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Ja, ähm, so ganz neulich war das jetzt nicht, sondern Ende November, aber hey, es kommt auf die Perspektive an! ;o)) Das letzte Mal habe ich mich am Keramik bemalen im Februar versucht, da bin ich mit neulich schon ganz gut in der Zeit.
Meine Ma' hat sich zu Weihnachten maritime Suppenschüsseln gewünscht. Bei meinem ersten Anlauf im Oktober habe ich das zeitlich nicht mehr so geschafft. Da musste ich Kürbisse erschaffen. Damals konnte ich aber reichlich Fotos machen und mich mit meiner Mutter abstimmen, welche Schüsselform sie denn bevorzugen würde. Es gibt ja zig Möglichkeiten in unserer Tuscherei...
Ganz verliebt war ich in ein Siebdruck-Seepferdchen (ähnlich wie das hier). Ungeheuer filigran und so mystisch wie in Papas alten Büchern über Meeresungeheuer und sonstiges Seemannsgarn. Und obwohl die Schale der Wahl schon recht gerade Wände hatte, hat es mit dem Auflegen der Siebdruckfolie leider nicht ganz geklappt. Schnäutzchen und Schwanzspitze haben die Rundung nicht überstanden. Also habe ich alles abgewischt und dank der kreativen Unterstützung der Tuscherei-Inhaberin bin ich bei Anker mit Fischschwarm gelandet.
Die Farbwahl stand von Anfang an für mich fest. Das Aufregendste war jetzt nur noch, die Außenwände möglichst homogen in der entsprechenden Farbe zu bemalen. Drei deckende Schichten müssten das schon sein, um ein einheitliches Farbbild zu erhalten. Ich finde, es ist schon ganz gut geworden. Man sieht noch die Handarbeit, aber erst bei ganz genauem Hinsehen.
Könnte ich mir jetzt noch gut in Petrol für uns zu Hause vorstellen. Naja, ich hab ja Gutscheine zum Geburtstag bekommen... Da lässt sich sicher was realisieren. Freue mich jetzt schon darauf.
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Die Chobe-Bag hat mich von Anfang an fasziniert. Da konnte ich noch gar nicht nähen bzw. hatte mich noch nicht länger mit einer Nähmaschine beschäftigt. Jetzt hat es mich endlich gepackt und dank der vielen positiven Rezensionen zum Schnittmuster musste ich zugreifen. Mir schwebte ein Modell in fröhlichem Schwarz-Grau vor.
Sicherlich könnte man die Tasche in der Form auch ohne das Schnittmuster nähen. Aber ich muss sagen, auf die hilfreichen Tipps von Elke würde ich ungern verzichtet haben. Auf den Henkel bzw. Handtaschengriff bin ich besonders stolz.
Außerdem habe ich hier bis auf die Nieten wirklich nix neu gekauft. Mein Kollege hat mir lustigerweise den Tampen aus dem Baumarkt mitgebracht und wollte auch kein Geld dafür haben. Der Innenstoff ist schon gut abgelagert und durfte endlich aufgebraucht werden. Meine Winterstiefel hätte ich schon letztes Jahr wegwerfen sollen, aber das Echtleder daran hielt mich zurück. So schönes Leder und hier noch ganz kostenlos... Die Jeans wurden an sich auch nur für diesen Zweck aufgehoben, echt wahr.
Ein kleiner Wermutstropfen war nur, dass ich nicht darauf geachtet hatte, unelastischen Jeansstoff zu benutzen. Dafür habe ich dann aber die Mehrweite, die sich durchs Nähen und Absteppen ergeben hatte, am Ende weg geschnitten. So passten Vorder- und Rückenteil wieder gut zueinander.
Der Handgriff ist in Handarbeit gefertigt. Das empfohlene Jeansgarn war nicht in passender Farbe zur Hand. Also griff ich zu einem festeren Seidengarn, das ich im Hause hatte. Ich habe es gleich zweifädig vernäht, um noch mehr Stabilität zu haben, denn mein Leder war tatsächlich nicht ganz so weich, wie es vielleicht sein sollte. Eine sehr meditative Arbeit war das. Für mich schon ein Kunstwerk.
