Dienstag, 13. November 2018

Aus der Tuscherei: Neue Weihnachtskeramik

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Nach längerer Abstinenz war es endlich wieder soweit. Meine Mädels und ich waren wieder in der Tuscherei und haben den Feierabend diesmal ohne Sekt, aber mit viel Geschnatter und Farbenfreude entspannt ausklingen lassen.


Ein Neuzugang zu unserer Runde war erst so gar nicht überzeugt. Ist nicht ihr Ding und so... Was soll ich sagen? Etwas mehr als eine Stunde später waren diese Bedenken völlig vergessen. Sie griff beherzt zur nächsten Keramik und sinnierte entspannt über die Farbzusammenstellung. Herrlich!!! Also Leute, lasst Euch sagen, das farbliche (oder monochrome) Gestalten von Keramik ist etwas für jeden! Es sieht immer gut aus, notfalls berät man sich oder lässt sich von der Vielfalt in den Regalen und Sideboards inspirieren. Tupfen, deckend anmalen, ausblubbern, bestempeln, siebdrucken, zeichnen... und, und und... Es macht so viel Spaß!

So schauten die Teller aus, bevor sie zum Glasieren und Brennen kamen...




Für meine Kinder sollten Weihnachtsteller entstehen. Bunte Teller nennen wir das in meiner Familie. Sie werden an Weihnachten mit Gebäck, Schokolade, Marzipan, Nüssen und Mandarinen gefüllt. Die "Notration" über die Feiertage sozusagen. Als ich klein war, hatten wir bunte Blechteller, aber die sind mir wohl mittlerweile abhanden gekommen.


Mein Sohn wünschte sich einen Weihnachtsmann auf den Teller. Dafür haben wir gemeinsam ein schönes Weihnachtsmannbild im WWW ausgesucht. Diesen habe ich mir in der gewünschten Größe ausgedruckt und an der Außenkontur ausgeschnitten. Das Papier habe ich mir auf den ausgesuchten Tannenbaumteller gelegt. Die Innenfläche habe ich in einer besonderen Farbe mehrmals deckend ausgemalt. In dieser Farbe waren winzig kleine Pigmente, die man beim Malen fast gar nicht sehen konnte, aber nach dem Brennen wandeln sich diese Pigmente zu kleinen weißen Punkten um, wie Schneeflocken! Diese Effektfarbe gab es noch in zwei anderen Farben.


Die Vorlage habe ich dann entfernt und etwas von der Farbe befreit. Die weiteren Linien kann man dann per Hand mit dem Bleistift (verschwindet beim Brennen) auf den Teller zeichnen oder man zerschneidet die Vorlage weiter Schritt um Schritt, um dann die Konturen wieder zu übertragen. Die einzelnen Flächen habe ich dann entsprechend ausgemalt. Auf die Wangen zum Schluss noch ein bisschen rot getupft und Highlights in die Augen gesetzt.


Die Rückseite des Tellers bekam knalliges Rot und die oberen Kanten Weiß für den "Schneerand". Eine kleine Widmung für Herrn Sohn kam ebenfalls auf die Rückseite.

Der rechte Teller wurde 1x mehr gestrichen als der linke...

Das Tochterkind sollte einen Rudolf mit der roten Nase bekommen. Durch die bereits voran geschrittene Zeit habe ich beim Geweih abgekürzt und aus dem Rentier schnell mal einen Elch machen wollen. Ist jetzt nicht ganz so perfekt geworden, aber alles andere war zeitlich nicht mehr drin. Hier habe ich zur hellblauen Schneeflockenfarbe gegriffen und natürlich auch eine Widmung hinterlassen.


Weihnachten kann kommen! Die Tellerchen finde ich von der Größe genau richtig für Naschis. Da passt nicht ganz so viel rauf wie auf die Blechteller früher. Muss ja auch nicht. Die Orangen und Mandarinen liegen sowieso in einer extra Schüssel...


Vor Weihnachten gehen wir nochmal in die Tuscherei. Unsere 'bekehrte' Freundin kommt auch mit ;o) Jetzt muss mir nur noch was Praktisches einfallen, was ich dann gestalten kann. Ich glaube, es könnten Tassen werden...


Verlinkt bei Creadienstag und Handmade on Tuesday sowie Dienstagsdinge.

