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Dienstag, 2. Februar 2021

Sweater Finja von Ki-ba-doo Nr. 1

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Meinem fast Teenie-Töchterlein habe ich schon zu Weihnachten einen neuen Pulli genäht. Der hat eine ganz besondere Optik...

Genau wegen jener Optik ist er mir auf Instagram ins Auge gefallen. Kurzer, aber weiter Schnitt, nach vorn verlegte Schulternaht mit der Möglichkeit eine andersfarbige Passe in Kontrast zu bringen, weit überschnittene Schultern und vor allem die supertollen Keulenärmel!!! Kind fand ihn auch prima und so konnte ich loslegen. Schön, dass mein Stofflager auch genau das richtige Material hergab! Ein als Joggingsweat gekaufter rosa-weiß-melierter angerauter Sommersweat.

Die kuscheligen Bündchen hatte ich mal aus Lust und Laune bei Wunderpop bestellt. Eigentlich waren sie für mich gedacht, aber ein gutes Projekt fordert eben Opfer.

Auf Wunsch habe ich meinem Kind noch einen mehrlagigen Rock mit Glitzerbündchen genäht. Außen zwei Lagen Chiffon und darunter eine Lage Viskose. Die Viskose habe ich auf Hüftweite eingereiht und den Chiffon großzügig in Falten gelegt und Lagenweise an das Glitzerbündchen genäht.

Diesem Sweater folgen aufgrund des schönen Tragegefühls und der tollen Optik noch weitere! Einer in Petrol für mich ist schon fertig. Meine Freundin hat sich einen in Grau gewünscht. Super, dass ich alle in derselben Größe nähen kann ;o))

Schnitt: Sweater Finja von Ki-ba-doo, Größe 38
Stoff: Abgelagerter Joggingsweat in Rosa von Makerist (aktuell nicht online zu finden), Fertigbündchen Wintercuffs in Pink, Ocre & Electric Blue von Wunderpop

PS: Die Ärmel kann man auch in Normalform ohne die Quetschfalten nähen. Kann man, muss man aber nicht ;o))



Verlinkt bei Handmade on Tuesday , Creativsalat 
sowie Dings vom Dienstag und ganz neu bei The Creative Lovers.

Mittwoch, 4. März 2020

Der Kilt für die Frau, aber kein Faltenrock

Ich bin definitiv Team Winter. Das ist einfach meine Jahreszeit. Aber in dieser Saison wurde ich hart enttäuscht. Denn heute hätte ich gern Winterfotos. Im Schnee, Frost wäre auch ok. Dazu der grüne Karostoff.... Gut, dass sich das heute von mir thematisierte Kleidungsstück auch in Herbst und Frühling gut tragen ließe, wenn da nicht... aber lest selbst...


Mein ältester Lagerstoff kam zwischen die Schere und unter die Nadeln. Da passt es doch vortrefflich, dass hierfür auch ein sehr alter Schnitt (wenn man davon sprechen mag) verwendet wurde. An sich ist es ja mehr eine Anleitung, da alles nach eigenen Maßen auf den Leib geschneidert wird.


Den Stoff hatte ich ungefähr im Jahr 2003 in unserem Stoffladen gekauft, weil meine Freundin mir für ein Mittelalterfest der Firma einen Kilt nähen sollte. Das Fest fiel aus, der Stoff blieb liegen. Aber immer lachte er mich aus der Schublade an und nun war er einfach fällig. Ist er doch mit seinem Wollanteil so wunderbar für die kalte Jahreszeit geeignet.


Insgesamt habe ich mich an mehreren Stellen im WWW über die Nähweise informiert. Und immer wieder kommt man an den Punkt, wo es einfach nicht ausführlich genug geschildert ist, was dann zu tun ist. Da musste dann improvisiert werden.


Über die traditionellen Hintergründe könnte ich jetzt informieren, will es aber aus Zeitgründen nicht. Das würde einfach den Rahmen sprengen. Hier will nur gesagt werden, dass ich den Rock zwar nach traditionellem Vorbild nähen wollte - obwohl das ja ein Kleidungsstück für den Mann sein sollte. Hinten die Falten, vorn glatt mit Schürze (Apron).

Innenansicht mit Futter

Ganz wichtig war mir auch der Musterverlauf und dass der Rock auch von innen schön aussieht. Da bin ich echt total happy, dass mir das nach meinem Empfinden gut gelungen ist. Musterverlauf zwischen den Falten UND am Bund ist total stimmig!(Ich weiß noch genau, welche Filme im Hintergrund liefen, während ich die Falten gemessen, gelegt und gebügelt habe. Es war nicht nur einer...)


