[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung]
Nun ist es auch mir passiert... Ich habe mich dem Else-Hype ergeben. Lange habe ich nicht verstanden, dann widerstanden und nun bin ich umgefallen. Es ging einfach nicht anders. Ich musste herausfinden, ob dieser minimalistische, aber doch so stylische Schnitt auch jemandem steht, der Größe 44 nähen muss ;o)
Er tut es. So. Muss ja schon allein wegen des Stoffes. Selbigen hat mein Mann mir nämlich im Urlaub ausgesucht! Unglaublich aber wahr. Doch ich denke, er wollte nur sich selbst schützen, damit ich nicht wieder - in seinen Augen - zu solch' bunt gemusterten Stöffchen greife. Was ich natürlich trotzdem tue, ihr werdet's schon sehen!
Bei 7 angebotenen Möglichkeiten sich die eine herauszupicken, die dann die Else Nummer 1 werden soll... Gar nicht so einfach. Diese reichliche Auswahl hat mir trotzdem eine eigene Version abverlangt. Es ergibt sich hier also eine Mischung aus U-Boot-Ausschnitt mit Beleg von Else Black, überlangem Arm von That's Else und den mäßig weiten Rock ohne Bündchen, den es bei keiner Else in der Form gibt. Ich habe mir also meine ganz eigene, meine E1SE geschaffen.
Die Belege habe ich wie vorgegeben mit Vlieseline verstärkt, hatte aber keine dehnbare zur Hand und so habe die normale H180 genommen. Da habe ich keine Beanstandungen. Auch die Verarbeitung mit der Unternaht am Beleg funktionierte wunderbar. Die Schulternähte der Belege sind noch unsichtbar am Oberstoff fixiert und nix wandert hoch. Das kommt dann wahrscheinlich auf die Stoffart an. Bei meinem Sommershirt No. 4 habe ich sogar mehrmals von außen abgesteppt, damit der Beleg nicht immer hochkrabbelt. Aber es handelte sich dort auch im Viskosejersey...
Im Rücken war mir etwas zuviel an Stoff, daher habe ich dank der stets hilfreichen Tipps von Manu's Blog Emilea die Seiten etwas abgenäht. Die Weite des Vorderteils fand ich aber ganz in Ordnung , also habe ich - nachdem ich die Seiten nur geheftet hatte - das Rückenteil einfach weiter in die Nahtzugabe geschoben und beim Vorderteil im richtigen Abstand zum Stoffrand genäht. Beim Rückenteil ist entsprechend mehr Nahtzugabe stehen gelieben. Stehen geblieben deshalb, weil ich wieder nur geheftet habe. Erst nach zufrieden stellender Anpassung habe ich mit der Ovi alles komplett zusammen genäht.
Die Ärmel finde ich ganz schön eng, aber noch brauchbar. Überlang ist schön, rafft sich gleich am Handgelenk und bleibt erstmal unversäubert. Dabei hatte ich gedacht, dass die Größe 44, die ja von der Oberweite ausgehend als Vorgabe galt, mehr als ausreichen würde. Die nächste Else kommt bestimmt. Meine E1SE seegrün darf mich nun durch diesen Herbst begleiten.
Schnitt: Else von Schneidernmeistern (bei Makerist, dawanda, Alles für Selbermacher...)
Stoff: Sommerjersey lindgrün/seegrün-meliert aus Stof-Sycenter Videbaek, DK
Was und vor allem WANN wird wohl meine nächste EL2E? Ich hätte eine aus Viskose-Jersey in Mitternachts-Lila im Blick... *seufz* EL2E midnight also ;o))
Verlinkt bei Me Made Mittwoch und der diesjährigen Elsenherbst-Linkparty.
Mittwoch, 11. Oktober 2017
Freitag, 6. Oktober 2017
Die Hirsch Heinrich Tasche
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Als Bine auf ihrem Blog "was eigenes" nach ihrem Schnitt zum Leseherz auch noch einen Einkaufsbeutel namens Heinrich veröffentlichte, war ich sofort begeistert. Denn zufällig wünschte sich meine Mama gerade eine neue Einkaufstasche im Stil eines Beutels. Und genau zu diesem Zeitpunkt brachte Lila Lotta Design/Swafing die neue Forest-Kollektion heraus. Herbstliche Tier-Designs in wunderschönen Farbabstimmungen.