Mittwoch, 7. November 2018

Übergangsjacke in mutiger Farbe

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... natürlich ist die Farbe weniger mutig, als ich selbst. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mir mal eine rote Jacke nähe bzw. überhaupt eine Jacke nähe! Wie es dazu kam? Ich weiß auch nicht. Eine Übergangsjacke hatte ich mir schon gewünscht und mir vor über einem Jahr den Schnitt der jErika von Prülla gekauft. Dann habe ich allen Ernstes 10 Monate lang überlegt (wirklich, immer und immer wieder), welchen Stoff ich denn dafür kaufen soll? Schwarz? Zu dunkel für die eh schon immer dunkler werdenden Tage. Blau? Eine blaue gekaufte Softshelljacke ist schon länger mein Eigen. Strick sollte es ja diesmal sein mit Kuschelrückseite. Und bei meiner wiederholten online-Suche war er da plötzlich! Mein Traumstoff! In Rot! Sehr zur Freude meines Mannes diesmal, denn er mag kräftige Farben.


Tatsächlich habe ich noch zwei Wochen gebraucht, um dann wirklich anzufangen. Ich hatte einfach irgendwie Fracksausen. Aber es hilft ja nichts. Bevor der Herbst vorbei ist, muss die Jacke fertig sein und getragen werden. Ein halber Samstag, ein halber Sonntag, zwei Feierabende und das gute Stück war fertig! Stolz macht das Ergebnis vor allen Dingen, wenn man sich vorstellt, dass es doch tatsächlich aus 19 Schnittteilen besteht, dazu die Versäuberung mit Nahtband UND der Reißverschluss! Puh! Hier hatte ich mich entschlossen, doch nicht länger zu warten, um mir Nahtband zur Verstärkung der Strick-Kante zu besorgen. Ich habe gesteckt, geheftet, immer wieder den Reißverschluss geschlossen, um zu schauen, dass beide Seiten auf gleicher Höhe sind und bleiben. Die Reißverschluss-Teile habe ich jeweils aus der selben Richtung festgenäht, damit sich hier auch keine Verschiebung ergibt. Das hat dann wirklich gut funktioniert.


Meine Besonderheiten: Die vorgezogenen Schulternähte und die waagerechte Rückenpassenaht sind links-auf-links zusammen genäht und wurden von rechts noch einmal abgesteppt. Die Taschen sind nicht zusätzlich fixiert, die Taschenbeutel sind sozusagen freischwebend und als Nahttasche eingesetzt. Hier habe ich nicht wie in der Anleitung beschrieben ein Stück vom Vorderteil heraus getrennt, sondern einfach entlang der Schnittkante die Taschenbeutel befestigt, so dass sie später fast unsichtbar in der Jacke sind. Der vordere Taschenbeutel ist aus schwarzem Jersey, der hintere Taschenbeutel ist die linke, kuschelige Seite vom Jackenstoff.


Das aufgesetzte Nahtband ist (leider) in kontrastfarbenem Altrosa. Hier hatte ich erst gedacht, das wird gut passen. Dann fand ich das wieder nicht, hatte aber kein anderes und wollte nicht mehr länger warten. Ich werde damit leben können... ;o)


Die Kapuze habe ich mit Beleg genäht. Leider habe ich die Absteppnaht des Belegs bis zum Ende geschlossen, was mich dann Auftrennzeit gekostet hat. Das erneute Ansetzen sieht man stoffbedingt glücklicherweise nicht. Die Kapuzennähte habe ich mit der Zwillingsnadel von außen noch einmal mit gleichfarbigem Obergarn flach abgesteppt.


Für die Ärmelbündchen habe ich mir kurzentschlossen Daumenlöcher vorgenommen. In der Anleitung war ein Verweis auf die Verarbeitung mit Falzgummi. Das passte hier nicht. Bei Schneidernmeistern gibt es ein Tutorial für die Else. Passte hier auch nicht, weil die Ärmelnähte zu dem Zeitpunkt schon zusammen genäht waren. Also habe ich ein bisschen getüftelt, auch fotografiert und voilá, eigene Bündchen mit Daumenlöchern! (Wer es genau wissen will, dem schreibe ich auch gern eine kleine Anleitung für den Kopfknoten ;o))


Der Saum wurde von mir erst geheftet und dann per Hand unsichtbar von innen festgenäht. Rundungen zu säumen wird auch zukünftig keine Lieblingsaufgabe von mir sein...

