Dienstag, 8. Oktober 2019

Maritime Einkaufstasche - Markttasche vom Taschenspieler

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Nachdem meine Tante meine Strandtasche für den diesjährigen Sommerurlaub gesehen hat, wurde ich direkt um ein weiteres Exemplar für sie gebeten. Für die regelmäßigen Marktbesuche in der Stadt. Na klar, wo das Schnittmuster ja gerade noch ausgepackt ist...


Da der Stoff auch maritim gehalten sein sollte, habe ich für sie einen schönen Canvas aus dem Hause Kokka besorgt. Obwohl dieser an sich schon sehr fest und stabil ist, habe ich zusätzlich mit Soft and stable verstärkt (in der Nahtzugabe aufgenäht).


Für den Innenstoff wählte ich wieder beschichtete Baumwolle. Die hab ich viel lieber als Wachstuch - sowohl haptisch als auch vom Nähverhalten. Einen Schlüsselfinder (Karabiner) und einen D-Ring für die zusätzlich genähte Portemonnaie-Tasche habe ich ergänzt.


"Portemonnaie-Tasche?!", mag man sich fragen. Ja, aus so einer riesigen Füllmenge muss man selbst den eigenen Geldbeutel erst einmal finden. Aber Langfinger finden vielleicht viel schneller und besser als man selbst aus so einer großen Öffnung oder? Und auch im unbefüllterem Zustand kann das Portemonnaie nicht so schnell heraus fallen beim Bücken etc. Daher diese Idee, eine zweite kleine Tasche dazu zu nähen.


Das Portemonnaie ausgemessen und mit reichlich Stoffzugabe zu allen Seiten als zwei Rechtecke aus dem Canvas ausgeschnitten, mit Reißverschluss versehen und inkl. Karabiner & Band zusammen genäht. Die Innennähte habe ich mit Webband eingefasst, damit alles schon sauber aussieht.


Damit die Markttasche auch nicht ganz so langweilig aussieht, habe ich noch eine dunkelblaue Paspel am Taschenboden mit verarbeitet. Das war gar nicht so einfach mit so viel störrischer Tasche dahinter unter der Nähmaschine zu hantieren. Ich musste mindestens 2x nachnähen, um dicht genug an der Paspel zu bleiben. Da half auch ein Paspelfuß nicht weiter. Aber: Mission geglückt


Den oberen Rand habe ich wie bei meiner Strand-Markttasche zuvor mit Schrägband eingefasst. Bei den Trägern habe ich die Box nur einmal schräg zur Außenkante hin abgesteppt, das gefällt mir irgendwie besser und hält auch.


Schnitt: Markttasche von der Taschenspieler 2 -CD von Farbenmix
Stoff: Canvas von Kokka, beschichtete Baumwolle sowie Gurtband über etsy, Soft and stable by Annie zum Verstärken, Webband, Schrägband, Reißverschluss, Paspel, Karabiner und D-Ring aus dem Fundus bzw. aufgearbeitete Reste


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Mittwoch, 2. Oktober 2019

Benirras the Vest aus Doubleface-Fleece

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Juchuu, endlich geschafft! Dieses gelbe Teilchen wollte ich mir doch schon im letzten Jahr nähen. Gleich nach dem Launch des Schnittmusters Benirras the Vest von Fadenfactory. Antjes senfgelbe Weste aus Wollwalk hatte es mir auf den ersten Blick angetan. Dann fand ich keinen passenden Stoff, dann kam der Sommer... naja, ihr wisst ja wie das ist.


Wenn man so schaut, liest man viel, einfacher Schnitt, leicht zu nähen. Davon kann ich heute leider nicht berichten. Einfache Schnitte bestehen bei mir aus vier Teilen oder so. Hier waren es 31 (die Einlagen nicht mitgezählt) plus Reißverschluss und Nahtband sowie Beleg-Verlängerung! Allein das Abzeichnen der richtigen Größe erforderte höchste Konzentration, denn die letzten drei Größen hatten alle dieselbe Linienstruktur, die sich hier und dort auch noch kreuzten...