Ich als DDR-Kind fühlte mich sofort beim Klang des Namens Heinrich an die schöne Tiergeschichte vom Hirsch Heinrich erinnert. Heinrich muss ein Hirsch werden und anders herum. Meine Mama sah das auch so und begeisterte sich auch sofort für den Autum Forest-Sweat mit den teetrinkenden Hirschen und Rehen auf blauem Untergrund. Doof nur, dass es das Design nur als Sweat-Variante und nicht als Baumwoll-Variante gab...
Nach ein bisschen Recherchearbeit konnte ich glücklicherweise das GO geben, denn nun habe ich den Sweat mit Vlieseline H180 verstärkt, so dass dieser sich nicht bei prall gefülltem Beutel allzu sehr ausdehnt. Zudem habe ich einen Baumwollstoff als Innenfutter gewählt, so dass zusätzliche Festigkeit garantiert war. Die Träger habe ich von 50 cm auf 65 cm verlängert, da meine Mama etwas größer als der Durchschnitt ist ;o)
Dieser Taschenschnitt ist natürlich fix genäht. Immer wieder erwischte ich mich bei Pausen, wo ich versonnen die Rehchen und Hirsche streichelte. Einfach Zucker! So haben wir jetzt hier eine Hirsch-Heinrich-Statement-Tasche. Sie wird hoffentlich oft (aber vielleicht nicht zu oft? ;o)) zum Einkaufen ausgeführt. Ich persönlich würde sie ja lieber auf die Couch zum Kuscheln mitnehmen.
Schnitt: Freebook Beuteltasche Heinrich von Bine / was eigenes
Stoff: Sommersweat Forest Autumn von Lila Lotta Design / Swafing (über dawanda), Vlieseline H180 und Baumwollstoff ÜBERKARO "KUNI" (über dawanda)
Buch: Hirsch Heinrich gibt's noch gebraucht im Handel - es lohnt sich!
Verlinkt bei TT - Taschen und Täschchen.
Als Bine auf ihrem Blog "was eigenes" nach ihrem Schnitt zum Leseherz auch noch einen Einkaufsbeutel namens Heinrich veröffentlichte, war ich sofort begeistert. Denn zufällig wünschte sich meine Mama gerade eine neue Einkaufstasche im Stil eines Beutels. Und genau zu diesem Zeitpunkt brachte Lila Lotta Design/Swafing die neue Forest-Kollektion heraus. Herbstliche Tier-Designs in wunderschönen Farbabstimmungen.
Ich als DDR-Kind fühlte mich sofort beim Klang des Namens Heinrich an die schöne Tiergeschichte vom Hirsch Heinrich erinnert. Heinrich muss ein Hirsch werden und anders herum. Meine Mama sah das auch so und begeisterte sich auch sofort für den Autum Forest-Sweat mit den teetrinkenden Hirschen und Rehen auf blauem Untergrund. Doof nur, dass es das Design nur als Sweat-Variante und nicht als Baumwoll-Variante gab...
Nach ein bisschen Recherchearbeit konnte ich glücklicherweise das GO geben, denn nun habe ich den Sweat mit Vlieseline H180 verstärkt, so dass dieser sich nicht bei prall gefülltem Beutel allzu sehr ausdehnt. Zudem habe ich einen Baumwollstoff als Innenfutter gewählt, so dass zusätzliche Festigkeit garantiert war. Die Träger habe ich von 50 cm auf 65 cm verlängert, da meine Mama etwas größer als der Durchschnitt ist ;o)
Dieser Taschenschnitt ist natürlich fix genäht. Immer wieder erwischte ich mich bei Pausen, wo ich versonnen die Rehchen und Hirsche streichelte. Einfach Zucker! So haben wir jetzt hier eine Hirsch-Heinrich-Statement-Tasche. Sie wird hoffentlich oft (aber vielleicht nicht zu oft? ;o)) zum Einkaufen ausgeführt. Ich persönlich würde sie ja lieber auf die Couch zum Kuscheln mitnehmen.
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| Sooo viel Platz! |
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| Ein ganzer Ordner passt bequem rein |
Schnitt: Freebook Beuteltasche Heinrich von Bine / was eigenes
Stoff: Sommersweat Forest Autumn von Lila Lotta Design / Swafing (über dawanda), Vlieseline H180 und Baumwollstoff ÜBERKARO "KUNI" (über dawanda)
Buch: Hirsch Heinrich gibt's noch gebraucht im Handel - es lohnt sich!