Die Bilder sehen soweit gut aus? Nicht Falten-frei, aber ok? Dann aufgepasst, hier kommt mein Problem. Obwohl der Männerhüfte ähnlich, weil recht kontourenlos, steht der Rock unschön ab. Zuerst dachte ich, ich nähe halt Gürtelschlaufen mit ran. Dann dachte ich, ich bringe den Rock noch etwas auf Zug und ergänze die vorgesehenen Kilt-Straps. Mit Gürtel getragen kollidiert das natürlich unschön. Ein Kilt-Strap für die andere Seite ist noch zum Vernähen übrig... Ob das was bringt...?


Knöpfe habe ich auch noch gekauft. Verschiedene Arten an verschiedenen Tagen Jahren. Kann mich da auch nicht entscheiden. Ob es wohl ein bisschen zuviel wird? Eins steht fest, Gürtel geht mit Kilt-Straps auf jeden Fall schonmal gar nicht.


Und was mache ich nun? Das Futter heraus trennen und erweitern, also verbreitern, damit der Rock im Hüftbereich nicht so auf Zug ist? Oder das Bündchen wieder abschneiden und ein neues mit mehr Höhe zuschneiden und mindestens einen Kilt-Strap mehr darauf setzen (derzeit ist ein Strap auf dem Bund und einer auf dem Rock)?



Für Vorschläge bin ich total offen, denn ich mag den Stoff wirklich und habe sehr lange an diesem Kleidungsstück genäht (ja, nicht nur davor gesessen ;o)). Er soll schon ein alltagstauglicher Begleiter werden. So ist er es nach meinen Ansprüchen zumindest noch nicht.


Stoff: Baumwoll-Wolle-Mischung aus dem örtlichen Stoffladen, vor Jahrenden gekauft ;o)
Zubehör: Knöpfe ebenfalls aus dem örtlichen Stoffladen und von einer Stoffmesse, Kilt-Straps über ebay

Hintergrundinformationen, nach denen ich gearbeitet habe, findest Du hier:

George MacGregor im Forum Razyboard 
* How to make a kilt bei WikiHow
* Mrs. Buttons Vintage Corner

Aber es gibt ja noch so unendlich viel mehr...

Verlinkt beim Me Made Mittwoch im frühlingshaften März.

Dienstag, 30. Juli 2019

Happy Scull oder Lustige Totenschädel...

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Kann sowas wirklich lustig sein oder fröhlich? Ganz ehrlich, bisher fand ich Designs mit Totenschädeln ja eher gruselig. Das ist so gar nicht meins und für meine Kinder wollte ich dieses mittlerweile sehr angesagte Design auch nicht. NEVER!


Bis mein Tochterkind im Stoffladen auf dieses Reststück zulief und mich bekniete, ihr das doch bitte, bitte, bitte unbedingt zu kaufen!!! Naja, so ganz hässlich ist das jetzt nicht, dachte ich. Ey, der eine zwinkert ja auch. Viel später noch erkannte ich das umgedrehte Herz als Nasenloch. Hmmm, und das Blau und die Palmenblätter... Ja, gut, ist gekauft.


Für den Wunschschnitt vom Tochterkind habe ich MAtordis von Kibadoo ausgewählt. Den hatte ich schon vor einer Weile gekauft, aber noch nicht ausprobiert. Da das Kind ja wie Unkraut wächst, brauchte ich nicht mal mehr den Kinderschnitt, sondern habe gleich die Größe 34 genäht (wie bitte?! ja, mit 10 trägt man schonmal Größe 34...!). Und was soll ich sagen: MEGACOOL! Der Stoff passt zum Schnitt und das Blau zu meiner Tochter, ein Traum!


Der Schnitt lässt sich außerdem gut nähen und macht keine Probleme. Ein bisschen habe ich beim Zuschnitt an den Stellen für die Armnähte gerätselt, aber wenn man Rücken- und Vorderteil aneinander hält, wird die Sache schnell klar. Und jetzt freue ich mich auf meine bald entstehende MAtordis....!


Nun war sogar noch ein bisschen vom Jersey übrig... Mit der nicht verwendeten, bereits im Druck integrierten Bündchenkante schaffte ich es dann noch, meinem Tochertkind einen Rock daraus zu zaubern. Was für ein cooles Duo! Bei diesem Sommerwetter erfreuen wir uns an den Happy Sculls und dass Unmögliches möglich wurde.



