Sonntag, 22. Oktober 2017

Tunika Valessia aus Webware

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung

Endlich geschafft! Es ist gerade mal erst sechs Monate her, da hab ich meiner lieben Verwandten eine Bluse für ihr Töchterlein aufgeschwatzt. Und ZACK!, nur sechs Monate später ist sie auch schon fertig. ;o)) Jaja, so ist das immer mit den Traumzielen...

Aber ich freue mich über diese Webwaren-Valessia mindestens genauso wie über die aus Jersey, die mein Töchterlein glücklicherweise immernoch trägt. Sie wachsen ja wie Unkraut, die Kleinen...



Zum Thema: die Webwaren-Variante der Tunika Valessia basiert auf einem anderen Schnitt, als die Jersey-Valessia. Beides ist aber im eBook enthalten. Genäht wird erwartungsgemäß auch anders und da hatte ich so meine Problemchen mit dem Verständnis. Bei den Bändern zum Schnüren fing es an, bei der Schulternaht ging es weiter... Mein Dampfbügeleisen war diesmal mein liebster Freund.



Abgesetzt habe ich mit einem rosafarbenen Volant aus Batist (knittert leider ganz schrecklich) und diesen habe ich mit einer 4 cm breiten Baumwoll-Zierspitze von Namijda abgeschlossen.



Für die lange Armversion habe ich einfach den 7/8-Ärmel auf die gewünschte Länge verlängert, denn im Schnitt ist nur die Version für kurze Puffärmel und für 7/8-Ärmel enthalten. Das stellt aber kein Problem dar.

Weil ich nochmal etwas Farbkontrast herstellen wollte, habe ich die Ärmelenden mit außen liegenden Belegen aus dem rosafarbenen Batist versäubert. Den Batist habe ich vorher mit Vliesline H180 verstärkt.



Auch der letzte Rest rosafarbene Häkelspitze fand so seine ruhmreiche Verwendung. Da ich leider das vordere Rockteil um 90° gedreht zugeschnitten hatte, musste ich vor - oh Wunder - gar nicht einrüschen. Es passte wunderbar. Die Seitenlängen waren dann aber so komisch lang? Warum nur? Da musste ich links und rechts noch einen Keil für die Weite einsetzen, alles kürzen und anpassen. Dann sah das doch irgendwie nicht so passig aus, vorne alles glatt, hinten gerüscht. Also habe ich im Nachgang noch ein Framilon-Band unter Zug unter der Überdeckung der Häkelspitze festgenäht. 



Der hintere Schlitz gefiel auch so rein gar nicht. Der Stoff klaffte viel zu weit auseinander. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ich von innen beidseitig eine (andere) Wäschespitze als Sichtschutz festnähe. Das habe ich per Hand gemacht, denn die Naht sollte von außen nicht sichtbar sein. Ist gelungen, würde ich meinen. Das nächste Mal dann gleich anders.


Schlitz vor der Anpassung

Schlitz mit unsichtbar vernähter Spitze

So ist die Tunika festlich, aber ebenso auch alltagstauglich. Entzückend, aber nicht zu sehr. (oder doch?)

Hach ja, ein paar Valessias müssen noch entstehen, bevor die Tochterkinder den Schnittgrößen entwachsen sind. Mein Tochterkind war jedenfalls so lieb, mir einmal wieder Modell zu stehen ;o)




Schnitt: Valessia von Schnittgeflüster
Stoff: Baumwolle grau-rosa gepunktet (Lagerware) und rosa Batist aus dem örtlichen Stoffladen, Wäschespitze in Weiß von Namijda, Framilonband und Häkelspitze aus dem Bestand



Verlinkt bei Made4Girls und KiddiKram/Lunaju.

Kommentare:

  1. Hach, Spitze, Rüschen und wallende Teile!
    Das ist für mich als Jungenmama immer wieder schön anzusehen. Auf so ein tolles Teil kann man oder Mädchen auch schon mal etwas länger warten, würde ich meinen ;-)
    Echt schön geworden, auch wenn es doch recht aufwendig war.
    Schöne Grüße von Priska

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    1. Ja Du, ich bin auch ganz froh, dass ich solche Chichi-Teilchen nähen darf. Bestimmt gibt es bei Euch im Freudes- und Bekanntenkreis auch ein kleines Mädchen, das Du mit solchem Tüddelkram beglücken darfst.
      Aufwändig wurde dieses Teil hier ja nur, weil ich falsch zugeschnitten hab ;o)) Aber es stimmt, für Mädchen kann man schon viel aufwändiger und kreativer nähen, als für Jungs. Dort muss man dann mit Paspeln, Teilungen, Taschen und Kragen alles wieder rausholen.
      Lieben Dank also und herzliche Grüße,
      Stef

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