Posts mit dem Label Babykram werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Babykram werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 12. Mai 2020

Babyjacke in Senfgelb und Grün

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung]

Als bei den Nachbarn ein neues Enkelkind das Familienglück bereicherte, habe ich mich - anstatt die bestimmt schon 10. Spieluhr anzuschleppen - angeboten, etwas zu nähen. Das Angebot wurde direkt angenommen und ich durfte für den kleinen Sonnenschein ein Übergangsjäckchen nähen.



Die Mama wünschte sich gleich etwas aus Senfgelb und / oder Grün. Tatsächlich hatte ich noch Stoffe in dieser Farbrichtung im Schrank und konnte direkt loslegen. Babyjacken hatte ich bis dato noch nicht unter der Maschine, wohl aber Bodies. Daher habe ich das bewährte Prinzip wieder angewandt und bei Rosie aka Schnabelina nach einem eBook geschaut. Sie bietet ja die JaWePu für größere Größen und die Mini-JaWePu ab dem Babyalter an. Unter fünf verschiedenen Varianten kann man wählen...

Hier gab es noch die Qual der Wahl für die Taschen...

Wir haben uns gemeinsam für eine ungefütterte Jacke mit Kapuze und Knopfleiste entschieden. Da ich ja wollte, dass Klein-Ida die Jacke auch angezogen bekommt, habe ich die Mama immer in die maßgeblichen Entscheidungen mit eingebunden.


Ganz unproblematisch und reibungslos lief das Nähen allerdings nicht ab. Meine Bündchenware ist offensichtlich viel dicker, als die, mit der Rosi arbeitet. Da musste ich schonmal eine dickere Nadel einsetzen. Meine Nähmaschine hat nämlich immer Stiche beim Absteppen ausgelassen. Sehr ärgerlich und vor allem unschön. Außerdem gefällt mir der Saumbund so gar nicht. Er ist viel zu knubbelig geworden. Ebenso das Einfassen der Kapuzenansatznaht war mehr ein Zustand als ein echt schönes Ergebnis. So habe ich beispielsweise die 3-fach-Steppnaht komplett wieder auftrennen müssen...

Innen ganz hübsch und Ton in Ton...

... außen ganz fürchterlich und absolut inakzeptabel.

Von so zu so... Besser, aber noch nicht ganz perfekt. Ich habe eine stärkere Nadel genommen und die Fadenspannung etwas runter gesetzt.

Innen jetzt in Kontrastfarbe...

... außen gerade noch ok.

Am Ende sind dann 3 von 6 Kam Snaps beim Aufknöpfen aneinander backen geblieben. Grr...! (Die Knopfleisten hatte ich jeweils mit Einlage S320 verstärkt, aber die Nahtzugabe war wohl noch zu dicht und damit auch zu dick für den Knopf.)



Dafür habe ich aber auch ein paar schöne Details hinzu gefügt. Alle Teilungsnähte sind abgesteppt, die Halsausschnitts-Naht ist wie gesagt sauber eingefasst, ein tolles Handgemacht-Label in der passenden Farbe konnte ich annähen und ein bisschen Deko mit meinem Label konnte ich noch in der Kapuzen-Innenseite unterbringen ;o)




Ach so, die Ärmelenden sollten eigentlich umgekrempelt sein mit nach innen gestepptem Bündchen. Das sah so dermaßen sch**** aus, dass ich auch dort wieder getrennt habe. Man darf jetzt so krempeln, auch wenn man dann die kontrastfarbige Overlocknaht zu sehen bekommt.

Zumindest habe ich an die Möglichkeit zum Anhängen der Jacke gedacht und auch an ein Label für die genähte Größe.



Mir gefällt das Jäckchen jetzt jedenfalls sehr. Der Aufwand hat sich aus meiner Sicht gelohnt. Jetzt hoffe ich, dass das Kind gut in die Jacke passt ;o))

Schnitt: Freebook Mini-JaWePu von Schnabelina (Gr. 74)
Stoff: Sweat und angerauhter Sommersweat mit Fuchs aus dem Fundus, sowie Schlauchbündchenware, Kam Snaps von Snaply, Label von Leni Pepunkt

Verlinkt zu Handmade on TuesdayCreadienstag sowie Dings vom Dienstag. Außerdem ein Teil der Kostenlose Schnittmusterparty bei Nähfrosch.