Shirt-Schnitt: MAtordis von Kibadoo, Größe 34 (*hust*), geteilter Rücken, U-Boot-Ausschnitt
Rock-Schnitt: Cozy Skirt von Kid5, selbst auf Größe 164 weiter gradiert
Stoff: Happy Scull / Smiling Scull / Scull batik von Hilco (ist unter diesen ganzen Namen zu finden) aus dem städtischen Stoffladen; (ein Blick ins Lookbook der Designerin JaTiJu gefällig?); aktuell auch hier online erhältlich



Verlinkt bei kreativen Dienstags-Linkparties: Handmade on TuesdayCreadienstag sowie beim Dings vom Dienstag.
Außerdem verlinkt bei Made for Girls by Sewing-Elch und Kiddikram/Lunaju.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Mein Midi-Jeansrock MaJordis

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Ein lang gehegter Traum ist ein Jeansrock, A-Linie, ein bisschen besonders, aber nicht zu auffällig. Kombinierfreudig halt. Noch einmal angefacht hat mich der Blogpost von Daxi im Jahr 2016 (hüstel). Einfach toll!


Bei Ki-ba-doo bestellte ich eben jenes Schnittmuster und ließ mir Zeit bis letzte Woche, um es endlich einmal umzusetzen. Nach ebook-Angabe habe ich Größe 44 zugeschnitten. Passte alles zu meinen Maßen. Auch das Anhalten nach den einzelnen Nähschritten ergab eine gute Passform. Aber wie vielleicht zu sehen ist, sitzt der Rock doch nicht auf der Taille, sondern auf der Hüfte... 


Hier mit exzellenten Büro-Knitterfalten ;o)

Naja, ich kann damit leben. Meistens trage ich die Shirts sowieso über Rock und Hose und stecke recht selten etwas rein.


Beim Zuschnitt kann ich sehr empfehlen, nicht nur die linke Seite deutlich (mit Kreide) zu markieren, sondern auch die Teile selbst: Vorderteil links, Vorderteil rechts, Hinterteil außen. So ein bisschen musste ich hier rätseln und trennen ;o))


Abgesteppt habe ich alles mit dunkelrotem Garn und einer Zwillingsnadel oder aber mit dem Dreifach-Steppstich (Jeansstich) meiner Nähmaschine. Die vordere Knopfleiste war nicht breit genug für meine 2 cm großen Knöpfe, daher habe ich direkt nach dem Umnähen (obwohl ja hier noch reichlich Platz gewesen wäre, um die Knopfleiste zu verbreitern, denn so hätte der Rock tatsächlich dort gesessen, wo er hin gehört) neben der Stepplinie, die ich fast unsichtbar in Blau genäht habe, noch einmal mit dem Dreifach-Steppstich in Dunkelrot gesteppt, so dass die Knöpfe optisch gut in der Mitte sitzen. Den Stoff habe ich dabei mit auswaschbarem Solouvlies hinterlegt.


Den Rock will ich mir unbedingt noch einmal aus einem Kordstoff nähen. Etwas kürzer dann. Aber auch in dieser Version ist der Rock mit Stiefeln sehr wintertauglich.


Schnitt: Rock MaJordis von Ki-ba-doo
Stoff: Mittelschwerer Jeansstoff und Knöpfe aus dem örtlichen Stoffladen

Verlinkt bei Sew la la sowie bei Du für Dich am Donnerstag.

Donnerstag, 23. August 2018

Mein Rock (R)Einfall - Frau Sinnlich

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Der Arbeitstitel verrät schon einiges... Selten war ich von einem Nähergebnis so enttäuscht wie von diesem. Natürlich habe ich mir den Schnitt ausgewählt, weil die vielen Nähbeispiele von anderen Ladies mich sehr begeistert haben. Auf der anderen Seite muss hier auch ehrlich gesagt werden, dass ich den Schnitt nicht aus einem leichteren Material genäht habe und das trägt natürlich viel zur Passform bei, ganz klar.


Genäht habe ich den Rock Frau Sinnlich von Jojolino in der Größe 42 in Midi-Länge. Vorgegeben sind leicht festere Stoffe wie Sommersweat/French Terry. Mein Wunsch-Stoff war ein Jersey - gerade weil dieser so ein schönes Design hatte. Von daher hätte ich wohl schonmal eine Nummer kleine wählen können - locker! Aber seht selbst...


