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Dienstag, 3. August 2021

Shirtschnitt zum Kleid verlängert - Perfekt für Strand und Terrasse

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Vor ein paar Jahren (OMG, schon so lange her...!) habe ich ein schön locker fallendes Sommershirt aus Viskose-Jersey genäht. Das sitzt so gut, dass ich mir daraus auch ein Kleid vorstellen konnte. Aber mir fiel nun einmal dieser schöne Sommersweat in die Hände. Der sollte eigentlich ein Pullover werden. Mein Mann war dagegen ;-)


Den Shirt-Schnitt habe ich, weil er so weit fiel, nicht verbreitert. Etwas köpernaher fand ich gut, was ja durch den Sommersweat bedingt so sein würde. Nach unten hin habe ich verlängert, was der Stoff hergab. 
 

Den Ausschnitt habe ich nach einem Tutorial von Pattydoo als V-Ausschnitt genäht bzw. das Bündchen entsprechend verarbeitet und auch ein kleines V vorab in die Rundung vom Shirtausschnitt geschnitten. Im Video von Ina (Pattydoo) ist das supergut erklärt.


Die überschnittenen Schultern sind nur eingeschlagen und mit einem elastischen Stich festgesteppt. Den Saum unten habe ich einfach so gelassen. Der Sweat rollt sich dann schön leger ein und unterstreicht auch den Strand-Charakter, den ich genauso wollte.



Mein Mann moniert noch, dass ich das Kleid mehr auf Figur bringen könnte. Aber  ich denke, mit einer Hoodie-Kordel als Gürtel getragen, bekomme ich das auch hin. Außerdem wollte ich das Kleid ja etwas luftig haben. Perfekt zum Badeausflug, wenn es nach dem Schwimmen etwas kühler ist oder auch für einen abendlichen Spaziergang um die Promenade.


Natürlich habe ich das Kleid auch schon bei richtig heißem Wetter getragen. Durch die leicht angerauhte Struktur innen, ist Schwitzen gar nicht mal ein Thema ;o))


Schnittmuster: Sommershirt No. 4 in Gr. 42 von Lillesol & Pelle, verlängert zum Kleid, mit angepasstem V-Ausschnitt nach Pattydoo
Stoff: 1 m French Terry aus dem örtlichen Stoffladen



Mittwoch, 14. Juli 2021

Musselin Kleid für heiße Tage Nr. 3

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Ich habe nun schon zwei Sommerkleider aus Musselin. Durch einen Zufallsfund von einem Reststück Bambus-Musselin musste noch ein drittes her! ;-)


Beim Schnitt habe ich mich am ersten Kleid orientiert. Das war das Last Minute Kleid und dieses Mal wollte ich ein paar Änderungen einpflegen, damit sich die Kleider in der Optik unterscheiden. Die damals selbst zugefügten Brustabnäher und die leicht verkürzten Ärmel sind hier auch wieder dabei. Das liegt aber an der Stoffbreite, die mir zu Verfügung stand.


Der kleine Meter Stoff gab leider keine Belege für die Versäuberung des Halsausschnittes her. Da griff ich zu einem selbst gefärbten Musselintuch. Das gibt etwas Kontrast.



Für den Saumabschluss habe ich mir überlegt, dieses Mal keine Rundung zu nähen. Ich wollte einen eckige(re)n Abschluss. Das hatte ich mir schon vor dem Zuschnitt so gedacht und dann unten einfach gerade herunter geschnitten. Die Nahtzugaben der Seitenteile habe ich links auf links umgeklappt - vorher die Seiten natürlich nicht bis ganz unten zusammen genäht - und dann nach dem Umnähen des unteren Saumes festgesteppt.




Die Raffung in der Taille habe ich übrigens mit einem Elastikfaden in der Unterfadenspule gelöst. Vorher die Taille abgesteckt und dann mit gleichfarbigem Oberfaden drum herum gesteppt.

Schnittmuster: Last Minute Kleid von The Couture, mit Anpassungen
Stoff: 1 m Reststück Bambus-Musselin von Stoffe-Hemmers


Verlinkt bei Handmade on Tuesday und bei Creativsalat.de

Dienstag, 19. Mai 2020

Tigerdaisy statt Tigerlilly

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Im vorletzten Dänemark-Urlaub hat sich unser Tochterkind total in einen Tiger-Jersey verguckt. Wir haben noch ein wenig versucht, sie davon abzuhalten, aber sie war nicht zu bremsen. DER Stoff musste mit nach Hause!