Innen habe ich noch in Eigenregie einen kleinen Schlüsselfinder integriert. Auch hier konnte ich auf meine alte Schlüsselband-Sammlung zurück greifen, um mir den kleinen Karabiner für Umme abzuzwacken. Die Innentasche aus der Hosentasche ist doch total klasse oder?! Und so easy zu nähen. Einfach eine ganz tolle Idee.
Schnitt: Chobe Bag von Elle Puls
Stoff: ausrangierte Jeanshosen in Grau und Schwarz, meine ausgedienten schwarzen Lederstiefel, Putzlappen als Einlage, Fleecerest als Einlage und 30 cm Tampen aus dem Baumarkt sowie Ösen, Nieten und SnapPap als Verzierung, Innenstoff aus meinem Fundus
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Zum Weihnachtsfest gehört bei uns - wie bei vielen anderen wahrscheinlich auch - der Besuch von Freunden mit dazu. Da kommt bei uns seit Jahren ein Teil unseres Freundeskreises zusammen. Mit Kindern natürlich. Turbulenter Trubel am Tannenbaum. Leckeres Essen. Gute Unterhaltung. Garantiert keine Missstimmung ;o))
Und obwohl wir uns ja keine Geschenke machen wollen, weil es ja schon Geschenk genug ist, beisammen sein zu können (und das ist so!), komme ich niemals nicht umhin, doch etwas mitzubringen. So habe ich dieses Jahr an Weihnachten selbst viel mit Papier gebastelt und nicht wirklich genäht. Bei mir auf dem neu erweckten Instagram-Account habe ich bisher diese Basteleien gezeigt.
Heute soll es aber um Genähtes gehen. Aus meiner Sicht kann hier jeder auch ohne Nähmaschine und auch ohne Plotter gleiches zaubern. Ich habe nämlich fix noch Schlüsselanhänger gebastelt. Zunächst nur für die Herren, denn die Damen wurden mit Naturkosmetik bedacht. Für meine Mama, meine Nachbarin und meine Cousine sind dann aber auch gleich Schlüsselanhänger entstanden.
Schlüsselbandrohlinge gibt es schon in mehreren Shops zu ergattern. Filz gibt es im Bastelladen oder in Kurzwaren- oder Stoffläden. Der Filz wird auf die Breite des Schlüsselbandrohlings geschnitten. Die Länge ist Geschmackssache. Bei den dunkelblauen Anhängern (3 cm breit) habe ich es bei 20 cm belassen. Die lilafarbenen für die Ladies habe ich in der Breite von 3 cm bei 20 cm und in der Breite von 2,5 cm bei ca. 24 cm abgeschnitten.
Mit dem Plotter habe ich mir ausgedachte Sprüche aus Plotterfolien (Flexfolie in Roségold und Flockfolie in Rot) ausgeschnitten. Natürlich könnte man sich auch einfach mit einem Motiv-Stanzer die Motive ausstanzen, wenn man keinen Plotter hat oder jemanden kennt... Sprüche und Motive werden dann entsprechend der Folien-Anleitung auf den Filz gebügelt.
Für eine schönere Optik habe ich die Kanten am Filz jeweils knapp mit einem längeren Geradstich abgesteppt. Dann den Filzstreifen einklappen, den Rohling darauf schieben, mit einem Filzrest vor der Kombizange schützen und mit der Kombizange dann den Rohling schließen. Fertig!
Total cool oder?! Für die Schlüsselanhänger habe ich dann noch passende Schächtelchen gebastelt, damit sie zum Rest der kleinen Mitbringsel passen. So sind sie erst einmal vor Staub geschützt und falls sie doch nicht gefallen, können sie bei Gelegenheit gleich weiter verschenkt werden.
Material: 2 mm Filz aus dem örtlichen Stoffladen, Plotterfolien von Happy Fabric und 30 mm sowie 25 mm Schlüsselbandrohlinge mit Schlüsselring von Snaply
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Alternativer Arbeitstitel: Mein Hilfe-bin-ich-wirklich-schon-zu-alt-dafür-Pulli? Neeeeiiiinn, natürlich nicht! ;o)) Das Glitzerband reißt sowieso alles raus und macht das Teil tauglich für jedes Alter.
Leider ist das Glitzerband gar nicht auf meinem Mist gewachsen, aber mal der Reihe nach. Der Stoff ist quasi ein Geschenk zu meinem letzten Geburtstag gewesen. Da der nächste gleich bald bevor steht, musste das ja mal umgesetzt werden. Tataaa, Hoodie!