Dass die Weite leider viel zu weit war, lässt sich bei bereits angenähten Taschen später schlecht verändern. Mein Hauptproblem waren aber die Taschen selbst. Schrecklich! Ich meine, dass man bei Nahttaschen ja eigentlich nicht viel falsch machen kann, aber irgendwie scheint mir das sehr gelungen zu sein. Sie standen einfach nur total offen, und ich dachte so an die Öffnung eines Känguruh-Beutels. Ob mir wohl die Leute beim Stadtbummel kleine Geschenke dort einwerfen würden? Oder gleich ihre Post?! Nein, das ging so überhaupt nicht. Bevor jemand fragt, ja, ich habe eine Jerseynudel zwischen den Taschen und an der schmalsten Stelle befestigt. Auch nach dem Abschneiden selbiger war das Ergebnis wirklich nicht schön. Der schöne Bio-Jersey... *heul*


Dann fiel mir auf, dass bei den gezeigten Nähbeispielen so gut wie nie ein Profilfoto zu sehen war. Hatten andere jetzt auch das gleiche Problem? Fotos mit Händen in den Taschen gab es zumindest einige. Das sieht bei mir jetzt auch nicht so schlimm aus, ist aber über die gesamte Tragezeit schlecht machbar ;o)


Ich gebe ja nicht so schnell auf und daher habe ich mich gleich wieder an die Nähmaschine gesetzt und fleißig abgesteckt und geheftet, anprobiert und schlussendlich links und rechts je 2,5 cm Weite rausgenommen, die Taschen rausgetrennt, den Bund geöffnet und die Seitennähte erneut geschlossen. Der Jersey wellt sich leider an den Rundungen, dort habe ich dann statt mit der Overlock mit der normalen Nähmaschine nochmal im Jersey-Stich knapp daneben abgenäht. 


Er ist jetzt nicht perfekt, aber tragbar. Ich bin glücklich über meinen Einfall und dass ich nicht aufgegeben habe. Heute begleitet mich meine Frau Sinnlich zu einer olivfarbenen Bluse ins Büro und ich finde es ganz toll, dass der Rock mit seiner hohen Taille an den Hüften überhaupt nicht aufträgt. Der wird dann sicher auch super zu meiner Peplum-Bluse tragbar sein.



Mein Fazit: der Rock wird wieder genäht. Aus Sommersweat oder Sweat. Ich bereite mich vor dem Zusammennähen auf Änderungen vor (also erst heften und anprobieren) und werde mich dann endgültig entscheiden, ob Frau Sinnlich und ich zusammen passen ;o))


Schnitt: Frau Sinnlich von Jojolino, genäht aus Jersey mit Änderungen s.o.
Stoff: Jersey Geometric Flowers von Königreich der Stoffe (leider ausverkauft)

Hier nochmal das schöne Stoff-Design

Und meinem Mann und meiner Tochter vielen lieben Dank für die Geduld <3

Verlinkt bei DfDaD #13 und Sewlala.

Sonntag, 15. Juli 2018

Ultraschneller Cozy Skirt

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Das Tochterkind fährt in die Ferien und ruft beim Tasche packen laut aus: "Ich habe ja gar keinen Rock für den Bauernhof!" Ja, nee, braucht man auch nicht oder? SIE schon! Da bin ich ja schon froh, dass sie ihre bunten Kleidchen davon ausschließt ;o))


OK, ein paar Stunden sind noch, Stofflager inspiziert und wiederum sehr überzeugt ruft sie: "DEN da!". Ähmmm, ja, war eigentlich meiner, aber egal. Liegt ja schon drei Jahre und es wird doch kein Loop draus...

Das Schnittmuster vom Cozy Skirt war schon für Größe 152 zugeschnitten, weil ich ihren schickeren grünen Hamburger-Liebe-Stoff-Rock daraus genäht hatte. DER ist definitiv zu schick für den Bauernhof. Was sollen die Kühe denken...?


Weil eben jener Rock schon etwas knapp geworden ist, habe ich einfach noch links und rechts auf eine Größe größer Stoff zugegeben. Es hätte ja auch ein ganz einfacher Rock mit eingereihtem Stoff sein können, aber Tochterkind WOLLTE Taschen dran. Nahttaschen gelingen mir nicht so gut, also eben der Cozy Skirt-Schnitt.


Mein Kind meinte, das Stoffmuster erinnert sie an das Rad vom Pfau, deswegen sollte es genau so herum sein. Die Taschen aufzupimpen war auch nicht so ihrs, aber ich konnte sie für Bündchen gewinnen. Petrol und nicht Gelb, Mama! Und lang, so lang es geht.