Nach so langer Zeit musste ich ihn dann ja auch mal verarbeiten oder? Nicht, dass sich ihre Begeisterung noch in Luft auflöst. Wer soll den Stoff dann tragen?!


Sie wollte einen einfachen Schnitt. Kussecht von Jojolino bot sich an. Den hatte ich mal für mich gekauft und das Tochterkind war mittlerweile so groß gewachsen, dass ich dachte, Damengröße geht. Der Schnitt passte gerade so für ihre Größe auf den Stoff. Ein Schnitt-Teil musste ich in Hälften zuschneiden statt im Bruch. Dafür habe ich die Rückseite ausgesucht und dort gleich außenliegende Ovi-Nähte zur Zierde untergebracht.


Sie liebt, liebt, liebt das Kleid! Da ich das schon im Dezember genäht hatte, trug sie es mit engen Jeans oder Leggings sowie mit einer leichten Strickjacke auch im Winter. Wenn das Wetter jetzt etwas Fahrt aufnimmt, werde ich die Tiger wohl pausenlos zu Gesicht bekommen. Es ist aber auch schön, wenn das Tochterkind sich so freut <3


Die Säume habe ich nach dem Umbügeln mit einem Zickzack-Stich genäht. In diesem Alter kann man das noch anbieten. Der Halsausschnitt ist wie gewohnt mit Beleg versäubert und festgesteppt worden.


Schnitt: Kussecht von Jojolino, genäht in Gr. 34
Stoff: aus dem DK-Urlaub 2018 (der Stoffladen ist leider seit 2019 geschlossen)

Verlinkt zu anderen Dienstags-Kreationen: Handmade on TuesdayCreadienstag und Dings vom Dienstag.

Dienstag, 21. Januar 2020

Sportliches Sweatkleid Ronja von Pattydoo

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Heute geht es um eine Auftragsarbeit quasi. Mache ich ja recht ungern. Die ganze Präsizion, auf die man ja ohnehin aus ist, muss hier absolut perfekt sein. Da setze ich mich immer unter Druck. Und da Nähen ja Spaß machen soll, nähe ich relativ ungern für andere Leute.


Wobei die zukünftige Trägerin dieses Kleides schon ganz viel Mühe wert ist und daher hab ich das nämlich total gern gemacht. Es wurde sich ein sportliches Winterkleid gewünscht, mit Taschen und ohne Kapuze. Ich stellte mehrere Schnittmöglichkeiten zur Auswahl und es wurde die Ronja von Pattydoo ausgewählt. Richtig genial fand ich, dass ich für mich hier genau die gleiche Größe nähen müsste, wenn ich denn auch eine Ronja hätte haben wollen.


Wie für mich auch, wurde sich die Ronja mit Seitenteil gewünscht, so dass vorn die Nähte vom Seitenteil schön ins untere Vorderteil laufen. Hinten ebenso und an den Seiten sind gar keine Nähte zu sehen. Taschen sind ja immer schön. Finde ich auch. Hier habe ich Nahttaschen integriert. Auf dem Pattydoo-Blog hat Ina einen kostenlosen Nahttaschen-Schnitt im Angebot. Mir waren die Taschen allerdings zu groß und daher habe ich auf mein selbst gezeichnetes Taschen-Schnittmuster vom bunten Hoodie zurück gegriffen.


In der Ronja-Variante mit der normalen Seitennaht ist eine Paspeltasche enthalten. Das hätte hier aber mit der Seitenteilnaht nicht gepasst. Schon allein aus optischen Gründen. Die von mir gezeichneten Nahttaschen habe ich auf der Höhe der vorgesehenen Paspeltaschen für die normale Seitennaht integriert und innen jeweils noch einmal in die Nahtzugabe gesteppt. Das aber erst nach den Fotoaufnahmen ;o)


Nach der ersten Anprobe bekam ich das Kleid mit den abgesteckten Längen für Ärmel und Saum sowie mit einem abgestecktem Rücken zurück. Es würde sich zu sehr im Rücken bauschen, was ich verstehen kann. Die Höhe der Rückenabnäher habe ich noch etwas angepasst und auf Symmetrie gebracht.


Ein bisschen habe ich noch gerätselt, wohin ich wohl die Saumbündchen-Naht stecken sollte? Letzten Endes habe ich mich für eine der hinteren Seitenteil-Nähte entschieden. Am Rundhals-Ausschnitt steht das Bündchen leider ein bisschen ab, obwohl ich genug gezogen hatte beim Annhähen. Jetzt ist das ein zum Turtleneck deklarierter Ausschnitt ;o)) Der Empfängerin gefällt es jedenfalls.