Dienstag, 18. Juni 2019

Feuchttüchertasche - endlich!

Meine Güte, die Kinder sind bald erwachsen, oder glauben es bald zu sein. Und ich habe immernoch keine Feuchttüchertasche (genäht). Sowas schafft man sich doch noch im Babyalter der Kinder an oder?!


Tja nun, von den Feuchttüchern kann man irgendwie immernoch Gebrauch machen, auch wenn man jetzt nicht mehr DIE Mengen davon regelmäßig im Einkaufskorb hat. Gerade deswegen benötige ich eine Feuchttüchertasche. Die Dinger werden nicht so häufig gebraucht, dass sie regelmäßig eintrocknen und dann bei "Gefahr" nicht mehr zweckgemäß eingesetzt werden können.


Gerade bei Obst- und Eisgenuss an wärmeren Tagen genügt eben eine Serviette nicht mehr aus, da muss es schon ein Feuchttuch sein. Bei mir hat sich so eins auch schon nach dem Messen der Ölstandsanzeige gut bewährt und auch beim Reinigen des Kfz vom Sommervogelkot, wenn man gerade nicht zu Hause ist. Natürlich verwende ich die Tücher nicht inflationär (siehe Eintrocknungsgefahr).


Ich habe mich anhand einiger youtoube-Videos auf das Maß 34 x 26 cm eingeschossen, da passt eine 52er Packung locker rein. Ein 26 cm langer Reißverschluss mit Zipper wird auch benötigt. Der Innenstoff besteht bei mir aus Wachstuch oder beschichteter Baumwolle und der Außenstoff aus Canvas oder einfacher Baumwoll-Webware. Den Zipper zwischen den kurzen Seiten einnähen und bei Bedarf von außen nochmal daneben absteppen.


Dann wenden und von der Innenseite her bei geöffnetem Reißverschluss die kurzen Seiten verschließen. Dabei liegt der Zipper natürlich genau mittig und bekommt bei mir kleine gefaltete Webbandstreifen aufgelegt, damit der Reißverschluss später besser aufzuziehen und zu schließen geht. Diese Kanten habe ich mit einem Streifen Schrägband bzw. Webband nochmal eingefasst. Der Schritt ist optional, man könnte auch mit Zickzack-Stich oder einer Overlocknaht versäubern. Dann alle Ecken 4 cm breit im rechten Winkel zur eben gesetzten Naht abnähen. Da hilft mir ein Geo-Dreieck zur Bestimmung der Abstände. Bis ca. 5 mm vor die eben gesetzte Naht zurück schneiden und ebenfalls wieder optional mit Schrägband/Webband einfassen (oder einfach mit Zickzack oder der Overlock versäubern). Hier die Enden des Bandes vor dem Einfassen nach innen einklappen, damit nichts ausfranst. Wenden. Fertig. 


Geht echt schnell und ohne das Einfassen mit Schrägband noch schneller. Ich kann aber leider nicht anders, es muss auch von innen schick aussehen. Watt mutt, dat mutt...

Wo eins ist, kommt auch bald ein zweites daher...

So, überzeugt? Dann mal los... Es ist recht einfach.


Stoffe: Resteverwertung von dieser Handtasche mit dem Futter aus dieser Kosmetiktasche sowie Reste vom Gitarrenkissen und beschichtete Baumwolle aus dem örtlichen Stoffladen, nicht neu, aber bislang noch unangetastet


Verlinkt bei Handmade on TuesdayCreadienstag sowie Dings vom Dienstag.

Dienstag, 4. Juni 2019

Regenbogenbody und Halstuch aus Löwen-Jersey

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung

Ganz spontan habe ich am Wochenende nach dem Schnittmuster des Regenbogenbodies und dem Reststück des Lillestoff-Löwen-Jerseys gegriffen, um für lieben Familien-Besuch ein Mitbringsel zu nähen. So ganz zwischen allen Feierlichkeiten habe ich es dann auch geschafft, den Body zu nähen, um dann am Ende festzustellen, dass ich nicht mehr genug Jersey-Drücker habe ;-(




Am nächsten Morgen dachte ich dann, "Nähst Du schnell ein Halstuch, dass passt dann auch." Da fährt der Besuch früher los, als gedacht ;o) Nun konnte ich alles in Ruhe fertig stellen und jetzt geht es ab die Post.


