[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung]
Mein Sohnemann ist passionierter Baustein-Konstrukteur. Das in Dänemark beheimatete und auf der ganzen Welt verbreitete Steckstein-Fieber hat er praktisch in den Genen. Denn der Herr Papa unterliegt der selben Passion...
So konnte ich letzten Sommer nicht umhin, sofort zuzugreifen, als ich diesen Stoff bei Makerist im online-Shop gesehen habe. Aber wie das nunmal so ist, bin ich bisher nicht dazu gekommen, das Stöffle auch anzuschneiden.
Nach einem erneuten Wachstumsschub kam die Gelegenheit! Kombiniert habe ich mit einem dunkelblauen Uni-Jersey, aus welchem ich auch das Hals- und die Ärmelbündchen genäht habe. Natürlich kann ich mir hier auch schöne, außenliegende Overlock-Kontrastnähte an den Ärmeln vorstellen, aber der Herr Sohn wollte leider darauf verzichten.
Schnitt: Raglanshirt Leo von Pattydoo, Gr. 134
Stoff: Tricot Jersey Megan Blue Digital Bricks in Blau (aktuell nicht mehr bei Makerist, dafür jetzt bei Etsy gefunden), dunkelblauer (navy) Jersey aus meinem Stoffregal
Verlinkt bei Made for Boys (ab diesem Jahr bei Sewing Elch), Für Söhne & Kerle sowie bei Kiddikram / Lunaju und Handmade on Tuesday.
Dienstag, 16. Oktober 2018
Donnerstag, 11. Oktober 2018
Goldener Herbst - mit Strickjacke Minna
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So schön golden wie derzeit war der Herbst selten, finde ich. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass es einfach kaum regnet. Am Wochenende sind bei uns hier wettertechnisch 28°C angesagt! Unglaublich!
Trotzdem fröstelt man ja schon ein bisschen, wenn man am Wochenend-Vormittag vor die Tür tritt, um die erste Wäscheladung aufzuhängen. Daher habe ich mich schon im Spätsommer entschlossen, meine Garderobe um mindestens eine Strickjacke in dieser "Nähson" zu erweitern.
Gelb war die Farbe der Wahl, denn golden ist der Herbst... Überleitung gelungen? ;o)) Der Schnitt gibt an, dass bei leichteren Stoffen gern eine Nummer kleiner genäht werden kann. Selbst bei voller Nahtzugabe, die praktischerweise bereits enthalten war, ist das Stück gerne noch ein ganzes Ende zu groß. Der Rat ist also anzunehmen. Bin gespannt, wie das dann bei Sweat ausschaut...
Die Taschen habe ich nicht wie im Schnitt beschrieben einfach angesetzt, sondern schon mit dem unteren und oberen Vorderteil zusammen aus dem Strickstoff ausgeschnitten. Janine aka Jafi hat dazu eine schöne Anleitung geschrieben.
Etwas friemelig war das Zusammennähen an den Tascheninnenrundungen. Da habe ich mir mit der Overlock schön einen Schnitt rein gehauen, wo keiner hingehört. Durch das anschließende Abnähen mit der normalen Nähmaschine bei voller Nahtzugabe von 1 cm war der Patzer aber schon wieder beseitigt, puh! Die Taschenform gefällt mir sehr gut, ist mal was anderes - schon allein damit, dass an der Taschenkante keine Naht zu sehen ist. Und viel Platz ist auch darin.
Eine Kapuze ist im Schnitt enthalten. Ich mag aber selten Kapuzen, denn die stören mich, wenn ich eine weitere Jacke darüber anziehen will. Dies Geknubbel am Rücken... nein, diesmal nicht, danke aber für die Möglichkeit!
Momentan ist es noch nicht nötig, über einen Verschluss nachzudenken. An kälteren Tagen dann vielleicht, wenn es um das Zwiebelprinzip geht und jede isolierende Schicht zählt. Vielleicht wird es einfach nur mit zwei bis drei Knöpfen zu lösen sein. Und über den leicht hoch stehenden Kragen denke ich noch ein bisschen nach... muss das so aussehen??