Nein, zu schnell... Den Stoff hab ich im Januar ausgesucht, den Schnitt dann über den Rest des Jahres festgelegt. Gelandet bin ich beim Hoodie von Stoff und Stil. In der Kaufgröße Deiner, also meiner Wahl fertig auf Fleece ausgeschnitten, inkl. Nahtzugaben, das war ja mal echt eine Revolution für mich! Auspacken und loslegen, schon genial...
Meine Wahlgröße war die L, da ich nach Maßen in die Größe 44 fiel. Am Ende hab ich sowohl an den Ärmeln als auch an den Seiten noch einen Zentimeter mehr Nahtzugabe dazu gegeben, als vorgesehen war. Er fällt immernoch reichlich aus. Die Ärmel- und Saumlängen sind perfekt. Der Kopf passt in die Kapuze, so soll es sein.
Statt der Kapuzen-Ösen habe ich einfach Knopflöcher genäht. Drei Stück je Seite, damit das Glitzerband schön glitzern kann. Eingrifftaschen wollte ich haben. (Im Schnitt gibt es aber auch eine Känguruhtasche.) Dazu habe ich mir das Tutorial von PiexSu angeschaut und nochmal bei MamaHoch2 geschnökert. Die SnapPap-Dreiecke sind braun, weil mein ursprünglicher Gedanke an Bündchen eben auch senffarben war (wie einige der Dreiecke auf dem Stoff). Mann und Kinder waren aber dann für weiße Bündchen, aber das SnapPap war da schon dran getackert. Mein weißer Bündchenvorrat reichte dann nicht für den Saum. Deshalb habe ich den Hauptstoff dafür verwendet. Mit etwas mehr Länge als im Schnitt-Teil vorgesehen, da der Sweat nicht so dehnbar ist.
Tja und die Glitzerflachkordel wurde mir in einem der heimischen Stoffläden empfohlen, als ich dort mit meinen Stoffproben aufkreuzte. Die Kordelenden hab ich dort auch gleich geshoppt und bin damit wirklich sehr zufrieden. Zuerst dachte ich noch, die Kollegen laufen schreiend oder lachend vor mir davon, aber nix ist passiert. Also ist der bunte Hoodie doch alltagstauglich. Vor allem wärmend, wenn im Büro mal wieder die Heizung nicht geht...
Schnitt: Hoodie von Stoff und Stil
Stoff: Wintersweat Dreiecke designed von Fräulein von Julie (zum Beispiel von hier), weißer Jersey für das Kapuzenfutter aus dem Fundus, weißes Bündchen auch aus dem Fundus, braunes SnapPap und Glitzerband aus dem heimischen offline-Stoffladen ;o)
Tutorials für Eingrifftaschen gibt es hier bei MamaHoch2 (Textanleitung mit Fotos) und bei Piexu (Video).
In den Credits hier mein wärmster Dank der lieben Andrea (und dem lieben Michael??) für den Stoffgutschein und der lieben Martina für das wieder mal sehr spontane und kreative Fotoshooting! <3
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Jetzt hab ich voll durchgezogen. Wir haben noch gut einen Monat lang 2019 und ich hab das Mach Dein Ding 2019 Projekt mit einer Hip-Cross-Shoulder-Bag doch schon bewältigt!
Nachdem ich dann letzte Woche den Rucksack aus der 2018er Aktion fertig gestellt habe, dachte ich, es wäre ein Klacks, das 2019er Projekt gleich hinterher zu schieben. Aber nein, das Gurtband fehlte. Neues gekauft. Passt nicht, ist zu breit für die D-Ringe... Neues bestellt. Dann mit dem Schnitt gekämpft, den ich auch Dank Annas Video [von einfach nähen] zwar besser verstanden hab, aber irgendwas stimmte mit meinen Seitenteilen nicht.

Da hatte ich IMMER mindestens 1 cm zuviel Länge drin. Boah, das hat mich voll aufgeregt. Dazu kam das Piepen der endlich zu Ende gedudelten Waschmaschine, ein gesprächsbereiter Mann und das dringende Bedürfnis, mal wohin zu müssen... Grrr! Am Ende war mir das mit den Seitenteilen tatsächlich etwas schnurz, habe hier gezuppelt, dort Falten gelegt und geschoben, was das Zeug hält (bitte nicht nachmachen!!!) und nach dem Wenden hatte ich nur an zwei kleinen Stellen deutlich was auszusetzen. Ich erinnerte mich, dass mir das egal sein sollte. Wenigstens das eine Mal.