Weil es in Größe 74 noch etwas mühsam ist, die Bündchen als Ring anzunähen (finde ich zumindest), habe ich die Bündchen jeweils vor dem Zusammennähen der Ärmel angenäht. Die untere und obere Bündcheneinfassung wird ja sowieso so genäht. Bei den Ärmeln habe ich die Nahtzugabe dann nach dem endgültigen Zusammennähen der Seitenkanten noch einmal zur Seite gesteppt.


Richtig gut bewährt hat sich wieder das Heften mit Heftfaden vor dem Nähen der Seitenteile. So verrutscht das Bündchen nicht und es gibt keinen Versatz. Nur mit Stecknadeln schaffe ich das eigentlich nie fehlerfrei.


Das Wende-Halstuch ist nach dem Freebook von Krumme-Nadel.de entstanden. Auf die unifarbene Seite habe ich eine Applikation genäht, die ich vorab mit einem Plott bebügelt habe. Unser lieber Besuch, der beschenkt werden sollte, schwärmte nämlich von deren erstem Enkelkind als "Der Chef". So musste das unbedingt mit drauf!


Die Enden des Halstuchs habe ich noch mit Soft and Stable by Annie für die KamSnaps stabilisiert. Von den frisch gekauften Snaps hielt aber eine Seite so rein gar nicht. Auch nicht im zweiten Durchlauf. Also habe ich nach den Fotoaufnahmen die Enden doch noch mit Jersey-Drückern versehen. Echt nervig, wenn alles so schön geworden ist und am Ende hat man dann Löcher, wo keine sein sollten, wenn die Drücker nicht mitmachen *grrr*



Mir gefällt die Kombination richtig gut. Ein ähnliches Set hatte ich tatsächlich schon einmal genäht. Ist mir völlig entfallen! ;o))

Schnitt: Freebook Regenbogenbody von Schnabelina und Baby-Halstuch von Krumme-Nadel.de, bereitgestellt vom Bernina-Blog
Stoff: Löwe Bo von Lillemo für Lillestoff, damals über dawanda bezogen, Lillestoff-Bündchen sowie Sweat in Senf aus dem örtlichen Stoffladen, Jersey-Drücker und KamSnaps aus dem örtlichen Stoffladen

von hinten nochmal...

Verlinkt bei Menschen(s)kinderHandmadeonTuesday, Creadienstag und 
bei Made for Boys.




Dienstag, 27. November 2018

Ein Lämmchen-Shirt oder Trotzkopf lammfromm ;o)

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung

Nachdem ich nun für den Sohn meiner Freundin zu Anfang des Jahres einen Overall aus Lämmchenstoff genäht hatte, habe ich das Reststück zu einem lammfrommen Trotzkopf verarbeitet. Herrlich diese Wortspielerei! Den Trotzkopf habe ich noch nie genäht und ich wollte mal was Neues ausprobieren.

Für ein komplettes Shirt hat der Stoff nicht gereicht. Obwohl der Schnitt den Vorteil für Resteverarbeitung durchaus mitbringt. Die nette Verkäuferin im Stoffladen hat mir den hier benutzten Ärmelstoff vorgeschlagen. Ursprünglich hatte ich was in Dunkelblau gesucht, was es nicht gab. Dieser Stoff hier ist viel freundlicher und passt perfekt finde ich!


Natürlich habe ich auch wieder die süße Webkante aufgepatcht. Nur an einem Ärmel und dann unten am Vorderteil noch einmal. Habe kurz über das Aufnähen hinten nachgedacht. So im Sinne, wenn das Lämmchen los flitzt, kann man wenigstens lesen, dass es eins sein soll ;o)) Aber ich bin mir sicher, dass der kleine Schatz meiner Freundin im wahrsten Sinne ein Lämmchen ist.


Schnitt: Freebook Trotzkopf von Schnabelina in Größe 92
Stoff: angerauhter Sommersweat Lämmchen, damals gefunden bei dawanda, Melange-Sommersweat in Ecru sowie dunkelbeiges Bündchen aus dem örtlichen Stoffladen


Verlinkt bei Menschen(s)kinderHandmadeonTuesday und 
bei Made for Boys.

Dienstag, 20. November 2018

Löwenstark! Ein Regenbogenbody-Shirt

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung

Ja, ein Shirt. Kein Body. Weil ich nämlich gar nicht wusste, ob meine Freundin ihrem 2-jährigen Sohn überhaupt noch Bodys anzieht. In Florida ist es ja auch gar nicht so kalt. Außerdem: andere Länder - andere Sitten. Oder?