Alles in Allem finde ich, dass Gelb eine ganz tolle und kombinierfreudige Farbe ist. Passt zu meinem bevorzugten Petrol als auch zu Blau und Schwarz sowieso. Da bin ich selbst ganz erstaunt. Mein Mann meint mal wieder "Omastoff", aber das überhöre ich einfach weiterhin.
Schnitt: Strickjacke Minna von Fadenkäfer, genäht in Gr. 42 (wohl noch ein bissl zu groß)
Stoff: Gelber Strickstoff Pointoille von Makerist (dort noch in ganz vielen anderen Farben erhältlich... *seufz*)
Verlinkt bei Du für Dich am Donnerstag und Sew la la.
So schön golden wie derzeit war der Herbst selten, finde ich. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass es einfach kaum regnet. Am Wochenende sind bei uns hier wettertechnisch 28°C angesagt! Unglaublich!
Trotzdem fröstelt man ja schon ein bisschen, wenn man am Wochenend-Vormittag vor die Tür tritt, um die erste Wäscheladung aufzuhängen. Daher habe ich mich schon im Spätsommer entschlossen, meine Garderobe um mindestens eine Strickjacke in dieser "Nähson" zu erweitern.
Gelb war die Farbe der Wahl, denn golden ist der Herbst... Überleitung gelungen? ;o)) Der Schnitt gibt an, dass bei leichteren Stoffen gern eine Nummer kleiner genäht werden kann. Selbst bei voller Nahtzugabe, die praktischerweise bereits enthalten war, ist das Stück gerne noch ein ganzes Ende zu groß. Der Rat ist also anzunehmen. Bin gespannt, wie das dann bei Sweat ausschaut...
Die Taschen habe ich nicht wie im Schnitt beschrieben einfach angesetzt, sondern schon mit dem unteren und oberen Vorderteil zusammen aus dem Strickstoff ausgeschnitten. Janine aka Jafi hat dazu eine schöne Anleitung geschrieben.
Etwas friemelig war das Zusammennähen an den Tascheninnenrundungen. Da habe ich mir mit der Overlock schön einen Schnitt rein gehauen, wo keiner hingehört. Durch das anschließende Abnähen mit der normalen Nähmaschine bei voller Nahtzugabe von 1 cm war der Patzer aber schon wieder beseitigt, puh! Die Taschenform gefällt mir sehr gut, ist mal was anderes - schon allein damit, dass an der Taschenkante keine Naht zu sehen ist. Und viel Platz ist auch darin.
Eine Kapuze ist im Schnitt enthalten. Ich mag aber selten Kapuzen, denn die stören mich, wenn ich eine weitere Jacke darüber anziehen will. Dies Geknubbel am Rücken... nein, diesmal nicht, danke aber für die Möglichkeit!
Momentan ist es noch nicht nötig, über einen Verschluss nachzudenken. An kälteren Tagen dann vielleicht, wenn es um das Zwiebelprinzip geht und jede isolierende Schicht zählt. Vielleicht wird es einfach nur mit zwei bis drei Knöpfen zu lösen sein. Und über den leicht hoch stehenden Kragen denke ich noch ein bisschen nach... muss das so aussehen??
Alles in Allem finde ich, dass Gelb eine ganz tolle und kombinierfreudige Farbe ist. Passt zu meinem bevorzugten Petrol als auch zu Blau und Schwarz sowieso. Da bin ich selbst ganz erstaunt. Mein Mann meint mal wieder "Omastoff", aber das überhöre ich einfach weiterhin.