Als Innenstoff musste ich bei der Tasche zu einem anderen Baumwollstoff greifen. Der Schildkröten-Stoff vom Rucksack war leider zu weit aufgebraucht. Ich habe auch einen anderen Zipper benutzt, diesmal Reißverschlussenden angenäht und natürlich auch die seitlichen Falten.
Beim Verschluss habe ich auf Annas Idee zurück gegriffen und mir an der einen Gurtbandseite einen Karabiner befestigt. Vermutlich werde ich die Tasche eher cross tragen, als auf der Hüfte.
Diese Tasche ließ sich zwar erheblich schneller nähen, weil ja auch nicht unbedingt verstärkt werden muss. Aber so bald habe ich da keine Lust mehr drauf. Jetzt bin ich gespannt, wie alltagstauglich sie ist...
Schnitt: Freebook Mach Dein Ding 2019 Cross-/Hip-Bag von der Initiative Handarbeit
Anleitungsunterstützung: Nähvideo von Anna von einfachnähen
Stoff: Dry Oilskin midnight von Merchant and Mills (UK), Baumwollstoff mit Dreiecke blau auf Creme von Snaply
Zubehör: Gurtband, Reißverschluss, Zipper, D-Ring, Karabiner von Snaply
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Ich bin ja so ein bisschen ein Spätzünder. War schon in der Schule so... Daher nähe ich wohl auch den Mach Dein Ding 2018 Rucksack erst Ende 2019. In Kürze schiebe ich aber dann die Hip-Cross-Shoulder-Bag von der Mach Dein Ding 2019 Aktion hinterher.
Ganz toll fand ich ja die Form und die vielen schönen Nähbeispiele des Mach Dein Ding 2018 Rucksacks, veröffentlicht von der Initiative Handarbeit. Kostenlos und schön, das gibt es nicht so häufig. Da kann man sich lockerer ausprobieren.
Doch ich muss auch sagen, dass ohne die Video-Anleitung von Anna von einfachnähen bestimmt nicht gut zurande gekommen wäre. Die bebilderte Anleitung war mehr oder weniger Weiß-auf-Weiß. Dank Anna war das Nähen aber so kein Problem für mich.
Der Außenstoff ist ein Dry Oilskin von Merchant and Mills (UK) in Farbe midnight, der Innenstoff ein Baumwollstoff von Snaply. Alle Accessoires wollte ich gern in Roségold haben. Einzig das Gurtband ist farblich nicht ganz so gut getroffen.
Zuschnitt-Teile: unendlich viele ;o)) Aber das muss so. Ist auch nicht schlimm. Da ich von den vielen Schnitt-Teilen nichts durcheinander bringen wollte, habe ich diese immer stapelweise mit einem Stein beschwert gelagert. Die Einlagen habe ich nach dem Zuschneiden auf den entsprechenden Schnittteilen befestigt (bebügelt oder aufgesteppt).

Die Außentaschenteile sollten lt. Anleitung mit Tascheneinlage / Vlieseline S320 verstärkt werden. Ich habe erst einmal gesucht, ob man Dry Oilskin überhaupt verstärken muss und ob man es kann. Die meisten gewonnenen Erkenntnisse besagten, nur das Oilskin light verstärken, aber nicht bebügeln. Und dass man Dry Oilskin weder bügeln noch mit Vlieseline verstärken muss oder sollte. Ich hab es doch getan. So. Zuerst an den ganz kleinen Teilen ausprobiert, für gut befunden und dann weiter gemacht. Ganz wichtig war das feuchte Tuch darüber. Als dieses schon recht trocken war, hat das Vlies nicht mehr gehaftet. Mein Bügeleisen habe ich auf Stufe ** betrieben. Das hat gut funktioniert. Damit habe ich auch die Knicke im Dry Oilskin etwas geglättet - vor dem Verstärken natürlich.