Um nicht durcheinander zu kommen, habe ich alle Schnitt-Teile mit dem Papier-Schnitt zusammen gehortet und dann nach Rücken- und Vorderteil gesondert gestapelt und anschließend ausgelegt. Da kann man schon etwas durcheinander kommen (bin ich trotzdem...).

Der schöne Doubleface Fleece winkte mir neulich so im Stoffladen von der Resterampe zu. Allerdings waren nur 90 cm vorhanden. Das passt scho', dachte ich. Naja, zumindest für die Reißverschluss-Belege hat es nicht mehr gereicht. Alle Teile hatte ich jeweils einzeln auf den Stoff gelegt und abgezeichnet. Einen Kragen wollte ich gern haben, aber keine Kapuze. Der mitgelieferte Kragen sah aber keinen Reißverschluss bis oben vor. Also schnitt ich vom Kapuzenteil kurzerhand ein 10 cm langes Stück zu. Einzelbild bitte hier:

Im Vordergrund ist der eigentlich vorgesehene Stehkragen zu sehen

Eine Seite des Kragens habe ich mit Einlage verstärkt, die andere so gelassen, weil ich sie entgegen dem Fadenlauf zuschneiden musste. 

Den Reißverschluss hatte ich insgesamt 3x gekauft. In der Anleitung steht 50 cm ohne Kapuze. 50 cm gekauft, weil ich damals noch an den Stehkragen glaubte. Festgestellt, dass der Stoff für einen hohen Kragen reicht, also los, 60 cm kaufen. Durch die Verlängerung am Saum um 3 cm brauchte ich aber einen noch längeren... Mit der Roh-Weste in den Laden zum anhalten: 70 cm waren zu lang, 65 cm sind jetzt hier vernäht. Man sieht, es reicht immernoch nicht so ganz.


Die Formnähte habe ich nicht abgesteppt, obwohl ich viel überlegt hatte. Mir waren irgendwie schon die Steppnähte an Armbelegen und beim Reißverschluss zuviel. Dort habe ich dann mit Stoßband (oder auch Nahtband) den Reißverschluss innen versäubert. Absteppen hätte sich aus meiner Sicht nur noch gelohnt, wenn ich einen Wende-Reißverschluss in der richtigen Farbe hätte erwerben können.


Genäht habe ich nach Anleitung eine Größe 44, hätte in der Taille aber auf die 42 gehen müssen und in der Hüfte auf die 40. So musste ich dann am Ende noch reichlich Stoff raus nehmen. Und die Belege ebenfalls anpassen. Für das fehlende untere Ende des eigentlich vorgesehenen Reißverschluss-Belegs habe ich ein Reststück in der Höhe des Saumbeleges angestückelt.

Abgesteckt jeweils an den Seitennähten unterhalb des Armlochs
Abgesteckt an der hinteren Mitte

Jetzt habe ich noch gut Platz in der Weste und könnte auch eine Strickjacke noch drunter ziehen. Mit Rolli ist die Weste auch so schon kuschelig, wie ich es mir gewünscht habe.


Mit Gelb liegt man im Herbst absolut richtig. Gelb ist kombinationsfreudig und macht einfach gute Laune. Mit dem Schnitt bzw. mit der Passform habe ich heute aber unverzüglich eine Kollegin angesteckt und nähe wohl bald noch einmal Benirras ;o))


Schnitt: Benirras the Vest von Fadenfactory, genäht in Gr. 44, ab der Taille wieder verschmälert und um 3 cm verlängert
Stoff: Doubleface Fleece, 90 cm Reststoff aus dem örtlichen Stoffladen, 65 cm Reißverschluss auch vor Ort gekauft

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Dienstag, 3. September 2019

Sommer-Herbst-Wendetasche Milly

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Nach eineinhalb Jahren gibt es wieder eine neue Milly. Wieder für meine Mama. Im Wunschstoff-Design. Sonnenblumen und Muscheln sollten es werden. Bei diesen Mustern geht leider etwas die schöne Kellerfalte im Design unter. Macht aber nix, schließlich geht es um das Füllvolumen. Meine Mutter findet Milly irgendwie für sich schöner und praktischer als den Beutel Heinrich (vom Blog Was eigenes). Ich persönlich mag Heinrich lieber...


