Dienstag, 19. Februar 2019

Cozee-Pulli Boyz von NipNaps fürs Mädel!

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Heute zeige ich den Coz*ee Pulli Boyz aus Sommersweat von Lillestoff. Für mein Tochterkind und ihrer Vorliebe für Island Pferde habe ich nämlich bei tollen Motiv Björt von der Lillestoff-Designerin Tante Gisi zugeschlagen. Zwei Island Pferd-Motive gibt es auf einem Rapport und dieser ist hoch genug, dass ich in Größe 164 noch inkl. Nahtzugaben für den Pulli ohne Bündchen zuschneiden konnte!


Ja eigentlich schreit der Schnitt ja nach Junge, aber auch ein Mädel kann einen geraden Schnitt tragen, dachte ich so. Der Schnitt fiel mir ins Auge, weil die Linienführung doch etwas anders ist, als bei allen anderen Modellen. Der Raglan-Ärmel geht im Rücken bis in den Kragen hinein. Vorn (und rund herum) ist der Kragen nicht angesetzt, sondern im Vorderteil bzw. im Ärmel mit enthalten. Daher fällt er auch so schön. (Bei festeren Stoffen hat er dann natürlich Stand.)



Für die Ärmel habe ich mir den Kombistoff Splitter in Sommersweat-Qualität bestellt. So kann ich jetzt noch locker einen weiteren Pulli für meine Pferdenärrin nähen.


Ich muss zugeben, ich habe schon etwas länger gebraucht als sonst, denn wie gesagt, die Schnittführung verwirrte mich zuweilen. Ein paar Passzeichen mehr hätten durchaus mehr Licht ins Dunkel gebracht, aber ich habe es geschafft ohne zu Murksen! Die Taschen habe ich wie in der Anleitung empfohlen oben 10 cm lang fixiert. Dafür habe ich mit dem Dreifach-Geradstich direkt auf der Abstepptnaht der Taschenkante 10 cm nach unten darüber gesteppt. Hier empfiehlt sich eine genaue Fixierung der Taschen mit vieeeelen Nadeln!


Ärmelsäume und unterer Saum habe ich mit der Ovi versäubert, nach innen umgebügelt und mit einer schmalen Zwilllingsnadel abgesteppt. Bei Jerseystoffen klappt das bei mir ja nicht so gut, aber bei Sommersweat und Wintersweat funktioniert das immer wunderbar!


Für den Kragen wurde ein Bündchen empfohlen oder ein Kragenbeleg. Ich habe die zweite Variante gewählt und einen weißen Jerseystoff dafür zugeschnitten. Die Unterkante habe ich mit ein paar Handstichen an den inneren Nahtzugaben der Ärmelnähte fixiert. So rutscht nix raus und ich habe von außen keine störende Steppnaht.



Obwohl meine Tochter "erst" 158 cm groß ist, habe ich eine 164 zugeschnitten (zzgl. Nahtzugaben) und ich muss sagen, es hätte echt nicht kleiner sein dürfen! Wir hoffen sehr, dass der Pulli noch das ganze Jahr getragen werden kann. Meine Tochter braucht jetzt übrigens keinen Sommer mehr ;o)))


Schnitt: Coz*ee Pulli Boyz von NipNaps, Größe 164
Stoff: Sommersweats Björt und Splitter von Lillestoff

Verlinkt bei CreadienstagHandmade on TuesdayMade4Girls und Kiddikram/Lunaju.

Dienstag, 12. Februar 2019

Softshell-Gamaschen für Schmuddelwetter

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Wir haben kürzlich unseren ersten Familien-Winterurlaub begangen. Die Mama hat sich Schnee gewünscht, die Kinder auch und der Papa war flugs überstimmt. Schnee haben wir diesen Winter ja wirklich nur an drei Tagen gehabt. Meist war er nach ein paar Stunden schon wieder weg. Sehr doof irgendwie, wo es doch andernorts viel zu viel davon gibt...