Schnitt: Strickjacke Minna von Fadenkäfer, genäht in Gr. 42 (wohl noch ein bissl zu groß)
Stoff: Gelber Strickstoff Pointoille von Makerist (dort noch in ganz vielen anderen Farben erhältlich... *seufz*)
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Dienstag, 2. Oktober 2018
Cathedral Window Nadelkissen für eine Freundin
Nachdem ich mir nun schon vor zwei Jahren selbst ein Cathedral Window Nadelkissen genäht habe, wollte ich meiner ebenfalls nähenden Freundin Sandra auch eines schenken. Irgendwie habe ich ja immer das Gefühl, dass es an Nadelkissen nie zuviel sein kann. Eins am Nähtisch, eins auf dem Fußboden beim Zuschnitt, eines am Bügeleisen und eines im Wohnzimmer für schnelles Flickwerk zwischendurch. Und ein Ersatz-Nadelkissen braucht man sowieso! Oder geht das nur mir so....?!
Sandra wird auf jeden Fall schon mindestens ein Nadelkissen besitzen, aber vielleicht noch nicht so eins ;o)) Und wie gesagt, es kann kaum eins zuviel sein.
Genäht nach dem Tutorial von Barbara aka Das-mach-ich-nachts und abgesehen von der Rückseite ausschließlich aus Reststoffen bzw. echt kleinen Fitzelchen aus meiner Restekiste genäht. Von richtigem Stoffabbau kann hier eigentlich auch nicht die Rede sein.
Ein tolles Projekt für einen Näh-Nachmittag oder Abend und macht immer was her!
Ich träume von Südsee, Cocktails... trallalaaaa!
Natürlich sei hier auch gesagt, dass man schon sehr genau bügeln muss und wahrscheinlich beim Nähen von den kleinen Umschlägen auch recht gut ins Schwitzen kommen kann. Mein Perfektionismus findet hier immer einen wirkungsvollen Gegner und fühlt sich am Ende leider auch immernoch besiegt.
Einen Knopf für die Mitte wollte ich diesmal auch nicht beziehen, siehe übereifriger Perfektionismus... Dafür habe ich aber ZWEI Knöpfe übereinander in der Mitte befestigt. Hat auch was, vor allen Dingen, wenn da was glitzert...!
Ach ja, Ihr erkennt es sicher, etwas verliebt bin ich schon in diese Stöffchen... Hier nochmal fix einen Blick auf das vor längerer Zeit für meine Freundin genähte Spiralmäppchen aus dem selben Stoff:
Verlinkt bei Creadienstag und Handmade on Tuesday sowie bei Nahtaktiv - Die Nadelkissen-Linkparty.
Sandra wird auf jeden Fall schon mindestens ein Nadelkissen besitzen, aber vielleicht noch nicht so eins ;o)) Und wie gesagt, es kann kaum eins zuviel sein.
Genäht nach dem Tutorial von Barbara aka Das-mach-ich-nachts und abgesehen von der Rückseite ausschließlich aus Reststoffen bzw. echt kleinen Fitzelchen aus meiner Restekiste genäht. Von richtigem Stoffabbau kann hier eigentlich auch nicht die Rede sein.
Ein tolles Projekt für einen Näh-Nachmittag oder Abend und macht immer was her!
Ich träume von Südsee, Cocktails... trallalaaaa!
Natürlich sei hier auch gesagt, dass man schon sehr genau bügeln muss und wahrscheinlich beim Nähen von den kleinen Umschlägen auch recht gut ins Schwitzen kommen kann. Mein Perfektionismus findet hier immer einen wirkungsvollen Gegner und fühlt sich am Ende leider auch immernoch besiegt.
Einen Knopf für die Mitte wollte ich diesmal auch nicht beziehen, siehe übereifriger Perfektionismus... Dafür habe ich aber ZWEI Knöpfe übereinander in der Mitte befestigt. Hat auch was, vor allen Dingen, wenn da was glitzert...!
Ach ja, Ihr erkennt es sicher, etwas verliebt bin ich schon in diese Stöffchen... Hier nochmal fix einen Blick auf das vor längerer Zeit für meine Freundin genähte Spiralmäppchen aus dem selben Stoff:
Verlinkt bei Creadienstag und Handmade on Tuesday sowie bei Nahtaktiv - Die Nadelkissen-Linkparty.
