal mittig in der senkrechten Naht.


Sehr herzig, finde ich. Das werde ich wieder tun, denn einen Kaffeebecher hat ja wohl jeder. Da freut man sich sicher am Arbeitsplatz oder zu Hause, wenn dieser auf einem so ganz individuell angefertigten "Teppich" stehen darf <3


Schnitt: Herz Mug Rug vom Blog einfach bunt
Stoff: Reste aus der Restekiste bzw. aus dem Fundus, Vliesline H630, Schrägband

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