Auf jeden Fall wollten wir Schnee. Da natürlich keiner von uns mit einer echten Schneeausrüstung ausgestattet ist - und für 1x im Jahr muss das ja auch nicht sein - habe ich mir überlegt, die Schuhe zumindest mit Gamaschen aus Softshell zu schützen. Vor feuchtem Schnee, oder wie der Wetterdienst angekündigt hatte, vor viel Regen.


Bei Makerist ein Freebook gesehen, dessen Schnitt ich ein wenig umgestaltet hab. Vorn sollte sich ein Bogen nach oben ergeben, ich wollte einen kleinen nach unten. Das war's auch schon. Nach der ersten Anprobe stelle ich fest, das passt nur dem Tochterkind...



Also das Gleiche nochmal für Herrn Sohn und für mich suchte ich nach einer anderen Lösung. Ich brauchte vorn mehr "Nase". Fündig bin ich bei einer online-Anleitung geworden, wo man sich den Schnitt selbst basteln muss ;-\ Eigentlich ja nix für mich. Ich hab es gern ganz genau. Aber es half ja nix, der erste Versuch ist wirklich ganz gut gelungen:




Die Kanten habe ich mit Satin-Schrägband versäubert. Bei den Kinder-Gamaschen habe ich die vertikalen Außenkanten erst mit der Overlock versäubert und dann einfach umgenäht.


Genäht habe ich mit einer dünnen 60er Micotex-Nadel bei Stichlänge 3,0 und abgesteppt habe ich bei 3,5. Verschlossen werden die Gamaschen mit je vier KamSnaps. Eine schnelle und einfache Lösung. Und auch wenn es keinen Schneetest gab, die Gamaschen wärmten wunderbar!!!


Freebook Kinder-Gamaschen: Mamu Design, der Schnitt ist an sich für Erwachsene gedacht, wird bei dünneren Stoffen auch funktionieren
Anleitung für Erwachsenen-Gamaschen: Maria Ponkhoff 
Für alle die, die wie ich nicht so gern basteln mögen, gibt es auch einen kostenpflichtigen Schnitt bei Alles für Selbermacher.



Verlinkt bei Creadienstag sowie Dings vom Dienstag.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Blusenkleid in Rosa, Mein Irenes Kleid

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Den heutigen Me Made Mittwoch feiere ich mit meinem Irenes Kleid, welches ich im Dezember zu meinem Geburtstag mehr oder weniger spontan genäht habe.


Für das Blusenkleid Irenes Kleid hatte ich bereits im letzten Frühjahr rosafarbenen Baumwoll-Chambray gekauft. Gelb oder senffarben wäre auch megaklasse, aber mich zog es zu dem Zeitpunkt in Richtung Rosa. Spontan genäht (nach gerade 7 Monaten *hüstel*), weil ich mir zum Geburtstag eine Motto-Party gewünscht habe und jeder ein bisschen "Flamingo" sein sollte. Wenn nicht jetzt, wann dann, he?!

Hmmmm... Taschen! Wie praktisch! <3

Zurück zum Thema. Das Kleidchen habe ich in einer Woche immer abends nach der Kinderbettgehzeit genäht. Allerdings hat das Abpausen des Schnittes und die Zugabe der Nahtzugaben auch zwei Abende eingenommen. Für die Anpassung und Erprobung der Oberweite ist ein Musterstück aus alten, feinen, glatten Tischtüchern entstanden. Das wird später noch zu Ende gearbeitet und vermutlich dunkelblau eingefärbt.


Die Anleitung von Lotte und Ludwig ist ja wirklich ein Traum! So viel Liebe und Herzblut sieht man selten so deutlich. Da lass ich gern mal ein Lobgesang da. Allein das Nähen der Knopfschlaufen erschien mir damals noch als ungeheure Hürde...