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Dienstag, 3. Oktober 2017
Pusteblumengeschenk zum Hochzeitstag
Kennt Ihr das auch? Man nimmt sich vor, ein ganz bestimmtes Geschenk für jemanden zu basteln, schafft es denn aber nicht rechtzeitig zum Termin, weil man einfach keine Zeit aufbringen konnte? So erging es mir letztes Jahr jedenfalls zur Hochzeit meiner Freunde. An Ideen mangelt es mir ja eigentlich nie. Aber zuweilen an Gelegenheiten...
Nun konnte ich aber meine Idee zum ersten Hochzeitstag meiner Freunde fertig stellen. Ich habe genau aufgepasst und bin meinem Mann beim Rasen mähen in diesem Frühjahr immer zuvor gekommen ;o)
Das Glas mit den DIY-Wunscherfüllern fiel mir (wo auch sonst?) bei pinterest ins Auge. Soooo süß! Pusteblumen mit ihrer filigranen Struktur können mich ja in jeder Form begeistern. So war ich dann auch fasziniert, dass das mit dem Einschichten in ein Einweckglas tatsächlich gut funktioniert hat.
Die Pusteblumenkugeln habe ich einzeln gepflückt und nicht mehr als zwei bis drei Stück auf einmal in das Glas gelegt. Das Glas stand leicht geöffnet an einem luftigen Platz bis es ganz gefüllt war. Ich hatte einfach Bedenken, ob sich nicht nach vollständigem Füllen und Schließen evtl. Schimmel bilden könnte.
Das Schild habe ich dann geschrieben, ausgedruckt, mit der Zackenschere ausgeschnitten und aufgeklebt. Jetzt werde ich noch ein weißes Organza-Bändchen (vielleicht noch mit Perlen dran?) drum herum wickeln und dann darf das Glas endlich verschenkt werden.
Verlinkt bei Creadienstag.
Nun konnte ich aber meine Idee zum ersten Hochzeitstag meiner Freunde fertig stellen. Ich habe genau aufgepasst und bin meinem Mann beim Rasen mähen in diesem Frühjahr immer zuvor gekommen ;o)
Das Glas mit den DIY-Wunscherfüllern fiel mir (wo auch sonst?) bei pinterest ins Auge. Soooo süß! Pusteblumen mit ihrer filigranen Struktur können mich ja in jeder Form begeistern. So war ich dann auch fasziniert, dass das mit dem Einschichten in ein Einweckglas tatsächlich gut funktioniert hat.
Die Pusteblumenkugeln habe ich einzeln gepflückt und nicht mehr als zwei bis drei Stück auf einmal in das Glas gelegt. Das Glas stand leicht geöffnet an einem luftigen Platz bis es ganz gefüllt war. Ich hatte einfach Bedenken, ob sich nicht nach vollständigem Füllen und Schließen evtl. Schimmel bilden könnte.
Das Schild habe ich dann geschrieben, ausgedruckt, mit der Zackenschere ausgeschnitten und aufgeklebt. Jetzt werde ich noch ein weißes Organza-Bändchen (vielleicht noch mit Perlen dran?) drum herum wickeln und dann darf das Glas endlich verschenkt werden.
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Montag, 25. September 2017
Maritimer Streifenlook für den Hoodie Himmlischer Vince
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Recht häufig finde ich Beiträge von Bloggerinnen zum Thema #Streifenliebe. Ja, was ist denn da so tolles dran, dachte ich mir? Wie der Zufall es wollte, konnte ich mich nun selbst an einem Streifen-Look versuchen. Genäht habe ich nach dem Hoodie-Schnitt "Himmlischer Vince" von Himmelblau. Der Teenager-Sohn meiner Freundin hat sich den Schnitt und den Stoff dazu selbst ausgewählt, ich hatte die Ehre, mich an diesem Teil nähtechnisch zu versuchen.
Der Lillestoff-Strick in Navy-Creme trifft dabei auch meinen Geschmack. So weich und fluffig und eine so tolle Optik. Linke oder rechte Seite - beide soo schön! Die Wahl fiel bei uns auf die linke Seite. Der Hoodie durfte ganz einfach ohne Taschen genäht werden. Es wurde ein Loopkragen ohne Kordel oder Ösen gewünscht.
