Der Newsletter zur Veröffentlichung des Schnittes der Tasche L.A. hat mich sofort gefesselt. Der Schnitt war mal ganz was anderes, obwohl ich mich schon an die Sew-together-Bag erinnert fühlte. Die wollte ich auch schon immermal genäht haben...
Was ich gut fand war die Art des Nähens, die Form der Öffnung, die Varianten, die möglich sind, die Kombinationsfreudigkeit, die sich hier stillen lassen kann.
Was mich verwundert hat, waren Verweise in der Anleitung zu Stellen, die nicht passten. Die Art des Annähens der Reißverschlusseinfassung fand ich auch nicht ideal. Da ich kein blutiger Anfänger mehr bin, habe ich sehr viel geheftet, das hat geholfen, damit sich nichts verschiebt. Der gewählte Jeansstoff war vielleicht auch etwas zu fest, dass es doofe Knubbel an den kurzen Enden des Reißverschlusses gab.
Um die Stoffe der Schultüte noch einmal gänzlich aufzugreifen, habe ich aus den Pinguinen nach EPP-Methode kleine Hexies auf Filz genäht und diese im anschluss per Hand auf dem Außenstoff befestigt. Falls die Tasche dann doch nichts für das Schulkind ist, wird die Mutti vielleicht ein Erbarmen haben und das gute Stück dann ohne Hexies nutzen wollen. Die kann man dann noch gut abtrennen...
Die kleinen Holzkugeln hatte ich noch im Schrank und mit passender Acrylfarbe bemalt, damit sich die Zipper besser fassen lassen. Und etwas Gebamsel kann ja auch nie schaden ;o)
Schnitt: Tasche L.A. von Elle Puls
Stoff: alte Jeans, Reste von der Schultüten-Herstellung, Reißverschluss aus dem örtlichen Stoffladen
Verlinkt bei Creadienstag, Handmade on Tuesday sowie Dings vom Dienstag.

















