Hinten mit Bewegungsfalte

Aber dank der tollen Anleitung konnte ich ohne Angst das Oberteil verlängern (bei mir 3 cm vorn und 2,25 cm hinten). Und es ist auch ein entscheidender Knoten für das Legen von Rockfalten geplatzt. Endlich! Den Rock habe ich nicht gekräuselt, weil mir das dann in Verbindung mit dem rosa Grundton doch zu mädchenhaft vorkam. Es sollten je 5 Kellerfalten werden, die in meiner Vorstellung etwas erwachsener wirken sollten. Allerdings habe ich die Innen-Naht zum Oberteil hin noch nicht versäubert, falls ich mir das noch anders überlege und alles wieder auftrenne...

Ein traumhafter Ärmelabschluss...

Das Oberteil muss noch ein bisschen auf eine bessere Passform eingespielt werden, da ist noch Verbesserungspotential vorhanden. Die Knopfschlaufen und die Verarbeitung der Ärmelabschlusse haben mich zwar viel Schweiß gekostet, aber sind mir gut gelungen, wie ich finde. Eine Arbeit mit Hingabe, wenn man alle Details selbst erschaffen kann!


Ohne das Gürtelband-Dingens würde ich das Kleid allerdings nicht tragen wollen. Das schaut bei mir nicht so adrett aus. Liegt an den Proportionen, behaupte ich mal. Wenn ich einen richtigen Gürtel in einer passenden Farbe finde, dann gern auch damit. Mit einer schönen Bindetechnik mache ich mich noch vertraut ;o)) Am Kleid angenäht ist der Gürtel übrigens nicht.


Natürlich darf - wie bei meinen anderen Blusen auch - der Ersatzknopf auf einem Stückchen Reststoff nicht fehlen. Der wird jetzt noch auf die Nahtzugabe der inneren Rocknaht genäht.


Schnitt: Irenes Kleid von Lotte und Ludwig, genäht in Gr. 44, mit Anpassungen (siehe Text)
Stoff: 2,9 m leichter Baumwoll-Chambray Dina rosa (105 gr/m²)
Knöpfe: aus dem örtlichen Stoffladen

Mein besonderer Dank an dieser Stelle geht an meine Nachbarin, die mir ihre wunderschön dekorierte Terrasse an einem sonnigen Winternachmittag für Fotozwecke zur Verfügung gestellt hat <3


Verlinkt beim Me Made Mittwoch zu anderen Sahnestücken aus der Nähszene.

Dienstag, 5. Februar 2019

Eine Hirsch-Tasse fürs Büro

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Nach zehn Wochen war Pause, darf man schon wieder. Oder? Nachdem ich mich bzw. meine Kinder vor Weihnachten durch einen vergnüglichen Besuch in der Tuscherei mit Naschi-Tellern versorgt habe, war es wieder soweit. Meine Freundinnen und ich haben eine gemeinschaftliche Tassen-Runde eingelegt. Schon seit längerem habe ich mit den Siebdruck-Motiven geliebäugelt. Sie schauen allesamt sehr professionell aus und machen mit wenig Aufwand voll was her! Ich kann bald sagen, dass das Schönste an meiner Tasse mit der Spitze meines rechten Zeigefingers entstanden ist ;o))


Zur Auswahl stehen in der Tuscherei meist mehrere Tassenformen und -größen. Für den Siebdruck eignet sich in meiner Motivgröße eine höhere Tasse ohne Rundungen, wo man die Siebdruck-Folie schön plan auflegen kann. Die Tassengröße grenzt natürlich schon an Kameraden-Betrüger und entspricht eigentlich so gar nicht meiner Genussmenge an Kaffee (vieeeel zu groß!), ist aber in jedem Fall sehr stylisch. So stylisch wie meine ausgesuchte Vorlage, der Hipster-Hirsch


Die Tasse habe ich mit weißer Grundierung dreimal gestrichen, was von meinen Begleiterinnen meist gutmütig belächelt wird, aber sehr meditativ ist. Außerdem mag ich den typischerweise eierschalfarbenen Grundton der Keramik nach dem Glasieren und Brennen nicht. Für die Farbe an der Tasse musste es ein leicht petrolfarbenes Grün sein.