Meine Problemchen hatte ich ja so beim Zuschneiden mit dem Strickstoff... Der hatte sich beim Vorwaschen und Trocknen derart verzogen, dass ich erstmal googlen musste, was ich da nun tun kann. Das Vorderteil war bereits mit Ziehen und Zuppeln ausgeschnitten, aber Weitermachen war mir einfach zu heiß. Also Webkanten aufeinander legen, zusammen heften und nochmal ab in die Maschine. Dann liegend und nochmal zurecht gezogen großflächig (Fliesenfußboden mit Fußbodenheizung) getrocknet. Jetzt war alles schick und bereit zum weiteren Zuschnitt.
So kommt es nun, dass sich beim Hoodie von hinten super passig die Streifen treffen und vorn halt nicht so. C'est la vie! Ich lerne daraus. So ein Streifenstoff stellt ja richtig Ansprüche, da muss man echt penibel arbeiten. Ich weiß noch nicht so wirklich, ob ich das öfter brauche ;o)) Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Aus dem winzig kleinen Rest habe ich natürlich noch einen Loop für meine Freundin genäht. Denn sie hätte den Stoff am liebsten gleich für ein Kleid behalten... Nun können die beiden wenigstens im kleinen Partnerlook gehen.
Natürlich musste ich vor der Übergabe auch mal reinschlüpfen und siehe da, der Effekt der Streifenliebe fing an, einzusetzen... Ach du meine Güte, nicht auch das noch! Ich versuche nun, zur Selbstbeherrschung zurück zu finden...
Verlinkt bei Made For Boys.
Schnitt: Hoodie Himmlischer Vince von Himmelblau
Stoff: Lillestoff Bio Double Face Strickstoff navy-creme
Recht häufig finde ich Beiträge von Bloggerinnen zum Thema #Streifenliebe. Ja, was ist denn da so tolles dran, dachte ich mir? Wie der Zufall es wollte, konnte ich mich nun selbst an einem Streifen-Look versuchen. Genäht habe ich nach dem Hoodie-Schnitt "Himmlischer Vince" von Himmelblau. Der Teenager-Sohn meiner Freundin hat sich den Schnitt und den Stoff dazu selbst ausgewählt, ich hatte die Ehre, mich an diesem Teil nähtechnisch zu versuchen.
Der Lillestoff-Strick in Navy-Creme trifft dabei auch meinen Geschmack. So weich und fluffig und eine so tolle Optik. Linke oder rechte Seite - beide soo schön! Die Wahl fiel bei uns auf die linke Seite. Der Hoodie durfte ganz einfach ohne Taschen genäht werden. Es wurde ein Loopkragen ohne Kordel oder Ösen gewünscht.
Meine Problemchen hatte ich ja so beim Zuschneiden mit dem Strickstoff... Der hatte sich beim Vorwaschen und Trocknen derart verzogen, dass ich erstmal googlen musste, was ich da nun tun kann. Das Vorderteil war bereits mit Ziehen und Zuppeln ausgeschnitten, aber Weitermachen war mir einfach zu heiß. Also Webkanten aufeinander legen, zusammen heften und nochmal ab in die Maschine. Dann liegend und nochmal zurecht gezogen großflächig (Fliesenfußboden mit Fußbodenheizung) getrocknet. Jetzt war alles schick und bereit zum weiteren Zuschnitt.
So kommt es nun, dass sich beim Hoodie von hinten super passig die Streifen treffen und vorn halt nicht so. C'est la vie! Ich lerne daraus. So ein Streifenstoff stellt ja richtig Ansprüche, da muss man echt penibel arbeiten. Ich weiß noch nicht so wirklich, ob ich das öfter brauche ;o)) Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Aus dem winzig kleinen Rest habe ich natürlich noch einen Loop für meine Freundin genäht. Denn sie hätte den Stoff am liebsten gleich für ein Kleid behalten... Nun können die beiden wenigstens im kleinen Partnerlook gehen.
Natürlich musste ich vor der Übergabe auch mal reinschlüpfen und siehe da, der Effekt der Streifenliebe fing an, einzusetzen... Ach du meine Güte, nicht auch das noch! Ich versuche nun, zur Selbstbeherrschung zurück zu finden...
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Schnitt: Hoodie Himmlischer Vince von Himmelblau
Stoff: Lillestoff Bio Double Face Strickstoff navy-creme
Sonntag, 17. September 2017
Ein Zuckerhut-Beanie als Resteverwertung
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Resteverwertung ist hier groß im Kommen. Schließlich will ich nicht ständig die Mini-Stapel Jerseys immer von links nach rechts räumen müssen. Außerdem wird der geringe Schrankplatz für neue Stoffe benötigt! Zumindest dem beere-farbenen Jersey habe ich ein Ende mit dieser Beanie bereitet (oder heißt es mit diesem Beanie?). Grundlage war das Freebook-Schnittmuster Zuckerhut von der Zuckerwolkenfabrik.