Ganz zum Schluss habe ich mir zwei Label aus SnapPap erstellt. Hier habe ich mit Textilfarbe erst gestempelt, ausgeschnitten und dann gebügelt, auf ein Reststück Fleece genäht und anschließend auf die Jacke gesteppt. Ein Arbeitsgang, den man sich schon während des Fertigstellungsprozesses überlegen kann. Aber es war nicht wirklich schwierig, das Label auf den Ärmel zu nähen, denn die Jacke ließ genug Platz. Hier hätte ich notfalls auch nochmal per Hand die Nadel geschwungen ;o)


Meine jErika ist schön warm an herbstlichen Tagen um die 15°C und ich bin auf unseren Herbstspaziergängen ein Farbtupfer, den meine Kinder immer schnell wiederfinden (eigentlich mag ich das genau umgekehrt :o)).

Schnitt: Jacke jErika von Prülla, genäht in Gr. 44
Stoff: Kuscheliger Melange Stricksweat von Traumbeere (dort leider schon ausverkauft), Webband aus dem örtlichen Stoffladen, 2-Wege-Reißverschluss von Schneidereibedarf Werner.


Hier steckt viel Kopf- und Handarbeit drin, vor allem, weil ich mich manchmal nicht so richtig in die Anleitung reindenken konnte. Ein paar Passagen fehlen aus meiner Sicht, z.B. die Angabe für eine empfohlene Bündchenlänge am Saum (falls man mit Bündchen dort abschließen möchte), das Säumen ohne Falzgummi oder Bündchen, die Kennzeichnung am Kapuzenbeleg für Außen- und Innenkante, ein Hinweis zum Absteppen des Kapuzenbelegs, die Anleitung zum Nähen mit Kragen anstelle der Kapuze. Ich denke da noch immer ein bisschen wie ein Anfänger und der hätte es wohl etwas schwerer gehabt. Dennoch zählt das Ergebnis und das gefällt mir sehr. Möglicherweise lernt man hier mehr, als wenn einem alles mundgerecht angeboten wird...

Verlinkt zum Me Made Mittwoch im November. Dort gibt es heute wieder so unglaublich viele schöne Werke zu sehen!

Dienstag, 6. November 2018

Superhelden-Kostüm für einen Affen

... nein, nicht für einen echten Affen. Aber für das allerliebste Äffchen-Kuscheltier der Tochter meiner Freundin. Sie wünschte sich für diesen ein Superhelden-Kostüm, weil Äffchen Coco nunmal IHR Superheld war. Punkt.

Meine Freundin hat beim Äffchen von allen Seiten Maß genommen und mir diese Daten übermittelt und ich habe lange nach einem möglichen Schnitt gesucht, um dem Tier die "Hosen anzuziehen". Bei Firlefanz fand ich ganz hervorragende Freebooks zu diesem Thema - Puppenkleiderschnitte für so ziemlich jede mögliche Größe. Ganz liebevoll erstellt und bebildert.


Für das Äffchen wählte ich die Größe 2. Hier lagen wir mit den meisten Maßen im Mittelfeld und der ausgesuchte Jersey ist ja auch etwas dehnbar. Mittendrin fiel mir ein - ein Affe hat doch einen Schwanz! Herrje, der muss ja auch berücksichtigt werden. Mit zwei Reststücken experimentierte ich etwas herum und voilá ich habe aus der vorgesehenen roten Hose zusammen mit dem Hauptkostüm ein Löchli für das Affenschwänzchen geschaffen. 





Die Hosenteile (aus dickem Sweat) sind in den Seitennähten mit eingefasst und die Hose kann deshalb nicht herunter gezogen werden. Alle Kanten blieben unversäubert. Den Hosenbund habe ich mit einer Jerseynudel direkt am Hauptkostüm festgesteppt. Hier könnte man natürlich auch noch an Gürtelschlaufen denken und an eine Gürtelschnalle (jaaa, man kann es übertreiben und es macht Spaß!). Für eine authentischere Optik habe ich das Hosenvorderteil einmal von links knapp neben dem Bruch mittig abgesteppt und außerdem von außen einen Hosenschlitz angedeutet.