Rohkeramik: Tasse und Seifenschale

Diese Farbe wird mit einem Verdickungspulver angerührt (rechter Zeigefinger!) und dann über die aufgelegte Siebdruckfolie gewischt. Die Ladies der Tuscherei helfen dabei, sie sagen einem, wie, wohin, was, wieviel und so weiter. Außerdem halten sie die Folie fest ;o)

Ab hier das gebrannte Werk, eine Woche später...


Die Trinkseite (links neben dem Henkel) finde ich etwas zu dunkel geraten. Die andere Seite ist schöner geworden. Alles in Allem finde ich den Druck noch sehr streifig und freue mich natürlich über Verbesserungspotential. Vielleicht bekomme ich ja noch den einen oder anderen Tipp, wie es beim nächsten Mal besser werden kann.


Innen und außen am Boden habe ich den Pinsel geschwungen und den oberen Rand habe ich grob mit einem Schaumstoff-Stempel abgetupft. Genau das richtige Maß zwischen Style und Shabby chic. Die Tasse liegt gut in der Hand und derzeit schaue ich sie mehr an, als dass ich aus ihr trinke ;o))



Eine kleine grüne Seifenschale mit der weißen Aufbrech-Farbe entstand auch noch als Pendant zur roten vom vorletzten Besuch. Etwas kontrastärmer als die rote, aber trotzdem schön. Sie wird auch schon fleißig als Seifenablage benutzt.



Mein Tochterkind freut sich auch darüber, denn so kommt endlich ihre selbstgemachte Seife zum Einsatz!


Verlinkt bei Creadienstag und Handmade on Tuesday sowie Dienstagsdinge.

Dienstag, 22. Januar 2019

Edi - Vom Hoodie zum Kragenpulli

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Mein Sohn musste auch mal dran sein. War er doch so gar nicht benäht worden in der letzten Zeit. Vom Sommerurlaub hatte ich noch einen schönen Strickstoff liegen, den ich eigens für diesen Zweck ergattert hab. Ein Reststück. Und damit fingen die Problemchen an ... ;o)


Ach nein, so schlimm war es gar nicht. Für die Kapuze hat der Stoff partout nicht gereicht, schon gar nicht für eine Doppelung der Kapuze. Dort, wo der Stoff nach dem Zuschnitt von Vorder- und Rückenteil sowie Ärmeln zu Ende war, habe ich einfach das Schnitt-Teil der Kapuze begradigt. Bei der hinteren Kapuzennaht habe ich einen cm Nahtzugabe mehr dazu gegeben und diese Naht französisch genäht (also erst links auf links, dann rechts auf rechts). Natürlich hätte ich ich hier auch einfach versäubern und mit der Zwillingsnadel absteppen können - das fiel mir aber erst hinterher ein. Die vordere und obere Kante habe ich mit je einem Streifen Strickstoff als Beleg versäubert. Der Obertransportfuß hat wieder tolle Arbeit beim Absteppen geleistet.


Wenn ich mir die heutigen Fotos so anschaue, dann hätte ich die Näht wohl besser nach unten, also außen gelegt. Der Jung' wird sich den Kragen wohl eher selten so schön hoch halten...


Leider ist mir der für diesen Schnitt so auffällige Krageneinsatz in der vorderen Ecke nicht so recht gelungen. Ecken sind und bleiben meine Angstgegner. Und weil ich die Sache nicht noch verschlimmern wollte, habe ich auch vorn die untere Naht nicht wie im ebook beschrieben abgesteppt. Ich hoffe, ich schaue dort irgendwann nicht mehr so genau hin.


Von der Größe her glaubte ich, eine 140 nähen zu müssen. Der Bub misst aktuell 132 cm. Tja, ähem, er hat noch lange was vom Pulli, gell? So wünschen wir Eltern uns das ja auch *lach*! Ist doch schön, wenn man weiß, dass der Schnitt passformgerecht ausfällt.