Ganz toll ist hier wieder, dass die Nahtzugaben (außer an den Teilungskanten) im Schnittmuster inklusive sind. Der Schnitt wurde auch an beiden Kinderköpfen ausprobiert und ich kann sagen, er fällt passgenau aus. So soll es sein.
Dem Tochterkind gefällt es. Da sie auch einen Hang für Blautöne hat, ist die Innenmütze aus hellblauem Jersey genäht. So kann sie wenden, wie sie gerade lustig ist.
Für den "Kleinen" mache ich auf Wunsch noch eine mit Schirm. Die stelle ich dann später vor.
Schnitt: Freebook Zuckerhut von der Zuckerwolkenfabrik
Stoffe: Reste von der Tunika Valessia
Verlinkt bei Made4Girls und KiddiKram/Lunaju.
Resteverwertung ist hier groß im Kommen. Schließlich will ich nicht ständig die Mini-Stapel Jerseys immer von links nach rechts räumen müssen. Außerdem wird der geringe Schrankplatz für neue Stoffe benötigt! Zumindest dem beere-farbenen Jersey habe ich ein Ende mit dieser Beanie bereitet (oder heißt es mit diesem Beanie?). Grundlage war das Freebook-Schnittmuster Zuckerhut von der Zuckerwolkenfabrik.
Ganz toll ist hier wieder, dass die Nahtzugaben (außer an den Teilungskanten) im Schnittmuster inklusive sind. Der Schnitt wurde auch an beiden Kinderköpfen ausprobiert und ich kann sagen, er fällt passgenau aus. So soll es sein.
Dem Tochterkind gefällt es. Da sie auch einen Hang für Blautöne hat, ist die Innenmütze aus hellblauem Jersey genäht. So kann sie wenden, wie sie gerade lustig ist.
Für den "Kleinen" mache ich auf Wunsch noch eine mit Schirm. Die stelle ich dann später vor.
Schnitt: Freebook Zuckerhut von der Zuckerwolkenfabrik
Stoffe: Reste von der Tunika Valessia
Verlinkt bei Made4Girls und KiddiKram/Lunaju.
Mittwoch, 13. September 2017
Wardrobe Basic Jacke aus Jacquard
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Eigentlich sollte diese Jacke schon vor Monaten fertig sein ;o) Eigentlich. Meistens kommt es ja anders, als man denkt.
Gesehen hab ich die Jacke aus der Ottobre im Mai in Danies Blog Prülla und war gleich sehr davon angetan. Das Heft zu besorgen hat allein schon etwas mehr als einen Monat gedauert, denn es ist schon vergriffen und auch auf den Kleinanzeigen-Plattformen nicht zu bekommen. Ich habe es dann dank Danies Tipp direkt beim Ottobre-Verlag in Finland als englische Ausgabe bestellt (mit deutschen Anleitungen als PDF-Datei).
So wie Danie wollte ich die Jacke als Übergangsjacke aus einem leichteren Material, als in der Zeitschrift angegeben, nähen. Ein heller Farbton schwebte auch mir vor. Bis ich aber nun endlich nähen konnte, vergingen weitere zwei Monate, in denen ich es gerade mal geschafft habe, den Schnitt abzupausen. Die letzten zwei Wochen konnte ich dann endlich nutzen, um die Jacke fertig zu stellen. Und für den Übergangs-Zwiebel-Look ist sie noch bestens geeignet!
Meine Änderungen bzw. Anpassungen: Die vorgesehenen Taillen-Abnäher habe ich weggelassen, ich fand sie einfach nicht passend. Die Ärmel habe ich etwas verlängert. Und ein größeres Problemchen hatte ich im Rückenteil, wo sich die Jacke ganz blöd hochschoppte, so dass ich mehrere horizontale Wurffalten im Nacken bzw. unterhalb hatte. Ging ja gar nicht! Leider bin ich nicht so näherfahren, wie ich an dieser Stelle wirklich gern gewesen wäre. Daher habe ich rumprobiert, gesteckt und geheftet, um dann anschließend im oberen Bereich der hinteren Jackenmitte vertikal abzunähen, bis sich die Falten soweit gemildert hatten, dass ich damit zufrieden war. Die endgültige Naht habe ich dann mit der Overlock gesetzt und die Nähte dann noch einmal abgedampft.