Der bei etsy ausgesuchte Stoff liegt in Patchworkgröße nur 110 cm breit. Ich habe jeweils 70 cm gekauft. Das passt super zum Original-Schnitt der Milly. Die Qualität der Stoffe lässt sich als sehr weich beschreiben. Sie sind auch knitterarm, dafür aber fest genug, um Taschen oder Beutel dieser Art zu nähen.




Diesmal habe ich mich beim Wenden durch den Träger auch besser angestellt. Nicht versucht, alles auf einmal durchzuziehen, sondern erst die hintere Tasche und dann den Rest. Im Detail: Einmal zum Wenden komplett ans andere Ende der Tasche durchgreifen (mit den Fingerspitzen) und den gegriffenen Stoff langsam durchziehen. Eigentlich logisch, denn einen Schlauch oder Gürtel wendet man ja genauso und auch nicht alles auf einmal...



Schnitt: Freebook Wendetasche / Beuteltasche Milly von pattydoo
Stoff: Baumwollstoffe von ABCDesignerin, 110 cm breit, Sonnenblumen sowie Muscheln, Korallen, Seesterne gekauft über etsy

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Dienstag, 27. August 2019

Geburtstagskarte zum 18.

Der Sohn unserer Freundin wurde endlich 18. Seit zwei Jahren schon mache ich ihn älter, als er ist, weil ich ihn aufgrund seines schon recht erwachsenen Verhaltens älter geschätzt hatte. Schön für ihn, für mich natürlich vollkommen peinlich. Hätte ich mir ja auch wirklich mal merken können...


Auf jeden Fall wollte ich ihm zu seinem Wunsch-Geschenk auch eine Karte basteln. Die hat in Summe natürlich viel mehr Zeit in Anspruch genommen, als das Geschenk selbst. Wirklich kurios, wo man doch schöne (handmade) Karten mittlerweile auch kaufen kann. Mal von meinen beiden Karten-bastelnden Freundinnen ganz abgesehen. Aber nein, diesmal wollte ich selbst was machen. Denn der 18. ist ja auch wirklich ein ganz besonderer Geburtstag.


Von meiner Freundin hatte ich gehört, dass bald zum Friseur will, sich eine neue Frisur verpassen lassen. Unwillkürlich kam mir der Hipster Look vor mein geistiges Auge. Der junge Mann ist eigentlich eher in der Metal-Szene unterwegs als dass er sich zum Hipster erklären lassen konnte, aber egal. Die Welt steht ihm offen und so kam ich dann auch auf meinen Text in der Innenseite. Augenzwinkernd natürlich ;o))


Die Vorlagendatei für die Hipster habe ich kostenlos im WWW bekommen und diese quasi in mein Plotterprogramm gescannt. Den Text habe ich dann geschrieben, mir eine passende Schriftart gesucht und alle Buchstaben enger zusammen geschoben (es gibt glücklicherweise eine Funktion dafür) und diese miteinander "verschmolzen". So fährt der Plotter nicht ALLE Kanten ab und ich habe am Ende keinen üblen Buchstabensalat. Im Sinne der Kunst blieb nur ein bisschen Buchstabensalat ;o)


Mit einem Klebebandroller habe ich die aus schwarzem Tonkarton geplotteten Teile auf meinen Kartenrohling gebracht. Später kamen noch eine Menge lieber Worte dazwischen und alles wurde dann zusammen übergeben.


