Sonntag, 7. August 2016

Brauche ich eine HipBag... oder Hüft-Tasche?

Aber ja doch, brauche ich. Vor allem im Urlaub, hab ich mir so eingeredet. Früher hieß das ja Gürteltasche, aber das darf man sicher heute nicht mehr so sagen ;o))

Nunja, bei zunehmenden Rad-Ausflügen mit den Kindern mit Pause beim Eismann ist es natürlich schön, wenn man nicht ständig seine voll gefüllte Handtasche mitschleppen muss. Macht sich auf dem Rad oder auf kleineren Ausflügen ja auch irgendwie schlecht.

Das Design der Schnabelina HipBag gefiel mir schon zu Beginn meiner ersten Näh-Schritte. Und neulich, auf dem örtlichen Flugplatzfest stach mir sogleich ein solches, buntes Exemplar ins Auge. Ach ja... da war ja was. Und stand noch gar nicht auf der ToDo-Liste, sowas! Also muss es schnell gehen. Ja nun, von Idee bis Umsetzung 7 Tage.. Gilt das noch als schnell? Hätte wie immer schneller sein können, aber das Gurtband fehlte am Schluss.

So richtig bunt habe ich mich wieder nicht getraut. Erstmal klein anfangen, Musterstück, Prototyp und so. Außerdem sollte es ja für mich sein, also möglichst zu allem tragbar und dann doch nicht so auffällig.

Ich habe die HipBag nach Schnabelinas Freebook in normaler Größe genäht. Bei der Innenausstattung habe ich natürlich das volle Programm gewählt: Reißverschlusstasche, Schlüsselfinder, Kartentasche, jepp, so muss das sein! Außerdem habe ich zum ersten Mal eine Paspel erstellt und vernäht und bin leidlich zufrieden. Ich muss das mal mit einer Kauf-Paspel vergleichen.

Die kleinen Näh-Unfälle habe ich gekonnt versteckt - hoffe ich. Ich zähle mal auf, denn ich bin ja bekennend unperfekt:

- Aufsatztasche nicht mittig aufgenäht, also mit Webband daneben abgelenkt.
- Endlosreißverschluss zu kurz abgeschnitten und dann auch noch zu weit in die Reißverschluss-Öffnung verschoben, so dass sich der Verschluss hätte öffnen können, also wieder ein Stückchen Webband draufgesetzt.
- Innen das Gleiche nochmal...
- Naja und die Paspel ist durch die Raffung der Aufsatztasche auch nicht so perfekt, aber hey, Prototyp, ne?! So sieht es aus, wie gewollt zufällig gestyled.

Das Gurtband habe ich dann selbst gefertigt, denn ich wollte es farblich passend (und doch etwas bunter).

Bin gespannt, wann mein Tochterkind aufschreit und auch eine will ;o)


Die Mickey-Mouse-Tasche vor dem Wenden



Innen 2 Kartenfächer, 1 Reißverschlusstasche & Karabiner




Kommentare:

  1. Eine sehr hübsche Kreation, die vielen Kleinigkeiten und auch das Gurtband ist super gelungen.
    Gabi

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