Die rote Nadel markiert besagte Stelle; hier schon nach den ersten Ausbesserungsversuchen. Auf den nächsten Bildern kann man kaum noch etwas von den Wellen sehen.
Die Kragen-Belege sollten innen per Hand mit Blindstich angenäht werden. Doch ich wollte eine Schalkragen-Optik erhalten und habe die geforderte Unternaht (Beleg und Nahtzugabe) weg gelassen und dafür mit dem Dreifach-Steppstich die versäuberte Beleg-Außenkante festgenäht. Vorab habe ich schön die Kanten mit dem Bügeleisen abgedampft und den unteren Saum mit der Belegunterseite verbunden.
Da ich eine weichere Form erzeugen wollte, habe ich auch gleich die unteren Jackenecken abgerundet. Mit Hilfe eines Teelicht-Glases habe ich die Rundung angezeichnet, genäht und anschließend zurück geschnitten.
Den unteren Saum sowie die Ärmelsäume habe ich entsprechend der Anleitung an der Vliesline-Einlage umgebügelt und per Hand mit Blindstich an der Jacke befestigt.
Resultat: Lange Wartezeit, reichlich Anpassungen, hocherfreut über das Nähergebnis; denn was lange währt, wird endlich gut! Und gerade das kann man/frau wirklich am besten wertschätzen. Unaufgeforderter Kommentar meines Mannes: "Willst Du noch Knöpfe dran machen? Nein? Sieht gut aus!" Der geneigte Blog-Leser wird merken, sowas gab's noch nie!!! ;o))
Schnitt: Wardrobe Basic Jacke (Nr. 13) aus der Ottobre woman 05/2013
Stoff: Bio-Jacquard Drizzle weiß/blau von Hamburger Liebe bezogen über dawanda
Verlinkt bei: Me Made Mittwoch und Fans de Ottobre.
Eigentlich sollte diese Jacke schon vor Monaten fertig sein ;o) Eigentlich. Meistens kommt es ja anders, als man denkt.
Gesehen hab ich die Jacke aus der Ottobre im Mai in Danies Blog Prülla und war gleich sehr davon angetan. Das Heft zu besorgen hat allein schon etwas mehr als einen Monat gedauert, denn es ist schon vergriffen und auch auf den Kleinanzeigen-Plattformen nicht zu bekommen. Ich habe es dann dank Danies Tipp direkt beim Ottobre-Verlag in Finland als englische Ausgabe bestellt (mit deutschen Anleitungen als PDF-Datei).
So wie Danie wollte ich die Jacke als Übergangsjacke aus einem leichteren Material, als in der Zeitschrift angegeben, nähen. Ein heller Farbton schwebte auch mir vor. Bis ich aber nun endlich nähen konnte, vergingen weitere zwei Monate, in denen ich es gerade mal geschafft habe, den Schnitt abzupausen. Die letzten zwei Wochen konnte ich dann endlich nutzen, um die Jacke fertig zu stellen. Und für den Übergangs-Zwiebel-Look ist sie noch bestens geeignet!
Meine Änderungen bzw. Anpassungen: Die vorgesehenen Taillen-Abnäher habe ich weggelassen, ich fand sie einfach nicht passend. Die Ärmel habe ich etwas verlängert. Und ein größeres Problemchen hatte ich im Rückenteil, wo sich die Jacke ganz blöd hochschoppte, so dass ich mehrere horizontale Wurffalten im Nacken bzw. unterhalb hatte. Ging ja gar nicht! Leider bin ich nicht so näherfahren, wie ich an dieser Stelle wirklich gern gewesen wäre. Daher habe ich rumprobiert, gesteckt und geheftet, um dann anschließend im oberen Bereich der hinteren Jackenmitte vertikal abzunähen, bis sich die Falten soweit gemildert hatten, dass ich damit zufrieden war. Die endgültige Naht habe ich dann mit der Overlock gesetzt und die Nähte dann noch einmal abgedampft.
Die rote Nadel markiert besagte Stelle; hier schon nach den ersten Ausbesserungsversuchen. Auf den nächsten Bildern kann man kaum noch etwas von den Wellen sehen.
Die Kragen-Belege sollten innen per Hand mit Blindstich angenäht werden. Doch ich wollte eine Schalkragen-Optik erhalten und habe die geforderte Unternaht (Beleg und Nahtzugabe) weg gelassen und dafür mit dem Dreifach-Steppstich die versäuberte Beleg-Außenkante festgenäht. Vorab habe ich schön die Kanten mit dem Bügeleisen abgedampft und den unteren Saum mit der Belegunterseite verbunden.