Samstag, 29. September 2018
Flatlay Spinner
Huch, es ist schon wieder soweit! Der Sohn meiner Freundin hat schon wieder Geburtstag! Wachsen ihre Kinder etwa auch so schnell wie meine?! Und immer bin ich ein bisschen bummelig... Dafür habe ich mich aber gleich etwas mehr ausgetobt...
Entstanden sind ein Raglan-Shirt nach dem Schnitt Leo von Pattydoo, eine Halssocke nach dem Freebook von Kullaloo und eine Herbst-Beanie (also ungefüttert) nach dem kostenlosen Schnitt von Mambapferd. Die Mütze habe ich um eine Jersey-Bommel aus in die Länge gezogenen Jersey-Streifen ergänzt. Die Streifen habe ich mit doppelt genommenem Nähgarn mittig umwickelt und mehrfach verknotet und anschließend an die Mütze genäht.
Bei Shirt und Beanie habe ich in Ermangelung einer Cover-Maschine die Teile links-auf-links mit der Overlock vernäht und dann von rechts noch einmal mit einem elastischen Stich abgesteppt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Overlock-Nähte immer mit der bedruckten Stoffseite oben liegend genäht wurden. So sehen alle Ovi-Nähte am Ende gleich aus.
Und weil das Kindlein dort ist und nicht hier, kann ich heute nur mit Flatlay-Fotos dienen. Wie schön, dass gleich ein paar mehr Teile ins Bild rücken können!
Schnitt: Raglan-Shirt Leo von Pattydoo, Freebook Halssocke von Kullaloo und Freebook Beanie von Mambapferd
Stoff: tja, wenn ich das wüsste... Stretch-Jersey Golden Spinners, gekauft im Sommerurlaub in DK, schwarzer Jersey und Bündchen aus dem Fundus
Verlinkt bei Made for Boys und Für Sohne und Kerle.
Entstanden sind ein Raglan-Shirt nach dem Schnitt Leo von Pattydoo, eine Halssocke nach dem Freebook von Kullaloo und eine Herbst-Beanie (also ungefüttert) nach dem kostenlosen Schnitt von Mambapferd. Die Mütze habe ich um eine Jersey-Bommel aus in die Länge gezogenen Jersey-Streifen ergänzt. Die Streifen habe ich mit doppelt genommenem Nähgarn mittig umwickelt und mehrfach verknotet und anschließend an die Mütze genäht.
Bei Shirt und Beanie habe ich in Ermangelung einer Cover-Maschine die Teile links-auf-links mit der Overlock vernäht und dann von rechts noch einmal mit einem elastischen Stich abgesteppt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Overlock-Nähte immer mit der bedruckten Stoffseite oben liegend genäht wurden. So sehen alle Ovi-Nähte am Ende gleich aus.
Und weil das Kindlein dort ist und nicht hier, kann ich heute nur mit Flatlay-Fotos dienen. Wie schön, dass gleich ein paar mehr Teile ins Bild rücken können!
Schnitt: Raglan-Shirt Leo von Pattydoo, Freebook Halssocke von Kullaloo und Freebook Beanie von Mambapferd
Stoff: tja, wenn ich das wüsste... Stretch-Jersey Golden Spinners, gekauft im Sommerurlaub in DK, schwarzer Jersey und Bündchen aus dem Fundus
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Dienstag, 25. September 2018
Bermuda-Shorts für meinen Mann
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Ein wunderschöner Herbsttag heute oder?! For Men only - kurze Hosen heute! Die neuen Bermuda-Shorts, die ich für meinen Mann genäht habe, müssen heute auch an die Sonne. Ein Wunschprojekt seinerseits... (seit Weihnachten... buuuuuhuuu!).
Ebenfalls die Farbe war Wunsch meines Mannes. An sich wollte ich liebend gern zu Popeline greifen, aber die habe ich auch nach längerer Suche nicht in dieser Farbe finden können. Bezugsquellen für tolle einfarbige Popeline-Gewebe nehme ich übrigens dankend entgegen.