Die seitliche Flaschen-Tasche habe ich oben mit einem Tunnel genäht, um dann ein Gummiband einzuziehen. So legt sie sich oben schön an und klafft nicht so auf. Ein Druckknopf hätte es auch getan. Meiner Meinung nach in Roségold. Hatte ich aber nicht. Nur schwarze und da kam mir das Gummiband in den Sinn. Schwarze KamSnaps habe ich dann für die seitlichen Falten verwendet. Anna weist in ihrem Video auch auf diese Möglichkeit hin.
Die Steppungen für das Rückenteil und die innere Trennwand habe ich frei Schnautze einmal senkrecht und dann im 45°-Winkel schräg zulaufend vorgenommen. Stichlänge 3 fand ich praktisch. Genauso praktisch ist dabei beim Patchwork-Lineal, mit dem sich Abstände und Winkel gut abtragen lassen.
Einen Karabiner als Schlüsselfinder habe ich zusätzlich im vorderen großen Fach integriert und außerdem Reißverschluss-Blenden für die großen Fächer angenäht. Schaut professioneller aus, nervt aber manchmal in den Rundungen, wenn der Rucksack recht voll gepackt ist.
Nach dem Zeitrahmen fragt mich besser keiner. Es waren mehrere späte Feierabende, aber dafür ganz entspannt und immer nur schrittweise. Das von Hand Einnähen des Futters hat mindestens zwei Stunden gebraucht, dabei bin ich aber zumindest mal in den Genuss des Fernsehprogramms gekommen. Krimiserien vom BBC bekäme ich sonst nie zu Gesicht ;o)
Schnitt: Freebook Mach Dein Ding 2018 Rucksack von der Initiative Handarbeit
Anleitungsunterstützung: Nähvideo von Anna von einfachnähen
Stoff: Dry Oilskin midnight von Merchant and Mills (UK), Baumwollstoff mit Schildkröten Creme-Blau von Snaply
Zubehör: Gurtband, Reißverschluss, Zipper, D-Ringe, Karabiner, Vlieseline S320, Soft and stable ... alles von Snaply, SnapPap und Kunstleder für die Label aus dem Fundus
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Für uns alle hatte ich im letzten Winter schon Sweatstoffe eingekauft, um viele kuschelige Hoodies zu nähen. Gut, dass ich jetzt schon dazu komme, sie zu vernähen. Mein Sohn hatte jüngst genau diesen Wunsch:
Pulli mit Kapuze und Durchgreiftasche. Oben dunkelblau, vorn und hinten grün. Wir haben dann gemeinsam entschieden, die blaue Kapuze in einer dunkelblauen Passe einzufassen.
Bündchenstoff in dem Grün hatte ich leider nicht, ein ähnlich grüner tat es jetzt auch. Ebenso bei dem Dunkelblau für die Ärmel. Die dunklen groben Fertigbündchen gefielen meinem Sohn nicht wirklich, hätten aber super zum Kapuzenfutter gepasst. Naja, er soll es ja auch tragen wollen. Also habe ich von dem dunkelblauen Ärmelstoff Bündchen zugeschnitten und vernäht.
Auf Knöpfe an der Kapuze wollte der Hoodie-Designer leider verzichten. Wir können ja noch nachrüsten, sag ich mir... Der Grundschnitt war übrigens der Hoodie Edi, den ich im Frühjahr schon aus einem schönen weichen Strickstoff genäht hatte - in einer Kragen-Variante.
Mit der Anleitung haderte ich ja wieder so ein bisschen. Die Fotos sind teils zu dunkel, unscharf oder Ton-in-Ton, dass man gar nicht erkennen kann, wo man jetzt nähen soll. Gerade der Knackpunkt Kapuzeneinsatz vorn stieß mir wieder auf. Ich muss mir da mal für die nächste Variante etwas einfallen lassen. Bauchtasche und Armpatches sind zwar als Schnitt-Teile vorhanden, werden in der Anleitung aber überhaupt nicht beschrieben. Anfängertauglich geht anders.
Mit dem Ergebnis ist der Herr Sohn aber doch sehr zufrieden. Wir warten jetzt mal auf echt kaltes Wetter ;o))
Schnitt: Hoodie Edi von Lolletroll, geändert mit Passe, genäht in Gr. 140
Stoff: Uni Sweatstoffe vom Nähstoffreich, Bündchen aus dem Fundus
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