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Dienstag, 14. Januar 2020

Neulich in der Tuscherei

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Ja, ähm, so ganz neulich war das jetzt nicht, sondern Ende November, aber hey, es kommt auf die Perspektive an! ;o)) Das letzte Mal habe ich mich am Keramik bemalen im Februar versucht, da bin ich mit neulich schon ganz gut in der Zeit.


Meine Ma' hat sich zu Weihnachten maritime Suppenschüsseln gewünscht. Bei meinem ersten Anlauf im Oktober habe ich das zeitlich nicht mehr so geschafft. Da musste ich Kürbisse erschaffen. Damals konnte ich aber reichlich Fotos machen und mich mit meiner Mutter abstimmen, welche Schüsselform sie denn bevorzugen würde. Es gibt ja zig Möglichkeiten in unserer Tuscherei...


Ganz verliebt war ich in ein Siebdruck-Seepferdchen (ähnlich wie das hier). Ungeheuer filigran und so mystisch wie in Papas alten Büchern über Meeresungeheuer und sonstiges Seemannsgarn. Und obwohl die Schale der Wahl schon recht gerade Wände hatte, hat es mit dem Auflegen der Siebdruckfolie leider nicht ganz geklappt. Schnäutzchen und Schwanzspitze haben die Rundung nicht überstanden. Also habe ich alles abgewischt und dank der kreativen Unterstützung der Tuscherei-Inhaberin bin ich bei Anker mit Fischschwarm gelandet.


Die Farbwahl stand von Anfang an für mich fest. Das Aufregendste war jetzt nur noch, die Außenwände möglichst homogen in der entsprechenden Farbe zu bemalen. Drei deckende Schichten müssten das schon sein, um ein einheitliches Farbbild zu erhalten. Ich finde, es ist schon ganz gut geworden. Man sieht noch die Handarbeit, aber erst bei ganz genauem Hinsehen.


Könnte ich mir jetzt noch gut in Petrol für uns zu Hause vorstellen. Naja, ich hab ja Gutscheine zum Geburtstag bekommen... Da lässt sich sicher was realisieren. Freue mich jetzt schon darauf.


Verlinkt zu anderen Dienstags-Kreationen bei:
Handmade on TuesdayCreadienstag sowie Dings vom Dienstag.


Dienstag, 5. Februar 2019

Eine Hirsch-Tasse fürs Büro

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Nach zehn Wochen war Pause, darf man schon wieder. Oder? Nachdem ich mich bzw. meine Kinder vor Weihnachten durch einen vergnüglichen Besuch in der Tuscherei mit Naschi-Tellern versorgt habe, war es wieder soweit. Meine Freundinnen und ich haben eine gemeinschaftliche Tassen-Runde eingelegt. Schon seit längerem habe ich mit den Siebdruck-Motiven geliebäugelt. Sie schauen allesamt sehr professionell aus und machen mit wenig Aufwand voll was her! Ich kann bald sagen, dass das Schönste an meiner Tasse mit der Spitze meines rechten Zeigefingers entstanden ist ;o))


Zur Auswahl stehen in der Tuscherei meist mehrere Tassenformen und -größen. Für den Siebdruck eignet sich in meiner Motivgröße eine höhere Tasse ohne Rundungen, wo man die Siebdruck-Folie schön plan auflegen kann. Die Tassengröße grenzt natürlich schon an Kameraden-Betrüger und entspricht eigentlich so gar nicht meiner Genussmenge an Kaffee (vieeeel zu groß!), ist aber in jedem Fall sehr stylisch. So stylisch wie meine ausgesuchte Vorlage, der Hipster-Hirsch


Die Tasse habe ich mit weißer Grundierung dreimal gestrichen, was von meinen Begleiterinnen meist gutmütig belächelt wird, aber sehr meditativ ist. Außerdem mag ich den typischerweise eierschalfarbenen Grundton der Keramik nach dem Glasieren und Brennen nicht. Für die Farbe an der Tasse musste es ein leicht petrolfarbenes Grün sein.

Rohkeramik: Tasse und Seifenschale

Diese Farbe wird mit einem Verdickungspulver angerührt (rechter Zeigefinger!) und dann über die aufgelegte Siebdruckfolie gewischt. Die Ladies der Tuscherei helfen dabei, sie sagen einem, wie, wohin, was, wieviel und so weiter. Außerdem halten sie die Folie fest ;o)

Ab hier das gebrannte Werk, eine Woche später...