Noch kurz zur Stoffwahl. Die hat die zukünftige Trägerin natürlich selbst übernommen. Aus von mir vorbereiteten Stoffmusterproben wählte sie den aus meiner Sicht besten Stoff dafür aus. Einen Albstoffe-Jacquard nach Hamburger Liebe Design. Optisch und haptisch ein Träumchen. Sogar mein Mann fand ihn toll. Hach, und Recht hat er! Hier eine kleine nähere Betrachtung (leider bei Kunstlicht fotografiert...).

Hier nochmal das eingesetzte Seitenteil

Schnitt: Sweatkleid Ronja von Pattydoo, Größe 44, genäht mit Rundhals-Ausschnitt und Seitenteilen, Nahttaschen sowie Rückenabnäher in Eigenregie integriert, Rocksaum auf die Wunschlänge der Trägerin gekürzt, ebenso die Armlänge

Stoff: Jacquard Bliss 3D Webster Knit von Hamburger Liebe in der Farbe Atlantic-Garda gekauft bei Das Hüpfende Komma


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Dienstag, 20. August 2019

Ein schickes Sommerkleid fürs Tochterkind - Freddi maritim

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Von meiner lieben Freundin Sandra, die ebenfalls näht, bekam ich diesen Sommer zwei halbe Meter maritimen Anker-Jersey geschenkt. Und tatsächlich wusste ich sofort, was ich daraus nähen wollte. Es passt wie die Faust aufs Auge, denn für mein Tochterkind kam ich mit dem Stoff in Größe 164 haargenau hin. Die Taillenpasse habe ich auf Tochterwunsch selbst ergänzt, sie gehört nicht zum Schnitt und hätte von der Länge auch nicht wirklich Not getan. Genäht habe ich den tollen Sommerkleid-Schnitt Freddy aus der Feder von Konfetti Patterns.


Beim Zuschneiden traf mich aber fast noch der Schlag: Das sind ja Streifen! Nein, also Wellen...! Bäh! Hier musste ich also sehr genau sein, das mag ich weniger gern, weil es so viel Zeit in Anspruch nimmt. Hat sich aber gelohnt, denn an den Seiten treffen sich die Streifen, nein Wellen, sehr perfekt. (Macht aber wohl nur die Mama glücklich ;o))


Flügelärmel sollte es diesmal geben. Bei der Tunika Mädesüß zu Beginn des Sommers hatte der Oberstoff nicht gereicht. Dort gab es "nur" Kappärmel.


Nahttaschen sind auch dabei, die ich diesmal zu meiner vollsten Freude auch wirklich gut hinbekommen habe. Sie verschwinden völlig im Rockteil und klaffen auch nicht auf. Daher hab ich beim Fotografieren völlig vergessen, dass sie da sind ;o)) Das Rockteil bekam wunschgerecht Kellerfalten und wurde außerdem um eine Saumblende aus dem dunkelblauen Kontrast-Jersey ergänzt.


Damit auch am Halsausschnitt etwas vom dunkelblauen Kontraststoff zu sehen ist, habe ich den Innenbeleg vor dem Feststeppen leicht nach oben geschoben. Den Trick habe ich mal bei Anna von einfach nähen (Video-Tutorial, Fake-Paspel ab 03:06) gesehen und wollte ihn schon lange mal anwenden. Ich mag's sehr!


Hoffentlich bleibt uns noch ein wenig der Sommer erhalten, damit Madame das Kleidchen auch noch tragen kann, bevor sie wieder heraus gewachsen ist...


Schnitt: Freddi von Konfetti Patterns, Größe 164, ergänzt mit Taillenpasse und Rocksaumblende 
Stoff: geschenkter maritimer Baumwoll-Jersey ;o) und dunkelblauer Jersey aus dem Fundus


Verlinkt bei kreativen Dienstags-Linkparties: Handmade on TuesdayCreadienstag sowie beim Dings vom Dienstag.
Außerdem verlinkt bei Made for Girls by Sewing-Elch und Kiddikram/Lunaju.

Mittwoch, 7. August 2019

Ein Hochzeitsgastkleid, genäht nach Burda-Schnittmuster

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Burda-Schnittmuster. Man hört viel davon und liest immer wieder, dass es nicht einfach ist, dahinter zu steigen, was man tun soll. Ich habe mich Jahre gewehrt und nun doch zugegriffen. Den Schnitt 7260 in Variante B für das Neckholderkleid habe ich dazu auserkoren, Grundlage für mein zweites Hochzeitsgastkleid zu sein. Das erste Hochzeitsgastkleid, das ich mir vor drei Jahren genäht hatte, war nicht anlassgerecht, denn es war zu "farbig", zu freizügig und passte vom Stil her nicht wirklich zu dieser Hochzeitsgesellschaft. Ja, sie erforderte sozusagen einen Burda-Schnitt.