Grafikdatei for free: Hipster Men Style von den Vektortwins über Freepik
Plotter: Silhouette Cameo 2
Material: Tonkarton

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Donnerstag, 22. August 2019

Julika-Shorts im Doppelpack ODER senfgelbe Hosen-Buddies

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Eine liebe Freundin von mir, schickte mir neulich ein Foto mit einer kurzen gelben Hose mit den Worten: "Die will ich!". Zufällig erkannte ich das Foto und wusste, wo es her kam und dass ich hier eine kurze Hose vom Julika-Jumpsuit aus der Feder von Danie / Prülla sah.


Und irgendwie gefiel mir das Bild so gut, dass ich dachte, wir könnten ja Hosen-Buddies werden ;o)) So von Landeshauptstadt zu Bundeshauptstadt kann man ja auch mal eine Verknüpfung dieser Art herstellen *lach*. Deswegen auch sorry, es gibt hier keine Partnerlook-Fotos. Die Ferien- und Urlaubszeit ist vorbei, das nächste Treffen gibt es erst in kälteren Tagen wieder.


Auf jeden Fall hab ich mich sehr gefreut, dass ich hier die Nadel ansetzen konnte und zwei tolle fröhlich-senfgelbe Julika-Shorts für uns zaubern konnte. Lustigerweise gab es auch hier wieder eine Panne besonderer Art. Weil mir ja immer die Ösen so gern ausreißen - auch mit Wonder Dots - und ich keine SnapPap-Stückchen außen zu sehen haben wollte, habe ich diese diesmal hinter die Ösen gelegt, also auf die linke Stoffseite. Dann habe ich mit der Ösenzange ordentlich zugedrückt... Und die Öse zerquetscht *aaargh!* Wobei ich wohl fast von Materialermüdung sprechen kann, denn das Gegenstück der Ösenzange (das Kunststoff-Teil) war reichlich demoliert.


Zum Glück konnte ich die Öse, weil sie tatsächlich immernoch Luft hatte und wackelte, mit einer kleinen Schere wieder raushebeln. Nach dem Kauf eines neuen Ösensatzes mit Werkzeug klappt das Einsetzen wunderbar und bombenfest.


Schon fetzig, so im Doppelpack...


Das Gummiband, das ich für meine Hose gewählt habe, ist 3 cm hoch und man sieht schon, dass es sich im Bund abzeichnet. Daher werde ich in Kürze etwas breiteres Band kaufen und es ersetzen. Ich habe diesmal auch wieder die Enden des Bauchbündchens versäubert und nicht durchgängig zusammen genäht. Im inneren Teil der Bündchennaht habe ich somit eine Öffnung, durch die ich nach Bedarf das Gummiband zum enger machen heraus holen kann (oder eben wechseln...).


Irgendwie bin ich gerade von den eigenen Fotos nicht wirklich angetan, daher habe ich an diversen Spots versucht, diesen Knaller-Farbton einmal einzufangen. Stattdessen habe ich mir reichlich Falten eingehandelt, weil ich auch gleich noch die Unkräuter in den Beeten nebenher beseitigt habe. (Und ja, dabei hatte ich dann die Hände mal nicht in den Taschen...  ;o))


An der Backfront hätte ich eigentlich - und jetzt fällt es mir wieder ein - noch ein wenig basteln müssen. Da steht oben wieder etwas Stoff ab. War erst bei meiner blauen kurzen Stricksweat-Julika vor zwei Jahren auch schon so. Das hatte ich damals aber gleich gelöst...