Der Schnitt war meinem Mann eigentlich egal und ich hatte leider beim Schnitt-Kauf so gar nicht darauf geachtet, dass eben dieser oben mit Bündchen und Gummizug abschließt. Das mochte mein Mann nun wieder gar nicht leiden. Daher habe ich ihm einen festen Bund aus dem Hosenstoff konstruiert. Gürtelschlaufen könnten später noch ergänzt werden, aber eigentlich trägt mein Mann seine Hosen ohne Gürtel. Außerdem wollte er noch gern einen Hosenschlitz mit Reißverschluss. Den habe ich dann mal bei der Vorgänger-Bermuda aus recyceltem Segeltaschen-Stoff abgekupfert (Zeitreisende bitte hier entlang).
Am aktuellen Modell monierte mein Mann, dass die Taschen - vorn wie hinten - viel zu klein für Männerhände sind. Auch für Frauenhände, wie ich finde. Das lässt sich bei der nächsten Runde auf jeden Fall gut anpassen.
Weiterhin habe ich nach der ersten Anprobe ohne Bund noch Abnäher vorn hinzu gefügt. Natürlich vor allen Dingen, weil hinten die Taschen schon aufgesteppt waren, herrjeee... In den Bund habe ich seitlich je einen breiten Hosengummi auf Länge gezogen eingenäht. Leute, das war harte Arbeit, da versagt auch das Deo den Dienst... Nun sitzt die Hose aber schön dort, wo sie sitzen soll.
Und einzig, weil es ein Prototyp ist, durften da orangefarbene KamSnaps dran. Im echten Leben hätte ich auf jeden Fall zu Knöpfen gegriffen. So alles Ton-in-Ton ist schon recht unspektakulär, aber so bleiben die Fehlstiche erstmal unsichtbar. Die nächste Version aus Softshell wird bereits verlangt. Mit neuem Schnittmuster-Versuch, dann aber mit Kontrastnähten, versprochen.
Schnitt: Herrenhose Steppo von Textilsucht, gekürzt und aus Baumwolle genäht, eigener Bund
Stoff: Baumwollstoff in Orange (keine Ahnung, wo ich den bestellt hab ;o))
Verlinkt zu Für Söhne und Kerle, Creadienstag sowie Handmade on Tuesday.
Ein wunderschöner Herbsttag heute oder?! For Men only - kurze Hosen heute! Die neuen Bermuda-Shorts, die ich für meinen Mann genäht habe, müssen heute auch an die Sonne. Ein Wunschprojekt seinerseits... (seit Weihnachten... buuuuuhuuu!).
Ebenfalls die Farbe war Wunsch meines Mannes. An sich wollte ich liebend gern zu Popeline greifen, aber die habe ich auch nach längerer Suche nicht in dieser Farbe finden können. Bezugsquellen für tolle einfarbige Popeline-Gewebe nehme ich übrigens dankend entgegen.
Der Schnitt war meinem Mann eigentlich egal und ich hatte leider beim Schnitt-Kauf so gar nicht darauf geachtet, dass eben dieser oben mit Bündchen und Gummizug abschließt. Das mochte mein Mann nun wieder gar nicht leiden. Daher habe ich ihm einen festen Bund aus dem Hosenstoff konstruiert. Gürtelschlaufen könnten später noch ergänzt werden, aber eigentlich trägt mein Mann seine Hosen ohne Gürtel. Außerdem wollte er noch gern einen Hosenschlitz mit Reißverschluss. Den habe ich dann mal bei der Vorgänger-Bermuda aus recyceltem Segeltaschen-Stoff abgekupfert (Zeitreisende bitte hier entlang).
Am aktuellen Modell monierte mein Mann, dass die Taschen - vorn wie hinten - viel zu klein für Männerhände sind. Auch für Frauenhände, wie ich finde. Das lässt sich bei der nächsten Runde auf jeden Fall gut anpassen.
Weiterhin habe ich nach der ersten Anprobe ohne Bund noch Abnäher vorn hinzu gefügt. Natürlich vor allen Dingen, weil hinten die Taschen schon aufgesteppt waren, herrjeee... In den Bund habe ich seitlich je einen breiten Hosengummi auf Länge gezogen eingenäht. Leute, das war harte Arbeit, da versagt auch das Deo den Dienst... Nun sitzt die Hose aber schön dort, wo sie sitzen soll.