Und ja, es war nicht einfach für mich. Und eine dicke Panne kam auch noch hinzu, wie das Leben halt so spielt... Viskose war mein Favorit. Den habe ich mir in einem gesetzten Farbton bei Elsbeth & ich ausgesucht. Atelier Brunette hat ihn gefertigt und wie ich rückblickend feststelle, habe ich schon vor Längerem von Kleidungsstücken daraus bei anderen Nähbloggerinnen geschwärmt - ganz ohne wissen, dass wir auch noch zusammen kommen. Zwei womöglich farblich passende nahtverdeckte Reißverschlüsse hatte ich auch schon bestellt und dann den Schnitt online gekauft. Kurz vor knapp fiel mir auf, dass ich auch noch Futterstoff benötige. Das stand erst im Schnitt selbst und nicht im empfohlenen Stoffverbrauch auf der burda-Webseite....

Hier noch mit viel zu weitem Gürtel ;-\

Da ich nach Eintreffen der Ware hier vor Ort feststellte, dass ich ja noch ein farblich passendes Garn zum Absteppen sowie Knöpfe benötigte, bin ich in einen unserer Stoffläden gehuscht und habe mir obendrein noch einen wirklich farblich passenden Reißverschluss gekauft, denn grau und dunkelblau passten doch nicht zum Stoff, und natürlich Futterstoff in ausreichender Menge.


Die Schritte habe ich mir teils an meine Vorstellungen angepasst, denn der Schnitt sah eine Versäuberung mit Schrägband an den Armausschnitten vor. Warum, fragte ich mich, wenn doch ein Nähen mit Futterteil diesen Schritt komplett überflüssig machte? Das Futter habe ich im Armbereich also direkt an den Hauptstoff genäht. Der Kragen fasst die Oberkanten sauber ein, so dass da alles einfach nur perfekt aussieht. Und wo wir gerade beim Kragen sind, der ist zu hoch. Kann man vorher feststellen, ich weiß, aber es sollte erwähnt sein. Auf den Tragebildern ist der Kragen einmal umgeklappt, was leider auch die wundervollen Knöpfe verdeckt.


In der Anleitung fehlen teils Angaben, ob das Schnitt-Teil ein Futterstoff-Stück benötigt oder nicht. Da muss man sich mit Besonnenheit und Geduld durchhangeln. Gerade wie Kragen und Gürtel genäht werden sollen, hat viel auf Experimentierfreudigkeit gefußt. Am Ende ist ja glücklicherweise ein schönes Kleidungsstück heraus gekommen.


Die Panne, ach ja! Der Supergau, könnte man sagen... Am Abend vor der Hochzeit war mein Kleidchen nun fertig gestellt. Um 22 Uhr war alles getan. Ich drehe das Kleid um, ziehe stolz den Reißverschluss hoch, der an der Taillennaht beim Gummiband IMMER Schwierigkeiten machte (echt eine saublöde Stelle: Gummiband, Tunnel, Futter UND der nahtverdeckte Reißverschluss!!!), und er platzt auf! Großes Loch: Zipper oben, Reißverschlussende unten und nichts geht mehr. Das Ding war unrettbar. Der eine oder andere hat sowas sicher schonmal erlebt und weiß, welche Gefühlswellen einen dann durchströmen....


Es half nichts. Mit Engelsgeduld, welche mir in solchen Situationen üblicherweise schon gar nicht gegeben ist, trennte ich den 60 cm langen, farblich super passenden und perfekt eingenähten Reißverschluss bei Funzelbeleuchtung aus meinem zarten Viskosestoff. Oscar-verdächtige Selbstbeherrschung. Ich trennte auch oberhalb die sauber vernähten Kanten von Ober- und Futterstoff, damit ein neuer Reißverschluss eingesetzt werden konnte. Eine Stunde kostbarer Lebenszeit. Dann habe ich das graue RV-Exemplar meiner online-Bestellung gegriffen und eingenäht. Um den Engpass an der Taille zu umgehen, habe ich dort die Nadelstellung so versetzt, dass ich nicht mehr unter der Rollkante genäht habe. Außerdem wurden vorab die gräßlichen knubbeligen Stellen an der Tunnelnaht extrem zurück geschnitten. Das war schon nicht mehr feierlich. 

Der Engpass heute... 