Wie die Falten aufspringen ist schon echt süß. Das sorgt aber auch an der breitesten Stelle für die nötige Weite ;o))



Schnitt: Jumpsuit Julika von Prülla, Kurzversion, einmal mit Ösen und Kordel und einmal mit innenliegendem Gummiband
Stoff: Sommersweat LISA in Curry von Stoffwelten.de, Ösen Prym, Kordel Stoff und Stil, Gummiband aus dem örtlichen Stoffladen


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Dienstag, 20. August 2019

Ein schickes Sommerkleid fürs Tochterkind - Freddi maritim

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Von meiner lieben Freundin Sandra, die ebenfalls näht, bekam ich diesen Sommer zwei halbe Meter maritimen Anker-Jersey geschenkt. Und tatsächlich wusste ich sofort, was ich daraus nähen wollte. Es passt wie die Faust aufs Auge, denn für mein Tochterkind kam ich mit dem Stoff in Größe 164 haargenau hin. Die Taillenpasse habe ich auf Tochterwunsch selbst ergänzt, sie gehört nicht zum Schnitt und hätte von der Länge auch nicht wirklich Not getan. Genäht habe ich den tollen Sommerkleid-Schnitt Freddy aus der Feder von Konfetti Patterns.


Beim Zuschneiden traf mich aber fast noch der Schlag: Das sind ja Streifen! Nein, also Wellen...! Bäh! Hier musste ich also sehr genau sein, das mag ich weniger gern, weil es so viel Zeit in Anspruch nimmt. Hat sich aber gelohnt, denn an den Seiten treffen sich die Streifen, nein Wellen, sehr perfekt. (Macht aber wohl nur die Mama glücklich ;o))


Flügelärmel sollte es diesmal geben. Bei der Tunika Mädesüß zu Beginn des Sommers hatte der Oberstoff nicht gereicht. Dort gab es "nur" Kappärmel.


Nahttaschen sind auch dabei, die ich diesmal zu meiner vollsten Freude auch wirklich gut hinbekommen habe. Sie verschwinden völlig im Rockteil und klaffen auch nicht auf. Daher hab ich beim Fotografieren völlig vergessen, dass sie da sind ;o)) Das Rockteil bekam wunschgerecht Kellerfalten und wurde außerdem um eine Saumblende aus dem dunkelblauen Kontrast-Jersey ergänzt.


Damit auch am Halsausschnitt etwas vom dunkelblauen Kontraststoff zu sehen ist, habe ich den Innenbeleg vor dem Feststeppen leicht nach oben geschoben. Den Trick habe ich mal bei Anna von einfach nähen (Video-Tutorial, Fake-Paspel ab 03:06) gesehen und wollte ihn schon lange mal anwenden. Ich mag's sehr!


Hoffentlich bleibt uns noch ein wenig der Sommer erhalten, damit Madame das Kleidchen auch noch tragen kann, bevor sie wieder heraus gewachsen ist...


Schnitt: Freddi von Konfetti Patterns, Größe 164, ergänzt mit Taillenpasse und Rocksaumblende 
Stoff: geschenkter maritimer Baumwoll-Jersey ;o) und dunkelblauer Jersey aus dem Fundus


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Sonntag, 11. August 2019

Ein Taubenschwänzchen!

Unglaublich, ich hab's endlich geschafft! Bisher labte sich dieses unglaubliche Tierchen an den Petunien vor meiner Haustür. Bei meiner ersten Begegnung vor zwei Jahren wusste ich noch gar nicht, was ich da sehe. Zufällig hatte eine andere Nähbloggerin ein Video von einem Taubenschwänzchen in ihrem Blog. Jetzt hatte ich einen Namen zum Tier!

Es war für mich auch etwas schwierig, zu beschreiben, wonach ich eigentlich suchen musste. Kleiner Minivogel, Kolibri in Europa?


Nun wusste ich, es ist ein Schmetterling, ein Schwärmer. In den Sommermonaten auch hier in Deutschland zu finden. Ganz ehrlich, bis vor zwei Jahren habe ich so ein Tier noch nie gesehen. Und mich gibt es hier schon 40 Jahre...  Letztes Jahr gab es auch nur eine kurze Begegnung. Wieder an den Petunien.


Gestern Nachmittag in meinem Garten schwirrte es plötzlich um meinen Phlox. Und ich hatte mein Handy dabei! Ein unglaublich toller Anblick, finde ich. Wenn auch nur kurz...