Die Größe des Kleinen war schnell übermittelt und ich habe mir aufgrund der schönen Optik des amerikanischen Ausschnittes den Regenbogenbody von Schnabelina ausgesucht. Der bereits gut für ein solches Projekt abgelagerte Löwe Bo von Lillestoff gesellte sich optisch wunderbar zu senffarbenem Bündchen. Damit das Shirt dann nicht zu nah am Körper anliegt, habe ich eine Nr. größer zugeschnitten. Die Nahtzugaben im Ausschnitts-Bereich habe ich mit dem Dreifach-Geradstich abgesteppt. Behilflich für ein sauberes Stichbild war mir mein neuer Obertransportfuß für die Nähmaschine. Ein Träumchen! An die Ärmel und am Bauch kam ebenfalls dieses superweiche Lillestoff-Bündchen zum Einsatz. 



Aus den kleinen Resten habe ich in Kombination mit senffarbenem Sweat noch ein Halstuch nach dem Freebook von Krumme-Nadel.de in der Größe für 2-jährige genäht. Auf die unifarbene Seite habe ich einen Löwenkopf mit Hilfe von Vliesofix aufgebügelt und mit Zickzack-Stich appliziert. Die Enden des Halstuchs habe ich noch mit Soft and Stable by Annie für die KamSnaps stabilisiert.



Schnitt: Freebook Regenbogenbody von Schnabelina und Baby-Halstuch von Krumme-Nadel.de, bereitgestellt vom Bernina-Blog
Stoff: Löwe Bo von Lillemo für Lillestoff, damals über dawanda bezogen, Lillestoff-Bündchen sowie Sweat in Senf aus dem örtlichen Stoffladen, KamSnaps aus meinem KamSnap-Koffer aus dem Snaply-Shop


Verlinkt bei Menschen(s)kinderHandmadeonTuesday und bei Made for Boys.


Dienstag, 30. Januar 2018

Halstuch und Baby-Lätzchen aus Reststoffen

Nachdem ich nun den süßen Schäfchen-Overall für den Sohn unserer Freundin fertig genäht hatte, lagen da noch so wunderbare Reststoffe herum, die unbedingt sinnvoll verwertet werden wollten. Was liegt da näher, als dem zu beschenkenden Kind noch ein zusätzliches Lätzchen und ein Halstuch für etwaige Sabbereien während der Zahnungsphase zu nähen?


Freebooks dafür gibt es zuhauf. Beim Halstuch habe ich auf die unifarbene Seite noch ein Schäfchen appliziert. Geschlossen wird das Halstuch wie das Lätzchen mit einem KamSnap. Die Stelle dafür habe ich beim jeweiligen Teil innen zusätzlich verstärkt.


Beim Lätzchen kam mir noch die Idee, die Baumwollstoff-Seite vor dem Zusammennähen mit der Sweat-Lage mit einer Fliege zu versehen. Es wäre sonst arg zu eintönig, fand ich. Weil ich ja mal wieder ganz fix fertig werden musste, habe ich einfach einen Rest vom dunkelblauen Kuschelsweat in Fliegenform geschnitten. Dann habe ich mittig einmal horizontal zu 2/3 knappkantig von links abgenäht. Nun einen schmalen Sweatstreifen vom Reststoff ausgeschnitten und mittig drum herum gelegt. Man kann hier auch von hinten mit ein paar Stichen fixieren, damit nichts verrutscht. Anschließend habe ich die Fliege einfach auf den Baumwollstoff gelegt und mit mehreren Nadeln fixiert, knappkantig drum herum genäht und das Mittelstück noch links und rechts vertikal abgesteppt. Find ich total super so. Der Sweat wird nicht ausfransen und daher ist er hier der ideale Werkstoff. 


Nun hoffe ich, meine Freundin und ihr Mann freuen sich über diesen kleinen Gag und natürlich können sie das Lätzchen ja auch wenden und ihrem Zwerg von der anderen Seite umbinden.



Und weil heute wieder ein Dienstag ist, verlinke ich zu anderen kreativen Werken bei Creadienstag, Handmadeontuesday und natürlich auch zu Kiddikram / Lunaju.