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| Steppnaht und Schulterabnäher |
Da ich eine weichere Form erzeugen wollte, habe ich auch gleich die unteren Jackenecken abgerundet. Mit Hilfe eines Teelicht-Glases habe ich die Rundung angezeichnet, genäht und anschließend zurück geschnitten.
| Hier der Vergleich, links angepasst, rechts Original-Ecke |
Den unteren Saum sowie die Ärmelsäume habe ich entsprechend der Anleitung an der Vliesline-Einlage umgebügelt und per Hand mit Blindstich an der Jacke befestigt.
Resultat: Lange Wartezeit, reichlich Anpassungen, hocherfreut über das Nähergebnis; denn was lange währt, wird endlich gut! Und gerade das kann man/frau wirklich am besten wertschätzen. Unaufgeforderter Kommentar meines Mannes: "Willst Du noch Knöpfe dran machen? Nein? Sieht gut aus!" Der geneigte Blog-Leser wird merken, sowas gab's noch nie!!! ;o))
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| Auf zum nächsten Projekt! |
Schnitt: Wardrobe Basic Jacke (Nr. 13) aus der Ottobre woman 05/2013
Stoff: Bio-Jacquard Drizzle weiß/blau von Hamburger Liebe bezogen über dawanda
Verlinkt bei: Me Made Mittwoch und Fans de Ottobre.
Dienstag, 5. September 2017
Das Kragenshirt Paul zum ersten Schultag
[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung]
Die Schule hat nun auch für unseren Kleinen begonnen und er hat bislang zwei tolle Tage dort erlebt. Ich hoffe mal, das bleibt so ;o)
Am Tag der Einschulung selbst wollte Herr Sohn einen Schlips umbinden. Daher habe ich mich auch für ein vorhandenes kurzärmeliges Oberhemd entschieden, das zur vorhandenen Krawatte passt. Aber so ganz ohne nähen wollte ich den Schulanfänger doch nicht "los lassen". Mir schwebte für den ersten Schultag ein Kurzarm-Shirt mit Kragen vor, so im Polohemd-Stil. Und ein Weilchen hat es gebraucht, bis ich "Paul" gefunden habe. Mit Kragen, Knopfleiste und so, alles dabei. Der Schnitt stammt von Petit et Jolie Design und hat mich wirklich überzeugt.
Das Zusammenfügen der ausgedruckten Blätter war beispiellos einfach und passgenau! Hatte ich bisher noch nie, will ich meinen. Für meinen schnell wachsenden "Zwerg" habe ich die Größe 128 gewählt. Das Shirt selbst sollte ganz nach dem Motto, "Immer vorneweg und erster sein", aus einem Formel 1-Jersey aus dem Hause Lillestoff genäht sein. Mein Herr Sohn will nämlich auch so immer vorneweg und als erster ins Ziel. Mal schauen, ob ihm dieser Ehrgeiz erhalten bleibt.... Passenden anthrazitfarbenen Jersey hatte ich damals gleich mitbestellt. Roter Sweat war noch am Lager und auch weißer Jersey für die Fake-Paspeln.
Diesmal habe ich nicht aus der Not heraus gestückelt, wollte aber auch kein absolut wild-buntes Outfit nähen. Daher habe ich den Schnitt zerteilt und oben jeweils für die Passe Anthrazit gewählt und als Akzent für Kragen und Knopfleiste den roten Sweat. Und irgendwie musste auch noch eine Paspel mit rein. Ich hab halt Spaß dran ;o)
Zwar hatte ich schon eine Knopfleiste an meine Hemdbluse genäht, aber die wurde anders gearbeitet, also hab ich mich hier echt langsam rantasten müssen. Der Kragen wurde auch etwas anders genäht und ein bissl fluchen (und trennen) musste ich auch. Aber hey, dazu sind solche Projekte doch da!
Auch wenn es mich einiges an Nerven gekostet hat, so saß doch das Problem meistens vor der Maschine. Sofern mein Sohn mich lässt, werde ich gern ein weiteres Shirt nähen. Die Stellen, mit denen ich immernoch etwas unzufrieden bin, erwähne ich sicherheitshalber lieber nicht. Meist ist man ja sowieso viel zu selbstkritisch.