Die Knopfwahl hat mein Mann übernommen. Ich tendierte mehr zu türkisen größeren Knöpfen, mein Mann war direkt für Gelb!


Der Umhang entstand aus einem Reststück Futterstoff, den ich an den langen Kanten mit einem Rollsaum versäubert habe. Am oberen Rand habe ich ein Stück Ripsband wie einen Beleg angenäht und anschließend von der anderen Seite nochmal abgesteppt. Die Bänder habe ich lang genug gelassen, damit die junge Dame ihrem Superhelden das Cape mit einer Schleifen umbinden kann. Einen Druckknopf könnte man ja später optional noch hinzu fügen.




Sehr zur Freude aller passte das Affenkostüm auch noch! Etwas enger könnte es noch sein, so ist es aber sehr bequem. Presswurstpelle ist gerade bei Superhelden nicht angesagt, hab ich gehört ;o))




Schnitt: Freebook Puppenlöwenzahn von Firlefanz, Gr. 2 (etwas modifiziert)
Stoff: Jersey- und Sweat-Reste aus der Restekiste



Unbezahlbar war die Freude der kleinen Maus, als sie ihr Äffchen Coco dann im Kostüm von ihrer kleinen Schwester präsentiert bekam! Sooooo schön! Danke Kristina von Firlefanz!

Verlinkt bei HoT und Creadienstag sowie bei Made for Girls von Sewing Elch.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Ein neues Raglan-Shirt mit Steck-Bausteinen

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Mein Sohnemann ist passionierter Baustein-Konstrukteur. Das in Dänemark beheimatete und auf der ganzen Welt verbreitete Steckstein-Fieber hat er praktisch in den Genen. Denn der Herr Papa unterliegt der selben Passion...


So konnte ich letzten Sommer nicht umhin, sofort zuzugreifen, als ich diesen Stoff bei Makerist im online-Shop gesehen habe. Aber wie das nunmal so ist, bin ich bisher nicht dazu gekommen, das Stöffle auch anzuschneiden.


Nach einem erneuten Wachstumsschub kam die Gelegenheit! Kombiniert habe ich mit einem dunkelblauen Uni-Jersey, aus welchem ich auch das Hals- und die Ärmelbündchen genäht habe. Natürlich kann ich mir hier auch schöne, außenliegende Overlock-Kontrastnähte an den Ärmeln vorstellen, aber der Herr Sohn wollte leider darauf verzichten.


Schnitt: Raglanshirt Leo von Pattydoo, Gr. 134
Stoff: Tricot Jersey Megan Blue Digital Bricks in Blau (aktuell nicht mehr bei Makerist, dafür jetzt bei Etsy gefunden), dunkelblauer (navy) Jersey aus meinem Stoffregal


Verlinkt bei Made for Boys (ab diesem Jahr bei Sewing Elch), Für Söhne & Kerle sowie bei Kiddikram / Lunaju und Handmade on Tuesday.


Donnerstag, 11. Oktober 2018

Goldener Herbst - mit Strickjacke Minna

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So schön golden wie derzeit war der Herbst selten, finde ich. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass es einfach kaum regnet. Am Wochenende sind bei uns hier wettertechnisch 28°C angesagt! Unglaublich!

Trotzdem fröstelt man ja schon ein bisschen, wenn man am Wochenend-Vormittag vor die Tür tritt, um die erste Wäscheladung aufzuhängen. Daher habe ich mich schon im Spätsommer entschlossen, meine Garderobe um mindestens eine Strickjacke in dieser "Nähson" zu erweitern.


Gelb war die Farbe der Wahl, denn golden ist der Herbst... Überleitung gelungen? ;o)) Der Schnitt gibt an, dass bei leichteren Stoffen gern eine Nummer kleiner genäht werden kann. Selbst bei voller Nahtzugabe, die praktischerweise bereits enthalten war, ist das Stück gerne noch ein ganzes Ende zu groß. Der Rat ist also anzunehmen. Bin gespannt, wie das dann bei Sweat ausschaut...


Die Taschen habe ich nicht wie im Schnitt beschrieben einfach angesetzt, sondern schon mit dem unteren und oberen Vorderteil zusammen aus dem Strickstoff ausgeschnitten. Janine aka Jafi hat dazu eine schöne Anleitung geschrieben.