Die Trinkseite (links neben dem Henkel) finde ich etwas zu dunkel geraten. Die andere Seite ist schöner geworden. Alles in Allem finde ich den Druck noch sehr streifig und freue mich natürlich über Verbesserungspotential. Vielleicht bekomme ich ja noch den einen oder anderen Tipp, wie es beim nächsten Mal besser werden kann.


Innen und außen am Boden habe ich den Pinsel geschwungen und den oberen Rand habe ich grob mit einem Schaumstoff-Stempel abgetupft. Genau das richtige Maß zwischen Style und Shabby chic. Die Tasse liegt gut in der Hand und derzeit schaue ich sie mehr an, als dass ich aus ihr trinke ;o))



Eine kleine grüne Seifenschale mit der weißen Aufbrech-Farbe entstand auch noch als Pendant zur roten vom vorletzten Besuch. Etwas kontrastärmer als die rote, aber trotzdem schön. Sie wird auch schon fleißig als Seifenablage benutzt.



Mein Tochterkind freut sich auch darüber, denn so kommt endlich ihre selbstgemachte Seife zum Einsatz!


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Dienstag, 13. November 2018

Aus der Tuscherei: Neue Weihnachtskeramik

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Nach längerer Abstinenz war es endlich wieder soweit. Meine Mädels und ich waren wieder in der Tuscherei und haben den Feierabend diesmal ohne Sekt, aber mit viel Geschnatter und Farbenfreude entspannt ausklingen lassen.


Ein Neuzugang zu unserer Runde war erst so gar nicht überzeugt. Ist nicht ihr Ding und so... Was soll ich sagen? Etwas mehr als eine Stunde später waren diese Bedenken völlig vergessen. Sie griff beherzt zur nächsten Keramik und sinnierte entspannt über die Farbzusammenstellung. Herrlich!!! Also Leute, lasst Euch sagen, das farbliche (oder monochrome) Gestalten von Keramik ist etwas für jeden! Es sieht immer gut aus, notfalls berät man sich oder lässt sich von der Vielfalt in den Regalen und Sideboards inspirieren. Tupfen, deckend anmalen, ausblubbern, bestempeln, siebdrucken, zeichnen... und, und und... Es macht so viel Spaß!

So schauten die Teller aus, bevor sie zum Glasieren und Brennen kamen...




Für meine Kinder sollten Weihnachtsteller entstehen. Bunte Teller nennen wir das in meiner Familie. Sie werden an Weihnachten mit Gebäck, Schokolade, Marzipan, Nüssen und Mandarinen gefüllt. Die "Notration" über die Feiertage sozusagen. Als ich klein war, hatten wir bunte Blechteller, aber die sind mir wohl mittlerweile abhanden gekommen.


Mein Sohn wünschte sich einen Weihnachtsmann auf den Teller. Dafür haben wir gemeinsam ein schönes Weihnachtsmannbild im WWW ausgesucht. Diesen habe ich mir in der gewünschten Größe ausgedruckt und an der Außenkontur ausgeschnitten. Das Papier habe ich mir auf den ausgesuchten Tannenbaumteller gelegt. Die Innenfläche habe ich in einer besonderen Farbe mehrmals deckend ausgemalt. In dieser Farbe waren winzig kleine Pigmente, die man beim Malen fast gar nicht sehen konnte, aber nach dem Brennen wandeln sich diese Pigmente zu kleinen weißen Punkten um, wie Schneeflocken! Diese Effektfarbe gab es noch in zwei anderen Farben.


Die Vorlage habe ich dann entfernt und etwas von der Farbe befreit. Die weiteren Linien kann man dann per Hand mit dem Bleistift (verschwindet beim Brennen) auf den Teller zeichnen oder man zerschneidet die Vorlage weiter Schritt um Schritt, um dann die Konturen wieder zu übertragen. Die einzelnen Flächen habe ich dann entsprechend ausgemalt. Auf die Wangen zum Schluss noch ein bisschen rot getupft und Highlights in die Augen gesetzt.


Die Rückseite des Tellers bekam knalliges Rot und die oberen Kanten Weiß für den "Schneerand". Eine kleine Widmung für Herrn Sohn kam ebenfalls auf die Rückseite.

Der rechte Teller wurde 1x mehr gestrichen als der linke...

