Dienstag, 5. Februar 2019

Eine Hirsch-Tasse fürs Büro

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung

Nach zehn Wochen war Pause, darf man schon wieder. Oder? Nachdem ich mich bzw. meine Kinder vor Weihnachten durch einen vergnüglichen Besuch in der Tuscherei mit Naschi-Tellern versorgt habe, war es wieder soweit. Meine Freundinnen und ich haben eine gemeinschaftliche Tassen-Runde eingelegt. Schon seit längerem habe ich mit den Siebdruck-Motiven geliebäugelt. Sie schauen allesamt sehr professionell aus und machen mit wenig Aufwand voll was her! Ich kann bald sagen, dass das Schönste an meiner Tasse mit der Spitze meines rechten Zeigefingers entstanden ist ;o))


Zur Auswahl stehen in der Tuscherei meist mehrere Tassenformen und -größen. Für den Siebdruck eignet sich in meiner Motivgröße eine höhere Tasse ohne Rundungen, wo man die Siebdruck-Folie schön plan auflegen kann. Die Tassengröße grenzt natürlich schon an Kameraden-Betrüger und entspricht eigentlich so gar nicht meiner Genussmenge an Kaffee (vieeeel zu groß!), ist aber in jedem Fall sehr stylisch. So stylisch wie meine ausgesuchte Vorlage, der Hipster-Hirsch


Die Tasse habe ich mit weißer Grundierung dreimal gestrichen, was von meinen Begleiterinnen meist gutmütig belächelt wird, aber sehr meditativ ist. Außerdem mag ich den typischerweise eierschalfarbenen Grundton der Keramik nach dem Glasieren und Brennen nicht. Für die Farbe an der Tasse musste es ein leicht petrolfarbenes Grün sein.

Rohkeramik: Tasse und Seifenschale

Diese Farbe wird mit einem Verdickungspulver angerührt (rechter Zeigefinger!) und dann über die aufgelegte Siebdruckfolie gewischt. Die Ladies der Tuscherei helfen dabei, sie sagen einem, wie, wohin, was, wieviel und so weiter. Außerdem halten sie die Folie fest ;o)

Ab hier das gebrannte Werk, eine Woche später...


Die Trinkseite (links neben dem Henkel) finde ich etwas zu dunkel geraten. Die andere Seite ist schöner geworden. Alles in Allem finde ich den Druck noch sehr streifig und freue mich natürlich über Verbesserungspotential. Vielleicht bekomme ich ja noch den einen oder anderen Tipp, wie es beim nächsten Mal besser werden kann.


Innen und außen am Boden habe ich den Pinsel geschwungen und den oberen Rand habe ich grob mit einem Schaumstoff-Stempel abgetupft. Genau das richtige Maß zwischen Style und Shabby chic. Die Tasse liegt gut in der Hand und derzeit schaue ich sie mehr an, als dass ich aus ihr trinke ;o))



Eine kleine grüne Seifenschale mit der weißen Aufbrech-Farbe entstand auch noch als Pendant zur roten vom vorletzten Besuch. Etwas kontrastärmer als die rote, aber trotzdem schön. Sie wird auch schon fleißig als Seifenablage benutzt.



Mein Tochterkind freut sich auch darüber, denn so kommt endlich ihre selbstgemachte Seife zum Einsatz!


Verlinkt bei Creadienstag und Handmade on Tuesday sowie Dienstagsdinge.

Kommentare:

  1. Hej,
    Die ist wirklich mal stylish, eine schöne druckfarbe. Cool, was man alles selbst machen kann. ... ganz lg aus dänemark, ulrike :-)

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    1. Hallo Ulrike,
      ja, ich bin auch schwer beeindruckt. Immernoch. Und es ist soooo einfach!
      VLG zurück ins schöne Dänemark!!!

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  2. Servus Stef!
    Es freut mich, dass du mit dieser tollen Tasse in meiner Lieblingsfarbe Petrol beim Dings vom Dienstag dabei bist. Ich wünsch dir einen schönen Tag!
    Liebe Grüße
    ELFi

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    1. PS: Ich finde den aussagekräftigen Namen deines Blogs total witzig!

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    2. Hallo Elfi,
      ich freue mich auch sehr über solche kreativen Plattformen. Petrol avanciert auch immer mehr zu meiner Lieblingsfarbe ;o))
      LG
      Stef

      PS: Danke für die Anerkennung. Der Blogname ist einfach zu oft Programm :o)

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  3. Hallo
    das ist ja eine coole Tasse. Die sieht einfach toll aus. MIr persönlich wäre es jetzt etwas zu aufwendig, aber ich beneide dich schon um das schöne Stück.
    Liebe Grüße
    Silke

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    1. Liebe Silke,

      den meisten Aufwand hat tatsächlich die Grundierung gemacht, die Du notfalls auch weglassen kannst. Dann bist Du in unter 10 Minuten fertig. Aber das wäre schade, denn es macht total viel Spaß! Auch in Deiner Nähe gibt es ähnliche Angebote. Probiere es aus, Du wirst begeistert sein!
      Falls es nicht klappt, mache ich Dir auch eine Tasse, gib mir Bescheid!

      LG zurück,
      Stef

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  4. Hallo Stef,
    den Hibster-Hirschen kenne ich - zwar nicht auf einer Tasse, sondern auf einer Fliese (Untersetzer für den Teepot). Bei Deiner Beschreibung musste ich grinsen - ja, ich habe auch mit dem Finger die zahnpastaähnliche Farbmischung angerührt. Es hat wirklich Spaß gemacht.
    Die Schablone ist doch schon recht groß - so mutig, sie auf eine Tasse zu übertragen war ich nicht. Die Mühe hat sich gelohnt - die Tasse sieht super aus!
    Viele Grüße, Anja

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    1. Hallo Anja,
      ich hatte den Hirsch ursprünglich auf einer Vase gesehen und war sofort hin und weg. Da ich seltener Blumen als Kaffee genieße, musste es jetzt einfach eine Tasse sein. Danke für Dein Lob - Du weißt ja, wie einfach es ist :o))
      Viele Grüße zurück

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  5. Ja, das stimmt - es ist wirklich einfach.
    Und auch mal was ganz Neues - auch wenn man nicht malen oder zeichnen kann gelingen schöne Ergebnisse.
    Viele Grüße & schönes Wochenende,
    Anja

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