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| Bund einseitig verstärkt und festgestepptem Gummiband |
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| Bund umgeschlagen und geheftet |
Und einzig, weil es ein Prototyp ist, durften da orangefarbene KamSnaps dran. Im echten Leben hätte ich auf jeden Fall zu Knöpfen gegriffen. So alles Ton-in-Ton ist schon recht unspektakulär, aber so bleiben die Fehlstiche erstmal unsichtbar. Die nächste Version aus Softshell wird bereits verlangt. Mit neuem Schnittmuster-Versuch, dann aber mit Kontrastnähten, versprochen.
Schnitt: Herrenhose Steppo von Textilsucht, gekürzt und aus Baumwolle genäht, eigener Bund
Stoff: Baumwollstoff in Orange (keine Ahnung, wo ich den bestellt hab ;o))
Verlinkt zu Für Söhne und Kerle, Creadienstag sowie Handmade on Tuesday.
Donnerstag, 20. September 2018
MEINE yello_bag rosé
[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Marken- und Quellen-Nennung]
Endlich! Ich hab sie fertig! MEINE yello_bag nach einem Schnittmuster von Danie aka Prülla! Bei mir dauert es ja meist etwas länger, bis ich meinem Näh-Wahn soweit folgen kann, auch frisch heraus gebrachte Schnittmuster nachzunähen. Bei der yello_bag war es Liebe auf den ersten Blick sozusagen. Aber ich brauchte etwas Zeit, mich für einen Innenstoff zu entscheiden und diesen auch zu bekommen... Und yellow oder cumin oder doch eine andere Farbe? Und überhaupt, was ändere ich, damit diese yello_bag zu MEINER yello_bag werden kann?
Für mein Dry Oilskin habe ich Gelb gewählt. Bestellt bei Merchant & Mills in UK. Kam innerhalb von ein paar Tagen hier an, was mich ja schonmal schwer begeistert hat. Der Innenstoff ist Calliope Scroll in Rosa von Riley Blake und unfassbar weich im Griff. Davor hatte ich überlegt, ob ich zu einem von Bonnie Christine designten Stoff aus der Sweet as honey-Reihe greife (verliebt hier, bei das-mach-ich-nachts). Aber die Stöffchen sind so gut wie ausverkauft, und die paar wenigen konnte ich zu keinen erträglichen Preisen hier auftreiben.
Was ist anders? Die Außentasche ist nicht vollständig aus Oilskin genäht, sondern hat einen kupferfarbenen Kunstleder-Boden. Dazu habe ich das Schnittmuster ca. 10 cm oberhalb der Ecken vom Taschenboden zerteilt und mit Nahtzugaben die Oberhälfte und Unterhälfte aus den jeweiligen Stoffen zugeschnitten und miteinander vernäht.
Da ich das Kunstleder nicht mit Vlieseline verstärkt habe, fällt die Tasche unten recht weich aus. Gefällt mir nicht so, komplett mit Oilskin wäre sicher stabiler. Also habe ich mir noch einen Einleger aus Pappe und dem wunderschönen Innenstoff genäht.
Außerdem sind die Träger für die Handgriffe anders genäht. Mir war das ein haptisches Missfallen sozusagen, die abgesteppte harte Kante des Trägers in Händen zu halten. Ein Blick auf meine aktuelle Leder-Handtasche brachte mich auf die Idee, die Träger anders zu gestalten. Meine Träger bekamen der Länge nach je zur Hälfte (also vor dem mittigen Umbügeln) eine Schicht Vlieseline H630 verpasst. Dann zur Mitte und nochmal zur Mitte umbügeln - bis dahin wie im ebook beschrieben - und jetzt NICHT an der Kante zusammen gesteppt, sondern dort in allen Lagen einmal auseinander und wieder zusammen gedrückt... ach, Bilder beschreiben das viel besser:
Die eigentlich abzusteppende Stoffkante liegt dann ca. 2,25 bzw. 1,75 cm vom Stoffrand entfernt, so dass beim Absteppen die Steppnaht genau in der Mitte des Trägers liegt, also bei 2 cm. Die Stichlänge hatte ich bei 2,6 eingestellt, glaube ich. Mit der Fadenspannung muss man mal probieren, was noch gut aussieht bei der Stoffdicke. Nach Abschluss habe ich dann den Träger noch einmal schön übergebügelt (Stufe 2) und auskühlen lassen. Et voilá! Ein haptisches Vergnügen!