Die Nummer 1 passend zur 1. Klasse und den Formel 1-Rennwagen habe ich vorne mit dem dreifachen Steppstich und unterlegtem Stickvlies aufgenäht. Und auch trotz anfänglicher Zweifel war mein Mann am Ende recht angetan von dem "bunten" Shirt. Ich bin sowieso begeistert und der Herr Sohn glücklicherweise auch ;o)
Schnitt: Kragenshirt / Poloshirt Paul von Petit et Jolie Design (in Gr. 74 - 164)
Stoff: Jersey Pole Position von Lillestoff und anthrazitfarbener Jersey Gitte (über dawanda), roter Sweat und weißer Jersey aus dem Fundus, KamSnaps schwarz-matt von Snaply
Verlinkt bei HandmadeonTuesday, LilleLieblinks, Made4Boys und Kiddikram / LunaJu.
Die Schule hat nun auch für unseren Kleinen begonnen und er hat bislang zwei tolle Tage dort erlebt. Ich hoffe mal, das bleibt so ;o)
Am Tag der Einschulung selbst wollte Herr Sohn einen Schlips umbinden. Daher habe ich mich auch für ein vorhandenes kurzärmeliges Oberhemd entschieden, das zur vorhandenen Krawatte passt. Aber so ganz ohne nähen wollte ich den Schulanfänger doch nicht "los lassen". Mir schwebte für den ersten Schultag ein Kurzarm-Shirt mit Kragen vor, so im Polohemd-Stil. Und ein Weilchen hat es gebraucht, bis ich "Paul" gefunden habe. Mit Kragen, Knopfleiste und so, alles dabei. Der Schnitt stammt von Petit et Jolie Design und hat mich wirklich überzeugt.
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| Hier noch ohne die "1" |
Das Zusammenfügen der ausgedruckten Blätter war beispiellos einfach und passgenau! Hatte ich bisher noch nie, will ich meinen. Für meinen schnell wachsenden "Zwerg" habe ich die Größe 128 gewählt. Das Shirt selbst sollte ganz nach dem Motto, "Immer vorneweg und erster sein", aus einem Formel 1-Jersey aus dem Hause Lillestoff genäht sein. Mein Herr Sohn will nämlich auch so immer vorneweg und als erster ins Ziel. Mal schauen, ob ihm dieser Ehrgeiz erhalten bleibt.... Passenden anthrazitfarbenen Jersey hatte ich damals gleich mitbestellt. Roter Sweat war noch am Lager und auch weißer Jersey für die Fake-Paspeln.
Diesmal habe ich nicht aus der Not heraus gestückelt, wollte aber auch kein absolut wild-buntes Outfit nähen. Daher habe ich den Schnitt zerteilt und oben jeweils für die Passe Anthrazit gewählt und als Akzent für Kragen und Knopfleiste den roten Sweat. Und irgendwie musste auch noch eine Paspel mit rein. Ich hab halt Spaß dran ;o)
Zwar hatte ich schon eine Knopfleiste an meine Hemdbluse genäht, aber die wurde anders gearbeitet, also hab ich mich hier echt langsam rantasten müssen. Der Kragen wurde auch etwas anders genäht und ein bissl fluchen (und trennen) musste ich auch. Aber hey, dazu sind solche Projekte doch da!
Auch wenn es mich einiges an Nerven gekostet hat, so saß doch das Problem meistens vor der Maschine. Sofern mein Sohn mich lässt, werde ich gern ein weiteres Shirt nähen. Die Stellen, mit denen ich immernoch etwas unzufrieden bin, erwähne ich sicherheitshalber lieber nicht. Meist ist man ja sowieso viel zu selbstkritisch.
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| Da öffnet sich die Selbstkritik ;o)) |
Die Nummer 1 passend zur 1. Klasse und den Formel 1-Rennwagen habe ich vorne mit dem dreifachen Steppstich und unterlegtem Stickvlies aufgenäht. Und auch trotz anfänglicher Zweifel war mein Mann am Ende recht angetan von dem "bunten" Shirt. Ich bin sowieso begeistert und der Herr Sohn glücklicherweise auch ;o)
Schnitt: Kragenshirt / Poloshirt Paul von Petit et Jolie Design (in Gr. 74 - 164)
Stoff: Jersey Pole Position von Lillestoff und anthrazitfarbener Jersey Gitte (über dawanda), roter Sweat und weißer Jersey aus dem Fundus, KamSnaps schwarz-matt von Snaply
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