Dienstag, 23. Januar 2018

Schäfchen-Babyoverall Krabbelkäfa

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung

Echt Zucker, wenn man für soooo kleine Kinder nähen kann. So lange sitze ich ja noch nicht kleidungsnähend vor der Nähmaschine. Da freue ich mich richtig, wenn ich was für den kleineren Nachwuchs aus unserem Freundeskreis nähen kann.

Das Baby meiner in die USA ausgewanderten Freundin konnte ich leider noch nicht live erleben, aber ich schicke zumindest so einen kleinen persönlichen Gruß übern Teich. Meine Freundin meinte, Schäfchen wären gut, Farbe egal (außer rosa). Ein bisschen musste ich schon suchen, bis ich einen aus meiner Sicht tauglichen Schäfchen-Sweat gefunden habe.


Beim Schnitt für den Overall habe ich mich für den Krabbelkäfa von Käfachen entschieden. Genäht habe ich mit Reißverschluss und Kapuze in Größe 86/92. Im Schnitt ist ebenso die Möglichkeit für einen knöpfbaren Overall enthalten gewesen. Auch eine sehr schöne Variante, wie ich finde. Eine Möglichkeit zur Teilung für mehr Farbkontrast ist ebenso enthalten. Ich habe die Teilung nur für die Ärmel umgesetzt und noch gleich ein Stückchen der Sweat-Webkante darauf gepatcht. Da der kleine Träger ja in den USA wohnt, ist das hier ne Sache von Understanding, hihihi.


Nachdem ich mich nun endlich für einen Reißverschluss entschieden hatte, musste ich mich eine Woche lang dazu überreden, endlich einmal anzufangen. Reißverschlüsse sind ja Angstgegner bei mir. Da hilft es auch nichts, dass ich an so einigen Taschen schon mehrfach und erfolgreich einen Reißverschluss eingenäht habe. Aber noch nie an Sweat!!! Und dann auch noch ein so langer Reißverschluss.


Die Lösung vom Krabbelkäfa mit den Belegen fand ich sehr gut. Die Sicherung am Reißverschlussende fand ich nicht so doll. Daher habe ich erst einen Reißverschluss-Verstecker für das Ende angebracht und das eingeschnittene Dreieck vom Hauptstoff nach innen geklappt beim Absteppen des Reißverschlusses mit angenäht. So richtig gut ist das leider nicht geworden. Das lag aber nicht an der Idee, sondern an mangelndem Talent zur Umsetzung ;o) Meine Freundin möge mir bitte verzeihen, dass ich hier noch einmal schräg absteppen musste.



Was ich hier zum ersten Mal ausprobiert habe, war ein Kapuzenbeleg auf die gesamte Länge bzw. Breite. Bislang habe ich nur für das Rückenteil eine Streifenversäuberung vorgenommen, also zwischen Schulter und Schulter und nicht einmal rund herum. Hat mir gut gefallen und erspart mir kompliziertere Aktionen zum Ausschnitt verschönern. An den Abschlusskanten (also in beim Reißverschluss) hatte ich meine liebe Mühe und habe meinem Ehrgeiz nachgegeben und auch noch einmal aufgetrennt, als der Versäuberungsstreifen schon festgesteppt war. Irgenwie war die letzte winzig kleine Ecke beim Annähen der Kapuze doch nicht mitgefasst worden. Jetzt bin ich recht zufrieden, auch wenn ich DANN noch feststellen musste, dass die eine Kapuzenkante nicht bündig mit dem Reißverschluss abschließt. Wie konnte das denn bitte passieren?! Ich sag jetzt mal #dasmussso, weil ja der Kinnschutz so richtig schön überlappen kann. Wäre es wem aufgefallen???


Jetzt geht der Overall zusammen mit einem neuen Lätzchen auf die Reise übern Teich und kommt hoffentlich noch in den kälteren Tagen dort an. In Florida ist es ja nie wirklich lange kalt ;o))


Schnitt: Krabbelkäfa von Käfachen in Größe 86/92
Stoff: angerauhter Sommersweat Lämmchen, gefunden bei dawanda, navyblauer Jersey und grauer Wintersweat aus dem Fundus, orangefarbener YKK-Reißverschluss und Paspel aus einem örtlichen Stoffladen, hellgraues Bündchen ebenfalls aus dem Fundus


Verlinkt bei Menschen(s)kinder, HandmadeonTuesday und Kiddikram / Lunaju.