Am Schlitz oberhalb des Reißverschlusses habe ich wieder per Hand Futter- und Oberstoff geschlossen. Es war mittlerweile 1 Uhr nachts und die Vernunft schrie mich aus voller Kehle an, endlich Schluss zu machen und das Futter nicht mehr an den Reißverschluss zu tackern. Man sieht es ja nicht. Stimmt auch. Das musste warten. Tut es bis heute, knapp vier zehn Wochen nach der Trauung. Aber gut Ding will Weile haben... ;o)


Fazit: ein schickes Teilchen ist es geworden, der Schnitt ist Festtags-tauglich. Er wird wieder genäht, weil Erfahrung bereits vorhanden ist. Die Passform ist auch gut, da aber viel gerafft wird, kommt es sicher auf den Zentimeter nicht an. Armausschnitte und Kragenweite sind genau richtig und engen nicht ein, schlabbern auch nicht herum. Leider beult sich der Reißverschluss im Rücken oberhalb der Taille etwas. Liegt bestimmt an der Weite. Da weiß ich noch nicht, wie ich dem beikommen kann. Und der Gürtel war für mein Mittenmaß etwas zu weit, also musste ich jetzt noch die Knöpfe versetzen. Auf der Feier habe ich den Gürtel dann einfach weg gelassen, weil er so doof rutschte.


Noch schnell ein paar Detailfotos... Die eigentliche Farbe des Stoffes ist tatsächlich recht schwer  mit der Kamera einzufangen. Der Farbton hier im Gürtelfoto gibt ihn eigentlich am Besten wieder. Und die Knöpfe, sind die nicht ein Traum?!


Die Krageninnenseite wurde per Hand angenäht, ebenso wurden die Kanten des Schlitzes oberhalb vom Reißverschluss manuell geschlossen.




Ein paar mehr Tage Freiraum wären nicht schlecht gewesen, besonders um eine Panne entspannter auszugleichen. Das liegt ja aber an meiner Organisation und da gibt es leider selten 20% Leerlauf für sowas. Das kann man sich ja auch einmal vornehmen und nicht immer nur, die Dinge, die noch zu tun sind.

Cheerioh, sag ich!!! Auf das Leben und wie es zu leben ist <3


Schnitt: Burda 7260 B, Neckholderkleid
Stoff: gar nicht so flutschige Viskose Moonstone green von Atelier Brunette, gekauft bei Elsbeth & ich
Futterstoff und Knöpfe: aus dem örtlichen Stoffladen
Reißverschluss: 60 cm nahtverdeckt von Schneidereibedarf Werner


Verlinkt zu anderen tollen Nähwerken beim Me Made Mittwoch.

Dienstag, 23. Juli 2019

Hippie Hurra! - Bully by night, Part red

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Den wunderschönen Bulli-Jersey, den ich vor kurzem gezeigt hatte (hier) hatte ich damals auch in Rot geordert. Das Tochterkind wurde tatsächlich zum gleichen Zeitpunkt benäht wie der Herr Sohn. Ich griff für sie zum Schnitt vom Sommershirt No.7 von lillesol & pelle. Das habe ich um 25 cm verlängert. So reichte der Meter Stoff komplett für alle vier Schnittteile in Größe 164.


Wie beim letzten Sommershirt-Sommerkleid gab es schnelle Rollsaum-Abschlüsse an Ärmeln und Saum. Die Belege am Ausschnitt habe ich an der Beleg-Außenkante abgesteppt. Bei diesem Kleid habe ich die vordere Ausschnitts-Kante insgesamt etwas "tiefer" gelegt (also bei Vorderteil und Beleg gleichermaßen). Das mag das Tochterkind viel lieber so.


Nach ein paar Trage-Einheiten fiel mir auf, dass der Rollsaum unten sich so doof nach oben rollt. Haha, welch' Überraschung! ;o) Zufällig sah ich dann schwarze Festonspitze und hab mir davon zwei Meter geordert. Gleich nach dem Auspacken wurde sie unten rechts auf links auf den Kleider(roll)saum gelegt und von außen festgenäht. So hab ich was vom Rollsaum zu sehen, aber auch genug von der schwarzen Spitze.


Macht was her, finden wir. Vom Tochterkind gibt es den Daumen hoch bzw. Peace Mom!


Schnitt: Sommershirt No.7 von lillesol & pelle, um 25 cm verlängert, Größe 164
Stoff: Bio-Jersey Hippie by night in Rot vom finnischen Label Shalmiak (anno dazumal dort im online-Shop gekauft), schwarze Festonspitze 40 mm von Knopfbuffet über etsy


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