Innen habe ich eine weitere Tasche aufgesteppt. Dazu habe ich zwei Rechtecke zugeschnitten. Nur eine Lage mit Vlieseline bebügelt und an drei Seiten rechts-auf-rechts zusammen genäht, gewendet und die offene Seite nach innen eingeschlagen. Alles schön auf Position gebracht und knappkantig festgesteppt _bevor_ die Innentasche an den Längsseiten zusammen genäht wird ;o)) In dieses Fach passt mein Handy, aber auch eine Packung Taschentücher, wenn man die mal auf Schnellzugriff braucht.
Insgesamt ist die yello_bag ja schon ein Raumwunder, daher bevorzuge ich gern mehrere kleinere Unterbringungsmöglichkeiten zusätzlich. Suchen muss man ja in jeder Tasche ;o) Ein Außenfach hier ist aber schon im Schnitt vorgesehen und durch das Mitfassen in der Seitennaht sehr gut zugänglich.
Nun ist meine yello_bag rosé genauso geworden, wie ich sie mir gewünscht habe. Das kommt nicht so häufig vor, das könnt ihr mir glauben... Seehr glücklich darüber bin ich dann gleich am Folgetag mit dem guten Stück und zwei noch besseren Mädels nach Rostock aufgebrochen...
Schnitt: yello_bag von Prülla
Stoff: Außenstoff: Dry Oilskin yellow von Merchant & Mills, Kunstleder kupfer von Nähstoffreich im Sparpaket; Innenstoff: Calliope Scroll in Rosa / Riley Blake (z.B. hier bei etsy), metallisierter Reißverschluss und Zipper von Meppener Stöffchen außerdem SnapPap und Vlieseline H630 aus meinem Bestand sowie roséfarbenes Zubehör von Naehglueck
Verlinkt bei Prülla, Du für Dich am Donnerstag und Sew la la sowie bei TT - Taschen und Täschchen.
Endlich! Ich hab sie fertig! MEINE yello_bag nach einem Schnittmuster von Danie aka Prülla! Bei mir dauert es ja meist etwas länger, bis ich meinem Näh-Wahn soweit folgen kann, auch frisch heraus gebrachte Schnittmuster nachzunähen. Bei der yello_bag war es Liebe auf den ersten Blick sozusagen. Aber ich brauchte etwas Zeit, mich für einen Innenstoff zu entscheiden und diesen auch zu bekommen... Und yellow oder cumin oder doch eine andere Farbe? Und überhaupt, was ändere ich, damit diese yello_bag zu MEINER yello_bag werden kann?
Vor allem war mich eins ganz wichtig: roségoldene Highlights! Daher auch der Griff zu entsprechend farbigem Kunstleder und roségoldenem Zubehör.
Für mein Dry Oilskin habe ich Gelb gewählt. Bestellt bei Merchant & Mills in UK. Kam innerhalb von ein paar Tagen hier an, was mich ja schonmal schwer begeistert hat. Der Innenstoff ist Calliope Scroll in Rosa von Riley Blake und unfassbar weich im Griff. Davor hatte ich überlegt, ob ich zu einem von Bonnie Christine designten Stoff aus der Sweet as honey-Reihe greife (verliebt hier, bei das-mach-ich-nachts). Aber die Stöffchen sind so gut wie ausverkauft, und die paar wenigen konnte ich zu keinen erträglichen Preisen hier auftreiben.