Das Tochterkind sollte einen Rudolf mit der roten Nase bekommen. Durch die bereits voran geschrittene Zeit habe ich beim Geweih abgekürzt und aus dem Rentier schnell mal einen Elch machen wollen. Ist jetzt nicht ganz so perfekt geworden, aber alles andere war zeitlich nicht mehr drin. Hier habe ich zur hellblauen Schneeflockenfarbe gegriffen und natürlich auch eine Widmung hinterlassen.


Weihnachten kann kommen! Die Tellerchen finde ich von der Größe genau richtig für Naschis. Da passt nicht ganz so viel rauf wie auf die Blechteller früher. Muss ja auch nicht. Die Orangen und Mandarinen liegen sowieso in einer extra Schüssel...


Vor Weihnachten gehen wir nochmal in die Tuscherei. Unsere 'bekehrte' Freundin kommt auch mit ;o) Jetzt muss mir nur noch was Praktisches einfallen, was ich dann gestalten kann. Ich glaube, es könnten Tassen werden...


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Dienstag, 17. April 2018

Ein bisschen neue Keramik für den Haushalt...

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Nach längerer unbeabsichtigter Pause war ich wieder mit meinen Freundinnen in der Tuscherei und wir haben dort vier gemütliche und kreative Stunden in gemeinsamer produktiver und vor allem kreativer Arbeit verbracht.


Passend zu meinem Tortenteller, den ich vor fast zwei Jahren bemalt habe, wollte ich endlich auch einen Serviettenhalter gestalten. Bisher lagen die Servietten immer recht unspektakulär auf oder unter den Kuchentellern. Zum Falten habe ich meist nie Zeit, bevor die Gäste eintreffen. Da bin ich echt schon froh, wenn der Tisch überhaupt schon gedeckt ist ;o)

Mein Tortenteller aus 2016

Den Serviettenhalter habe ich erst einmal, nein dreimal, weiß grundiert. Der sonst eher eierschalfarbene Grundton der Keramik, den sie nach dem Glasieren und Brennen annimmt, gefällt mir nicht so. Daher erst weiß grundieren. Meine Freundinnen haben sich schon kaputt gelacht, was ich da wieder anstelle und ob ich denn auch noch ein Motiv drauf bringe.


Kleine Seifenschale aus dem letzten Jahr

Passend zum Tortenteller habe ich mich wieder der "Karottenblume" - im Zentangle-Buch auch Zinger genanntes Muster - gewidmet. So richtig hatte ich an dem Abend nicht den Groove. Die Tuscherei-Pause war wohl zu lang. Nach dem Vormalen der Kontouren mit einem ganz feinen Pinsel habe ich wieder die Karottenblumen rosa ausgemalt und noch einmal mit einem dunkleren Altrose ein paar kleine "Schatten" gesetzt. Den unteren Rand habe ich dann einfach betupft. Mehr braucht es nicht, denk' ich mir.



Weil die Zeit schon knapp wurde und ich auch noch eine Seifenschale für das Gästebad haben wollte, war meine Freundin so nett und hat für mich eine schön geformte Schale schon mehrfach in knalligem Rot grundiert. Diese habe ich dann zweimal mit so einem Aufbrech-Lack weiß überstrichen. Sieht erstmal aus, wie dick eingecremt, aber beim Brennen bricht der Lack so wunderbar auf, ein Träumchen! 



Natürlich bin ich absolut bereit für eine weitere Runde Malspaß. Ich hoffe, wir bekommen recht bald einen neuen gemeinsamen Termin organisiert.


Zusammen mit der Obstschale meiner Freundin

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Dienstag, 1. August 2017

Neulich in der Tuscherei...

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... wusste ich tatsächlich nicht, welche Keramik ich mir zum Bemalen aussuchen sollte. Wahrscheinlich war ich einfach zu sehr abgelenkt, denn ich musste unbedingt zu dieser Stunde Konzertkarten für einen, wie ich finde, Ausnahmemusiker buchen. Das letzte Mal waren die Karten innerhalb von 20 Minuten ausverkauft und ich habe für die Tour 2017 keine Karte abbekommen. Nun startete der Vorverkauf für 2018 und ich wollte und MUSSTE Karten bekommen. Daher war ich mehr damit beschäftigt, mein Handy anzustarren, um aus dem virtuellen Warteraum heraus zu kommen, als dass ich den Kopf frei hatte, um mich kreativ zu betätigen. 