Etwas friemelig war das Zusammennähen an den Tascheninnenrundungen. Da habe ich mir mit der Overlock schön einen Schnitt rein gehauen, wo keiner hingehört. Durch das anschließende Abnähen mit der normalen Nähmaschine bei voller Nahtzugabe von 1 cm war der Patzer aber schon wieder beseitigt, puh! Die Taschenform gefällt mir sehr gut, ist mal was anderes - schon allein damit, dass an der Taschenkante keine Naht zu sehen ist. Und viel Platz ist auch darin.


Eine Kapuze ist im Schnitt enthalten. Ich mag aber selten Kapuzen, denn die stören mich, wenn ich eine weitere Jacke darüber anziehen will. Dies Geknubbel am Rücken... nein, diesmal nicht, danke aber für die Möglichkeit!


Momentan ist es noch nicht nötig, über einen Verschluss nachzudenken. An kälteren Tagen dann vielleicht, wenn es um das Zwiebelprinzip geht und jede isolierende Schicht zählt. Vielleicht wird es einfach nur mit zwei bis drei Knöpfen zu lösen sein. Und über den leicht hoch stehenden Kragen denke ich noch ein bisschen nach... muss das so aussehen??


Alles in Allem finde ich, dass Gelb eine ganz tolle und kombinierfreudige Farbe ist. Passt zu meinem bevorzugten Petrol als auch zu Blau und Schwarz sowieso. Da bin ich selbst ganz erstaunt. Mein Mann meint mal wieder "Omastoff", aber das überhöre ich einfach weiterhin. 

Schnitt: Strickjacke Minna von Fadenkäfer, genäht in Gr. 42 (wohl noch ein bissl zu groß)
Stoff: Gelber Strickstoff Pointoille von Makerist (dort noch in ganz vielen anderen Farben erhältlich... *seufz*)

Verlinkt bei Du für Dich am Donnerstag und Sew la la.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Cathedral Window Nadelkissen für eine Freundin

Nachdem ich mir nun schon vor zwei Jahren selbst ein Cathedral Window Nadelkissen genäht habe, wollte ich meiner ebenfalls nähenden Freundin Sandra auch eines schenken. Irgendwie habe ich ja immer das Gefühl, dass es an Nadelkissen nie zuviel sein kann. Eins am Nähtisch, eins auf dem Fußboden beim Zuschnitt, eines am Bügeleisen und eines im Wohnzimmer für schnelles Flickwerk zwischendurch. Und ein Ersatz-Nadelkissen braucht man sowieso! Oder geht das nur mir so....?!


Sandra wird auf jeden Fall schon mindestens ein Nadelkissen besitzen, aber vielleicht noch nicht so eins ;o)) Und wie gesagt, es kann kaum eins zuviel sein.


Genäht nach dem Tutorial von Barbara aka Das-mach-ich-nachts und abgesehen von der Rückseite ausschließlich aus Reststoffen bzw. echt kleinen Fitzelchen aus meiner Restekiste genäht. Von richtigem Stoffabbau kann hier eigentlich auch nicht die Rede sein.


Ein tolles Projekt für einen Näh-Nachmittag oder Abend und macht immer was her!


Ich träume von Südsee, Cocktails... trallalaaaa!


Natürlich sei hier auch gesagt, dass man schon sehr genau bügeln muss und wahrscheinlich beim Nähen von den kleinen Umschlägen auch recht gut ins Schwitzen kommen kann. Mein Perfektionismus findet hier immer einen wirkungsvollen Gegner und fühlt sich am Ende leider auch immernoch besiegt.


Einen Knopf für die Mitte wollte ich diesmal auch nicht beziehen, siehe übereifriger Perfektionismus... Dafür habe ich aber ZWEI Knöpfe übereinander in der Mitte befestigt. Hat auch was, vor allen Dingen, wenn da was glitzert...!


Ach ja, Ihr erkennt es sicher, etwas verliebt bin ich schon in diese Stöffchen... Hier nochmal fix einen Blick auf das vor längerer Zeit für meine Freundin genähte Spiralmäppchen aus dem selben Stoff:





Verlinkt bei Creadienstag und Handmade on Tuesday sowie bei Nahtaktiv - Die Nadelkissen-Linkparty.