Was ist anders? Die Außentasche ist nicht vollständig aus Oilskin genäht, sondern hat einen kupferfarbenen Kunstleder-Boden. Dazu habe ich das Schnittmuster ca. 10 cm oberhalb der Ecken vom Taschenboden zerteilt und mit Nahtzugaben die Oberhälfte und Unterhälfte aus den jeweiligen Stoffen zugeschnitten und miteinander vernäht.
Da ich das Kunstleder nicht mit Vlieseline verstärkt habe, fällt die Tasche unten recht weich aus. Gefällt mir nicht so, komplett mit Oilskin wäre sicher stabiler. Also habe ich mir noch einen Einleger aus Pappe und dem wunderschönen Innenstoff genäht.
Außerdem sind die Träger für die Handgriffe anders genäht. Mir war das ein haptisches Missfallen sozusagen, die abgesteppte harte Kante des Trägers in Händen zu halten. Ein Blick auf meine aktuelle Leder-Handtasche brachte mich auf die Idee, die Träger anders zu gestalten. Meine Träger bekamen der Länge nach je zur Hälfte (also vor dem mittigen Umbügeln) eine Schicht Vlieseline H630 verpasst. Dann zur Mitte und nochmal zur Mitte umbügeln - bis dahin wie im ebook beschrieben - und jetzt NICHT an der Kante zusammen gesteppt, sondern dort in allen Lagen einmal auseinander und wieder zusammen gedrückt... ach, Bilder beschreiben das viel besser:
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| 1) nach dem Bügeln |
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| 2) aufdrücken |
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| 3) zusammen drücken |
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| 4) fixieren |
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| 5) nachmessen |
Die eigentlich abzusteppende Stoffkante liegt dann ca. 2,25 bzw. 1,75 cm vom Stoffrand entfernt, so dass beim Absteppen die Steppnaht genau in der Mitte des Trägers liegt, also bei 2 cm. Die Stichlänge hatte ich bei 2,6 eingestellt, glaube ich. Mit der Fadenspannung muss man mal probieren, was noch gut aussieht bei der Stoffdicke. Nach Abschluss habe ich dann den Träger noch einmal schön übergebügelt (Stufe 2) und auskühlen lassen. Et voilá! Ein haptisches Vergnügen!
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| nochmal ein Vergleich |
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| links: Schultergurt, rechts: Handgurt |
Innen habe ich eine weitere Tasche aufgesteppt. Dazu habe ich zwei Rechtecke zugeschnitten. Nur eine Lage mit Vlieseline bebügelt und an drei Seiten rechts-auf-rechts zusammen genäht, gewendet und die offene Seite nach innen eingeschlagen. Alles schön auf Position gebracht und knappkantig festgesteppt _bevor_ die Innentasche an den Längsseiten zusammen genäht wird ;o)) In dieses Fach passt mein Handy, aber auch eine Packung Taschentücher, wenn man die mal auf Schnellzugriff braucht.
Insgesamt ist die yello_bag ja schon ein Raumwunder, daher bevorzuge ich gern mehrere kleinere Unterbringungsmöglichkeiten zusätzlich. Suchen muss man ja in jeder Tasche ;o) Ein Außenfach hier ist aber schon im Schnitt vorgesehen und durch das Mitfassen in der Seitennaht sehr gut zugänglich.
Nun ist meine yello_bag rosé genauso geworden, wie ich sie mir gewünscht habe. Das kommt nicht so häufig vor, das könnt ihr mir glauben... Seehr glücklich darüber bin ich dann gleich am Folgetag mit dem guten Stück und zwei noch besseren Mädels nach Rostock aufgebrochen...
Schnitt: yello_bag von Prülla
Stoff: Außenstoff: Dry Oilskin yellow von Merchant & Mills, Kunstleder kupfer von Nähstoffreich im Sparpaket; Innenstoff: Calliope Scroll in Rosa / Riley Blake (z.B. hier bei etsy), metallisierter Reißverschluss und Zipper von Meppener Stöffchen außerdem SnapPap und Vlieseline H630 aus meinem Bestand sowie roséfarbenes Zubehör von Naehglueck
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