Meine Tochter war aber um so mehr ambitioniert und schleppte dauernd was Neues an, was sie für ideal hielt. Meine Mutter erlöste mich dann mit der Information, dass sie gern einen Kaffeebecher bekommen möchte. In Grün mit Pusteblumen bestempelt. Tjaaaa nun, die Informationen habe ich zwar an meine Tochter weiter gegeben, aber ganz Künstlerin hat sie die Sache für sich anders interpretiert ;o) Da wir jetzt aber etwas Sinnvolles gefunden haben, ließ ich sie machen. Und sie hat sich große Mühe gegeben! Filigrane Federn sind ja nicht gerade die kindertauglichsten Stempel (die sonst benutzten Pusteblumen-Stempel waren nicht auffindbar) und die ausgesuchte Farbe war dann auch noch zu dünn, um gleichmäßig am Stempel zu haften. Aber ich finde, sie hat es ganz wunderbar umgesetzt. Der Henkel wurde von ihr ganz frei und kreativ bemalt. Ich glaube, beim nächsten Mal bestelle ich mir auch einen eigenen Kaffeebecher bei ihr.



Am Ende habe ich mir dann ganz bescheiden ein fast winziges Schälchen ausgesucht und es wieder mit Zinger-Zentagles bemalt. Passte vom Motiv her super zu meinem Tortenteller, aber thematisch sollte es eine Seifenschale werden. Mein Tochterkind stellt nämlich auch ganz gern mal bei unserem Heimat-Bastelverein lecker riechende Seifen her. Die haben sich dann auch mal einen Platz verdient. Für das nächste Mal habe ich jetzt schon eine Idee: einen Serviettenhalter.

Nach dem Bemalen, vor dem Glasieren & Brennen

Fertig!



Und weil ich es gar so genial finde, zeige ich hier auch noch das Riesen-Schwein meiner Freundin. In ihren Lieblingsfarben bemalt, passend zur Eidechse von ihrem letzten Tuscherei-Besuch. Die drei Stunden Aufenthalt sind besonders ihr nicht aufgefallen. Sie hatte gut zu tun, die Farbe auf's Schweinderl zu bringen.






Location: Tuscherei Schwerin

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Donnerstag, 22. Juni 2017

Wieder Keramik!

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Nach mehr als einem viertel Jahr Pause musste es mal wieder sein. Ein Besuch in der städtischen Tuscherei war überfällig! Konkrete Pläne hatte ich auch schon. Das macht die Sache einfacher und beschleunigt den Prozess erheblich. Schließlich haben wir nur immer vier Stunden Zeit! Da reizen wir Mädels immer bis zum Letzten aus und helfen dafür auch beim Aufräumen ;o)

Für unsere Obst- und Gemüseecke in der Küche wollte ich gern noch eine weitere Schale haben, die ich mit Tomaten füllen konnte. Immer nur aus Holzkisten oder Plastikeimerchen futtern, gefiel mir einfach nicht mehr. Und die Haustür benötigte dringend mal ein Türschild. Sonst muss ich den Paketboten so oft erklären, wie ich denn nun eigentlich heiße. Dann würde ein einfacher Fingerzeig genügen. (Unglaublich, dass überhaupt gefragt wird, wo er mir doch meine Pakete sowieso bringt...)

Einer meiner Lieblings-Pusteblumenstempel war leider nicht mehr verfügbar, daher habe ich die kleinen Schirmchen alle mit der Hand gemalt. Den Familiennamen hatte ich mir vorab in einem Textverarbeitungsprogramm am PC in schöner Schrift vorgeschrieben und ausgedruckt. Idealerweise war er dann auch in der benötigten Größe passend zum Türschild gedruckt. Nach dem Grundieren der Keramik mit Weiß (andernfalls hat alles sonst einen leicht beigen Unterton) habe ich einfach den Ausdruck aufgelegt und mit Bleistift die Konturen nachgezeichnet. Anschließend habe ich das geschaffene Relief auf der Keramik mit einem feinen Pinsel nachgezogen und ausgemalt.



Die Schale habe ich in krassem Dottergelb grundiert (wie man erst später erkennen wird) und anschließend mit Stempeln die verschieden farbigen Prints aufgebracht.





Nach einer Woche Wartezeit konnten die Keramik-Schätzchen abgeholt werden. Das Auspacken ist dann immer wie Weihnachten! Tadaaaa!




Ich bin schon gespannt, wann mein Mann (jaaa, das ist dann seine Aufgabe) das Schild befestigen wird... Meine gelbe Schale hat auf jeden Fall schon so einige Tomaten beherbergt. Da warte ich nicht so lange ;o)





Und weil ich das für mich gemacht habe, gehe ich damit zu RUMS.