Hier sehen wir also, was aus einem halben Meter zu zaubern ist. Die volle Stoffbreite reichte für Vorder- und Rückenteil des Rocks im Bruch, die Taschen und das Bündchen in zwei Teilen für vorn und hinten. Im Bund selbst liegt Hosenbundgummi. Der Saum ist 2,5 cm umgeschlagen und mit Zickzack-Stich festgenäht.


Weil ich nicht die schnellste bin, hab ich dann doch so gute 2,5 Stunden für gebraucht. Tatsächlich ist das bei mir wirklich schon ultraschnell für ein Kleidungsstück. Was wirklich wichtig ist: das Kind ist jetzt glücklich und mein Stofflager um ein Design erleichtert, hihi. Farblich passt das Teil auf jeden Fall besser auf den Bauernhof. Bin schon gespannt, was sie mir nächstes Wochenende erzählt, wann so ein Rock gut tragbar ist.


Schnitt: Cozy Skirt von Kid5
Stoff: Baumwoll-Jersey aus dem örtlichen Stoffladen (vor drei Jahren gekauft) vor sowie Hosenbundgummi


Verlinkt bei Made4Girls und Kiddikram/Lunaju.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Mein erster Faltenrock!

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Schon von Anfang an war ich von den Designbeispielen des Rock-Schnittes Capone von Unikatze begeistert. Zumal ich schon Besitzerin eines ähnlichen Faltenrockes war (ein Geschenk von einer Freundin). Dieser geschenkte Rock aus Leinen war mir auch Vorbild für meine Anpassungen an Capone.


Der Reihe nach. Bei Capone gibt es zwei beschriebene Faltenlege-Varianten: drei Kellerfalten oder eine Kellerfalte mittig und jeweils links und rechts daneben zwei einfache Falten. Entschieden habe ich mich für Variante zwei, denn ich wollte weniger Volumen auf der Hüfte.



Das Legen der Falten war kein Problem, wenn ich auch etwas angestrengter über die Methode nachdenken musste ;o) Meine Anpassungen am Rock fingen dann am Reißverschluss an. Diesen habe ich nicht von oben, also von der rechten Seite abgesteppt eingenäht, sondern von der linken Seite, so dass später keine Naht zu sehen ist.



Außerdem habe ich den Bund auf 12 cm im Zuschnitt erhöht, so dass ich eine Endhöhe von 10 cm habe. Nach Bauchgefühl habe ich auf die Bundrückseite Vliesline H180 gebügelt, damit der Bund später nicht so schnell in sich zusammen sackt. Den Reißverschluss habe ich nach Ansetzen des Bundes gleich dort mit angenäht. Per Hand habe ich den umgeschlagenen Bund dann an der Innenseite des Reißverschlusses befestigt, die Nahtzugabe der Bundinnenseite eingeschlagen und von außen unsichtbar in der Bund-Naht festgesteppt. 


Hier noch hinten ohne Knöpfe...

Weiterhin habe der der Optik wegen den Bund noch einmal oben und unten in gleichmäßigem Abstand abgesteppt und mir dann kleine Zierelemente analog zu meinem Leinen-Rock erstellt. Dazu habe ich mir die Form auf Papier aufgezeichnet und dann zzgl. Nahtzugaben aus dem Baumwollstoff ausgeschnitten, rechts auf rechts zusammen genäht (Wendeöffnung nicht vergessen!), die Ecken getrimmt und gewendet. Bügeln hilft hier auch ungemein ;o) Die "Stoff-Schnallen" habe ich dann mehrmals abgesteppt und einfach an entsprechender Stelle oben auf den Rockbund genäht. Unten habe ich große Knöpfe aus Schwiegermuttis Knopfschatz angebracht. So könnte man auch einen Gürtel einziehen.


Der saubere Look von innen begeistert mich total

Schnitt: Taillien-Rock Capone von Unikatze in Midilänge genäht, mit Anpassungen
Stoff: Baumwollstoff Heide in Rauchblau von Makerist



Fazit: Midilänge ist schön. Minilänge wird natürlich auch noch unbedingt ausprobiert! War alles einfacher als gedacht. Möglicherweise steppe ich beim nächsten Capone noch die Falten von oben flach ab...

Fröhlich verlinkt zu anderen Mittwochs-Werken beim MeMadeMittwoch.