Nach zehn Wochen war Pause, darf man schon wieder. Oder? Nachdem ich mich bzw. meine Kinder vor Weihnachten durch einen vergnüglichen Besuch in der Tuscherei mit Naschi-Tellern versorgt habe, war es wieder soweit. Meine Freundinnen und ich haben eine gemeinschaftliche Tassen-Runde eingelegt. Schon seit längerem habe ich mit den Siebdruck-Motiven geliebäugelt. Sie schauen allesamt sehr professionell aus und machen mit wenig Aufwand voll was her! Ich kann bald sagen, dass das Schönste an meiner Tasse mit der Spitze meines rechten Zeigefingers entstanden ist ;o))
Zur Auswahl stehen in der Tuscherei meist mehrere Tassenformen und -größen. Für den Siebdruck eignet sich in meiner Motivgröße eine höhere Tasse ohne Rundungen, wo man die Siebdruck-Folie schön plan auflegen kann. Die Tassengröße grenzt natürlich schon an Kameraden-Betrüger und entspricht eigentlich so gar nicht meiner Genussmenge an Kaffee (vieeeel zu groß!), ist aber in jedem Fall sehr stylisch. So stylisch wie meine ausgesuchte Vorlage, der Hipster-Hirsch.
Die Tasse habe ich mit weißer Grundierung dreimal gestrichen, was von meinen Begleiterinnen meist gutmütig belächelt wird, aber sehr meditativ ist. Außerdem mag ich den typischerweise eierschalfarbenen Grundton der Keramik nach dem Glasieren und Brennen nicht. Für die Farbe an der Tasse musste es ein leicht petrolfarbenes Grün sein.
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| Rohkeramik: Tasse und Seifenschale |
Diese Farbe wird mit einem Verdickungspulver angerührt (rechter Zeigefinger!) und dann über die aufgelegte Siebdruckfolie gewischt. Die Ladies der Tuscherei helfen dabei, sie sagen einem, wie, wohin, was, wieviel und so weiter. Außerdem halten sie die Folie fest ;o)
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| Ab hier das gebrannte Werk, eine Woche später... |
Die Trinkseite (links neben dem Henkel) finde ich etwas zu dunkel geraten. Die andere Seite ist schöner geworden. Alles in Allem finde ich den Druck noch sehr streifig und freue mich natürlich über Verbesserungspotential. Vielleicht bekomme ich ja noch den einen oder anderen Tipp, wie es beim nächsten Mal besser werden kann.
Innen und außen am Boden habe ich den Pinsel geschwungen und den oberen Rand habe ich grob mit einem Schaumstoff-Stempel abgetupft. Genau das richtige Maß zwischen Style und Shabby chic. Die Tasse liegt gut in der Hand und derzeit schaue ich sie mehr an, als dass ich aus ihr trinke ;o))
Eine kleine grüne Seifenschale mit der weißen Aufbrech-Farbe entstand auch noch als Pendant zur roten vom vorletzten Besuch. Etwas kontrastärmer als die rote, aber trotzdem schön. Sie wird auch schon fleißig als Seifenablage benutzt.
Mein Tochterkind freut sich auch darüber, denn so kommt endlich ihre selbstgemachte Seife zum Einsatz!
Verlinkt bei Creadienstag und Handmade on Tuesday sowie Dienstagsdinge.














