Arm- und Bauchbündchen sind ebenfalls aus dem tollen Strickstoff, den ich hier leider nicht verlinken kann, weil ich nicht weiß, von welchem Hersteller er stammt. Ich war sozusagen schockverliebt im Urlaub und er MUSSTE unbedingt mit. Knappe 90 cm habe ich hier komplett verbraucht. Es ist vielleicht noch ein Restchen für einen kleinen Taschenbeutel in Größe 92 übrig ;o))


Damit der Kragen vorn nicht so auf fällt (wäre bei einer Kapuze ja nicht viel anders), habe ich drei Jersey-Drücker angebracht und war dabei wieder sehr glücklich über die Anschaffung einer Vario-Zange.

Der Schnitt wird unbedingt wieder genäht. Auch fürs Tochterkind. Für mich selbst habe ich einen ähnlichen Schnitt am Start, das schreit ja förmlich nach Partnerlook!


Schnitt: Hoodie Edi von Lolletroll, geändert zum Kragenpulli, genäht in Gr. 140
Stoff: Strickstoff aus dem Dänemark-Urlaub, Jersey-Drücker


Verlinkt bei Menschen(s)kinderHandmade onTuesday, Creadienstag und bei Made for Boys.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Mein Midi-Jeansrock MaJordis

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Ein lang gehegter Traum ist ein Jeansrock, A-Linie, ein bisschen besonders, aber nicht zu auffällig. Kombinierfreudig halt. Noch einmal angefacht hat mich der Blogpost von Daxi im Jahr 2016 (hüstel). Einfach toll!


Bei Ki-ba-doo bestellte ich eben jenes Schnittmuster und ließ mir Zeit bis letzte Woche, um es endlich einmal umzusetzen. Nach ebook-Angabe habe ich Größe 44 zugeschnitten. Passte alles zu meinen Maßen. Auch das Anhalten nach den einzelnen Nähschritten ergab eine gute Passform. Aber wie vielleicht zu sehen ist, sitzt der Rock doch nicht auf der Taille, sondern auf der Hüfte... 


Hier mit exzellenten Büro-Knitterfalten ;o)

Naja, ich kann damit leben. Meistens trage ich die Shirts sowieso über Rock und Hose und stecke recht selten etwas rein.


Beim Zuschnitt kann ich sehr empfehlen, nicht nur die linke Seite deutlich (mit Kreide) zu markieren, sondern auch die Teile selbst: Vorderteil links, Vorderteil rechts, Hinterteil außen. So ein bisschen musste ich hier rätseln und trennen ;o))


Abgesteppt habe ich alles mit dunkelrotem Garn und einer Zwillingsnadel oder aber mit dem Dreifach-Steppstich (Jeansstich) meiner Nähmaschine. Die vordere Knopfleiste war nicht breit genug für meine 2 cm großen Knöpfe, daher habe ich direkt nach dem Umnähen (obwohl ja hier noch reichlich Platz gewesen wäre, um die Knopfleiste zu verbreitern, denn so hätte der Rock tatsächlich dort gesessen, wo er hin gehört) neben der Stepplinie, die ich fast unsichtbar in Blau genäht habe, noch einmal mit dem Dreifach-Steppstich in Dunkelrot gesteppt, so dass die Knöpfe optisch gut in der Mitte sitzen. Den Stoff habe ich dabei mit auswaschbarem Solouvlies hinterlegt.


Den Rock will ich mir unbedingt noch einmal aus einem Kordstoff nähen. Etwas kürzer dann. Aber auch in dieser Version ist der Rock mit Stiefeln sehr wintertauglich.


Schnitt: Rock MaJordis von Ki-ba-doo
Stoff: Mittelschwerer Jeansstoff und Knöpfe aus dem örtlichen Stoffladen

Verlinkt bei Sew la la sowie bei Du für Dich am Donnerstag.